Begleitausschuss EU-Japan

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Der EWSA leistet einen aktiven Beitrag zu den allgemeinen Beziehungen zwischen der EU und Japan, indem er Fragen zur Rolle der Zivilgesellschaft anspricht und den wirtschaftlichen und sozialen Dialog und die partizipatorische Demokratie fördert. Zu diesem Zweck wurde ein Begleitausschuss EU-Japan eingerichtet, der auch die Beziehungen zur japanischen Zivilgesellschaft pflegt. Da es in Japan kein institutionelles Gegenstück zum EWSA gibt, umfassen die japanischen Partner des EWSA u. a. Sozialpartner, weitere sozioökonomische Interessenträger, Umwelt-, Sozial- und Jugendverbände sowie japanische Universitäten und akademische Einrichtungen.

Seit 2006 beinhalten alle von der EU abgeschlossenen Handelsabkommen der „neuen Generation“ ein Kapitel zu Handel und nachhaltiger Entwicklung. In diesem Kapitel wird der Zivilgesellschaft die Aufgabe zugewiesen, die Umsetzung und Auswirkungen des Abkommens zu beobachten. Daher arbeitet der Begleitausschuss EU-Japan seit Beginn der Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen mit Japan im Jahr 2013 zusammen mit japanischen Interessenträgern und Partnern an der Definition und Gestaltung eines gemeinsamen Überwachungsmechanismus der Zivilgesellschaft. Zudem werden regelmäßig Studienreisen nach Japan sowie Seminare organisiert, die wechselweise in Brüssel und Japan stattfinden.