Nachhaltige Lebensmittelsysteme

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Ohne Lebensmittel können wir nicht leben. Die Lebensmittelerzeugung ist Teil der europäischen Kultur. Die Lebensmittel, die wir konsumieren, die Art und Weise, wie sie erzeugt werden, und das Ausmaß der Lebensmittelverschwendung haben jedoch erhebliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit, die natürlichen Ressourcen und die Gesellschaft als Ganzes:

  • Die Menschen (und vor allem Kinder) leiden aufgrund ungesunder Ernährung zunehmend unter Übergewicht und Fettleibigkeit.
  • Landwirte und Arbeitnehmer erhalten für ihre Erzeugnisse keine fairen Preise.
  • Im Verlauf der Lebensmittelkette geht ein Drittel der Lebensmittel verloren oder landet auf dem Müll.
  • Die Folgen davon trägt die Umwelt: Die Erzeugung und der Konsum von Lebensmitteln tragen erheblich zu Klimawandel, den Biodiversitätsverlust, Luft- und Wasserverschmutzung, Bodendegradation usw. bei.

Die COVID-19-Krise ist ein Weckruf, der uns deutlich macht, dass sich etwas ändern muss. Sie hat deutlich gemacht, dass die Bereitstellung von Lebensmitteln „vom Hof auf den Tisch“ nicht als selbstverständlich angesehen werden kann, und sie hat gezeigt, wie sehr die Akteure und Aktivitäten im gesamten Lebensmittelsystem miteinander verflochten sind. Faire, ressourceneffiziente, inklusive und nachhaltige Lieferketten im gesamten Landwirtschafts- und Lebensmittelsektor sind nötiger denn je, um für Bürger, Landwirte, Arbeitnehmer und Unternehmen gleichermaßen zu sorgen.

Der EWSA setzt sich seit Jahren mit Nachdruck für eine nachhaltige und umfassende Ernährungspolitik ein. Ein derartig integrierter und systematischer Ansatz ist der einzige Weg, um die vielfältigen, miteinander verknüpften Herausforderungen im Bereich der Lebensmittelsysteme zu bewältigen: im Sinne wirtschaftlicher, ökologischer und soziokultureller Nachhaltigkeit; zur Gewährleistung der Integration und Kohärenz über alle Politikbereiche hinweg (Landwirtschaft, Umwelt, Gesundheit, Bildung, Handel, Wirtschaft, Technologie usw.); und zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Regierungs- und Verwaltungsebenen.

  • verabschiedet on 05/05/2011
    Referenz
    NAT/503-EESC-2011-810
    Civil Society Organisations - GR III
    Bulgaria
    Plenary session number
    471
    -
    Download — EESC Opinion: Contractual relations in the milk and milk products sector
  • verabschiedet on 05/05/2011
    Referenz
    NAT/506-EESC-2011-813
    Civil Society Organisations - GR III
    United Kingdom
    Plenary session number
    471
    -
    Download — EESC Opinion: Organic production and labelling
  • verabschiedet on 05/05/2011
    Referenz
    NAT/504-EESC-2011-01-01-811
    Employers - GR I
    Spain
    Plenary session number
    471
    -
    Download — EESC Opinion: Agricultural product quality schemes
  • verabschiedet on 20/01/2011
    Referenz
    NAT/483-EESC-2011-68
    Civil Society Organisations - GR III
    Spain
    Plenary session number
    468
    -
    Download — EESC Opinion: Fruit Juices
  • verabschiedet on 09/12/2010
    Referenz
    NAT/468-EESC-2010-1622
    Civil Society Organisations - GR III
    Austria
    Plenary session number
    467
    -
    Download — EESC Opinion: Security of supply in agriculture and the food sector in the EU
  • verabschiedet on 28/04/2010
    Referenz
    NAT/455-EESC-2010-648
    Employers - GR I
    Spain
    Civil Society Organisations - GR III
    Spain
    Plenary session number
    462
    -
    Download — Strengthening the European agri-food model
  • A new report on Europe’s progress toward the Sustainable Development Goals (SDGs) highlights a significant slowdown, raising concerns about the EU’s ability to meet the 2030 targets. The Europe Sustainable Development Report 2025 (ESDR), published by the UN Sustainable Development Solutions Network (SDSN), finds that the pace of SDG progress between 2020 and 2023 was more than twice as slow as in the previous period.

  • The European Economic and Social Committee (EESC) has laid out a bold vision for transforming the EU's agriculture, fisheries, and food systems to better withstand crises while ensuring sustainability. The opinion "Fostering sustainable and resilient food systems in times of crisis," requested by the Hungarian presidency, was adopted at the October plenary.

  • On 12-13 September 2024, the NAT Bureau meeting was held in Hungary where members exchanged views and experiences with various stakeholders on how to foster sustainable and resilient food systems at times of growing crises.

  • During its section meeting of 22 November 2023, the NAT section held a debate on food speculation as a follow up of its opinion on "Food price crisis: the role of speculation and concrete proposals for action in the aftermath of the Ukraine war".