EU-Haushalt 2021–2027: EWSA über die Wirkung des Standpunkts der Zivilgesellschaft erfreut

Der EWSA begrüßt die Annahme des mehrjährigen Finanzrahmens (MFR) 2021–2027 durch die Staats- und Regierungschefs der EU am 10. Dezember 2020. In den Kompromiss zum EU-Haushalt haben die weitsichtigen und umfassenden Beiträge des EWSA zugunsten eines ehrgeizigeren MFR für die EU ebenso Eingang gefunden wie in den Kompromiss zum Aufbaufonds und in den Rechtsstaatlichkeitsmechanismus.

Der EWSA unterstützt den Aufschwung in Europa und trägt dazu bei, die Europäische Union stärker, grüner und digitaler zu machen. Dadurch erfüllt er im Rahmen der Politikgestaltung der EU nach wie vor eine einzigartige Funktion. Sein Beitrag als Stimme der organisierten Zivilgesellschaft hat sich einmal mehr als wichtig erwiesen. Dies zeigen die vielen EWSA-Stellungnahmen zum langfristigen EU-Haushalt, deren Kerngedanken von den anderen EU-Institutionen aufgegriffen wurden.

„Wir müssen auf die Vorteile verweisen, die die Aufstockung des Haushalts 2021–2027 für die Zivilgesellschaft mit sich bringt, so Cillian Lohan, der für Kommunikation zuständige Vizepräsident des EWSA. „Ich stelle mit Freude fest, dass der Beitrag des EWSA etwas bewirkt hat. Die Einigung über den neuen mehrjährigen Finanzrahmen und die neue Aufbau- und Resilienzfazilität kommt genau zur rechten Zeit. Wir hoffen, dass damit die Basis für eine schnelle Erholung Europas und eine stärkere und grünere Union gelegt wurde und dass das Endergebnis den Ambitionen und Bedürfnissen der EU entspricht.“

Link zur Erklärung von EWSA-Präsidentin Christa Schweng zu dem mehrjährigen Finanzrahmen 2021-2027 und dem Aufbaufonds.

Informationen zu den EWSA-Stellungnahmen, die im MFR berücksichtigt wurden, finden Sie hier. (mp)