Thematische Studiengruppe Energie

Die Ständige Arbeitsgruppe „Energie“ will die EWSA-Agenda zu Energiefragen mit dem umfassenderen Kontext der Energiepolitik der EU verknüpfen und sich zugleich für eine konstruktive Beteiligung der Zivilgesellschaft an einer erfolgreichen Energiewende einsetzen.

Die Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger an der Politikgestaltung und -umsetzung trägt zu einer größeren Eigenverantwortung, verbesserten Verfahren und zur Verwirklichung der energiepolitischen Ziele der EU bei. Zur Förderung dieses Dialogs organisieren die Mitglieder der Ständigen Arbeitsgruppe Anhörungen und Konferenzen und wirken aktiv an Veranstaltungen externer Interessenträger mit.

Die Ständige Arbeitsgruppe „Energie“ hat eine Schlüsselrolle bei der Vorbereitung und Erörterung von Initiativarbeiten im Energiebereich gespielt und zugleich in Brüssel und andernorts Netzwerke mit Energieexperten und politischen Entscheidungsträgern aufgebaut. Darüber hinaus hat sie erheblich dazu beigetragen, die Position des EWSA als führende Stimme für bürgerorientierte Energiesysteme zu stärken.

Im Jahr 2026 setzt die Ständige Arbeitsgruppe „Energie“ vor dem Hintergrund erhöhter geopolitischer Unsicherheit, zunehmender Klimaauswirkungen und anhaltend hoher Energiepreise ein Arbeitsprogramm um, dessen Schwerpunkt auf einer raschen Dekarbonisierung und einer Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen liegt. Die Arbeitsgruppe fördert die Energiewende als Motor für Erschwinglichkeit, Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und eine geringere Energiearmut und leistet zugleich einen Beitrag zu den Arbeiten der Europäischen Kommission zur Aktualisierung des Governance-Systems der Energieunion.

Zu ihren wichtigsten Prioritäten gehört es, konkrete Maßnahmen zur Bewältigung der Energiekrise und zur Vermeidung künftiger Störungen – mit Schwerpunkt auf dem Schutz und der Stärkung der Verbraucherinnen und Verbraucher – zu ermitteln, eine Umstellung auf in der EU erzeugte saubere Energie und Elektrifizierung – auch in energieintensiven Branchen – zu unterstützen sowie unter Berücksichtigung von Qualifikationslücken und Umschulungsbedarf ein nachhaltiges Energiesystem zu fördern.

Weitere Prioritäten für dieses Jahr sind die Rolle der Städte und Regionen als Vorreiter bei der Energiewende, die Bereitstellung lokal verwalteter erneuerbarer Energien und eine aktive Förderung der Bürgerenergie sowie neuer Formen des Energieverbrauchs und der Energieerzeugung mit bürgernäheren Behörden und Unternehmen.

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  • TEN Permanent Group on Energy Work Programme for 2026