Das von der Fachgruppe REX organisierte erste Treffen zwischen dem EWSA und dem argentinischen Wirtschafts- und Sozialrat (WSR) wurde von Präsidentin Christa Schweng und Präsident Gustavo Beliz geleitet.

In seiner Eröffnungsrede fasste der Präsident des argentinischen WSR, Gustavo Beliz, die ersten 100 Tage der Amtszeit des neuen Gremiums zusammen und erklärte:

„In unserem WSR kommen Menschen mit verschiedensten Sichtweisen, Überzeugungen, Lebenserfahrungen und sozialen Hintergründen zusammen – in dieser Vielfalt liegt sein Reichtum. Diese ersten 100 Tage waren von großem gegenseitigem Respekt und hoher Arbeitsmotivation geprägt, und denselben Weg möchten wir gemeinsam mit Ihnen beschreiten. Deshalb freuen wir uns sehr, heute hier sein zu können.“

EWSA-Präsidentin Christa Schweng beglückwünschte Argentinien zu dem Entschluss, ein Gremium einzurichten, in dem zivilgesellschaftliche Organisationen ihre Standpunkte und politischen Vorschläge formulieren können: „Wir freuen uns sehr, dass Argentinien einen Wirtschafts- und Sozialrat eingerichtet hat, der sich mit zentralen Themen wie soziale Eingliederung, Umwelt und Klimawandel, Arbeit, innovative Demokratie und Ernährungssicherheit befassen wird. Argentinien ist ein Land, mit dem wir viele Werte und Interessen teilen, u. a. die Bedeutung der zivilgesellschaftlichen Teilhabe.“

Von beiden Institutionen nahmen über 90 Mitglieder aus unterschiedlichen Bereichen am Treffen teil und diskutierten eingehend über ein breites Spektrum von Themen und Strategien. Im Mittelpunkt der Debatte standen die Prioritäten für die Erholung nach der COVID-19-Krise, der Grüne Deal der EU, Bildung und Arbeitsplätze der Zukunft sowie die Auswirkungen neuer Technologien auf den Arbeitsmarkt.

Beide Seiten unterstrichen die Bedeutung der Wirtschafts- und Sozialräte für die Konsensbildung und die Entwicklung von fest in der partizipativen Demokratie verankerten Lösungen zur Bewältigung gesellschaftlicher Probleme. (at)