Thematische Studiengruppe Wirtschafts- und haushaltspolitische Steuerung des Euro-Währungsgebiets

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Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Umstände der letzten Jahre, die die Notwendigkeit des Ausbaus der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) aufdeckten, legte der EWSA großes Gewicht auf die Verbesserung der Mechanismen für die wirtschaftliche und politische Steuerung des Euro‑Währungsgebiets und der Mitgliedstaaten, die dem Euro beitreten wollen.

Einer dieser Mechanismen ist die jährliche Empfehlung des Rates zur Wirtschaftspolitik des Euro‑Währungsgebiets – ein Dokument von strategischer Bedeutung für das Europäische Semester, das Leitlinien für die nationalen Reformprogramme und die länderspezifischen Empfehlungen für die Mitgliedstaaten des Euro-Währungsgebiets vorsieht. Der EWSA erarbeitet auf der Grundlage dieses Dokuments regelmäßig Stellungnahmen mit besonderem Schwerpunkt auf den zentralen fiskalpolitischen, wirtschaftlichen, sozialen und finanziellen Prioritäten für das Euro-Währungsgebiet und die EU als Ganzes. Vor dem Hintergrund der durch die COVID-19-Pandemie ausgelösten Gesundheits-, Wirtschafts- und Sozialkrise sind diese Prioritäten eindeutig darauf ausgerichtet, die Mitgliedstaaten bei der Bekämpfung der Pandemie zu unterstützen und eine rasche und nachhaltige wirtschaftliche Erholung sicherzustellen.  

Um die Kontinuität der Arbeiten des EWSA in diesem Bereich sicherzustellen, wurde die thematische Studiengruppe Wirtschafts- und haushaltspolitische Steuerung des Euro-Währungsgebiets eingerichtet. Die Studiengruppe arbeitet unter der Federführung der Fachgruppe ECO und hat die Aufgabe, die Stellungnahmen des EWSA zur Wirtschaftspolitik des Euro-Währungsgebiets im Vorgriff auf den Entwurf von Empfehlungen der Kommission für das Euro-Währungsgebiet – oder als Follow‑up zu diesen – zu erarbeiten.