Erklärung zu dem Aktionsplan zur europäischen Säule sozialer Rechte, zur Lohntransparenz und zu der Strategie für die Rechte von Menschen mit Behinderungen 2021–2030

Wir freuen uns auf unsere Arbeit an drei wichtigen Initiativen der Europäischen Kommission: die Mitteilung zu dem Aktionsplan zur europäischen Säule sozialer Rechte, der Vorschlag für eine Richtlinie zur Stärkung der Anwendung des Grundsatzes des gleichen Entgelts für Männer und Frauen bei gleicher oder gleichwertiger Arbeit durch Lohntransparenz und Durchsetzungsmechanismen und die Strategie für die Rechte von Menschen mit Behinderungen 2021–2030.

Europa steht für die gerechtesten Gesellschaften der Welt, die höchsten Standards bei den Arbeitsbedingungen und den breitesten Sozialschutz. Ein starkes soziales Europa ist das Fundament für den Wohlstand und das Wohlergehen unserer Bürgerinnen und Bürger sowie für eine wettbewerbsfähige, resiliente, grüne und digitale Wirtschaft mit gut ausgebildeten und innovativen Fachkräften.
Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss ist fest entschlossen, die EU-Institutionen und die Mitgliedstaaten zu unterstützen. Denn jetzt müssen alle, die Entscheidungsträger und alle einschlägigen Interessenträger, ihre Kräfte bündeln, damit Europa gestärkt und resilienter aus dieser Krise hervorgehen kann. Gleichzeitig müssen wir den grünen und digitalen Wandel voranbringen, bei dem wir niemanden zurücklassen dürfen.
Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss will einen substanziellen Beitrag zu den neuen Initiativen der Kommission leisten, der den gemeinsamen Standpunkt seiner Mitglieder widerspiegelt, die Arbeitgeber, Arbeitnehmer und andere Organisationen der Zivilgesellschaft in allen 27 EU-Mitgliedstaaten vertreten. Der EWSA wird eine Entschließung als Beitrag zum Sozialgipfel in Porto im Mai 2021 erarbeiten, die auf seiner Plenartagung im April verabschiedet werden soll. Außerdem wird der Ausschuss Stellungnahmen zu dem Vorschlag für eine Richtlinie zur Lohntransparenz sowie zu der Strategie für die Rechte von Menschen mit Behinderungen erstellen.

Christa Schweng, Präsidentin des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (EWSA), und
Laurenţiu Plosceanu, Vorsitzender der Fachgruppe Beschäftigung, Sozialfragen, Unionsbürgerschaft (SOC)