von Thomas Kattnig

Grüner Wasserstoff ist einer der Bausteine unserer Energiewende, weshalb seine rasche Nutzbarmachung für das künftige Energiesystem sowie für das wirtschaftliche und soziale Wohlergehen in der EU enorm wichtig ist. 

von Thomas Kattnig

Grüner Wasserstoff ist einer der Bausteine unserer Energiewende, weshalb seine rasche Nutzbarmachung für das künftige Energiesystem sowie für das wirtschaftliche und soziale Wohlergehen in der EU enorm wichtig ist.

Bei Angebot, Nachfrage, Infrastruktur und Produktion von Wasserstoff bestehen jedoch einige Herausforderungen. Wasserstoff ist nicht nur teuer, sondern erfordert auch entsprechende Rahmenbedingungen. Zum einen muss dafür gesorgt werden, dass er vorrangig in schwer elektrifizierbaren Sektoren und als Energiespeichermedium genutzt werden kann. Zum anderen müssen die notwendigen Voraussetzungen für einen raschen und effizienten Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur geschaffen werden.

Drei Punkte sind in diesem Zusammenhang von besonderer Bedeutung:

  1. Die Finanzierung der Infrastruktur muss sichergestellt werden. Da der Bau einer Transportinfrastruktur erhebliche Kosten verursacht, müssen nach Auffassung des EWSA Ressourcen unbedingt effizient eingesetzt werden. Dies erfordert eine intelligente und integrierte Planung, auch über Grenzen hinweg, sowie einen Rechtsrahmen, der notwendige Investitionen in die Infrastruktur ermöglicht und gleichzeitig die ökologische Nachhaltigkeit des Energiesystems insgesamt fördert und die Netznutzer vor überhöhten Netzentgelten schützt. Gleichzeitig müssen zusätzliche Belastungen in Form einer Quersubventionierung von Wasserstoffnetzen durch Gasnetznutzer auf jeden Fall vermieden werden. Dies ist besonders wichtig, da sich die künftigen Nutzer der Wasserstoffnetzinfrastruktur erheblich von den heutigen Gasnetznutzern unterscheiden. Es ist daher wichtig, dass die Verursachergerechtigkeit bestmöglich gewahrt wird und die Finanzierung der Wasserstoffinfrastruktur damit primär von den Nutzern ebendieser Infrastruktur getragen wird.
  2. Neben der Finanzierung muss auch dafür gesorgt werden, dass die für den Ausbau und die Produktion benötigten Arbeitskräfte verfügbar sind. Neben der Schaffung neuer hochwertiger Arbeitsplätze ist auch die Wiedereingliederung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern äußerst wichtig. Dies bedeutet, dass vorhandene Arbeitskräfte angemessen aus- und weitergebildet sowie umgeschult werden müssen und die Mitarbeiterbindung durch gute Arbeitsbedingungen gestärkt werden muss. So müssen beispielsweise Netzbetreiber an branchenübliche Tarifverträge gebunden sein und die Arbeitsbedingungen verbessert werden, um qualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen. Der EWSA fordert deshalb einen effizienten und schlüssigen sozialen Dialog im Gassektor sowohl auf europäischer als auch auf nationaler Ebene.
  3. Es muss für eine einheitliche, rückverfolgbare und verpflichtende Zertifizierung von Wasserstoff gesorgt werden, der im Rahmen eines zentralen EU-Systems erzeugt wird. Durch diese Zertifizierungssysteme muss nicht nur die Erfüllung von Umweltkriterien, sondern auch die Wahrung von Sozialstandards sichergestellt werden. Diese müssen faire und sichere Arbeitsbedingungen umfassen und die Einhaltung der Arbeitnehmer-, Sozial- und Gewerkschaftsrechte gewährleisten.

Der EWSA fordert die Kommission daher auf, die vom Europäischen Rechnungshof zu Recht kritisierte Wasserstoffstrategie zu überarbeiten. In Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft auf nationaler und europäischer Ebene muss eine umfassende Strategie entwickelt werden, in der auch der Zertifizierung, der Finanzierung, dem Arbeitskräftebedarf, der Förderung und dem Verbraucherschutz Rechnung getragen wird. Nur dann steht der europäischen Wasserstoffindustrie eine vielversprechende Zukunft bevor.

In unserer Rubrik „Zur Sache“ nennt Thomas Kattnig, Berichterstatter für die EWSA-Stellungnahme Wasserstoff – Infrastruktur, Ausbaubedarf, Finanzierung, Verwendung und Grenzen, die entscheidenden Voraussetzungen für eine positive Entwicklung der europäischen Wasserstoffindustrie. 

In unserer Rubrik „Zur Sache“ nennt Thomas Kattnig, Berichterstatter für die EWSA-Stellungnahme Wasserstoff – Infrastruktur, Ausbaubedarf, Finanzierung, Verwendung und Grenzen, die entscheidenden Voraussetzungen für eine positive Entwicklung der europäischen Wasserstoffindustrie. 

Unser Überraschungsgast ist heute der ehemalige griechische Gewichtheber und dreimalige Olympiasieger Pyrros Dimas, der uns erzählt, worauf er als Zuschauer bei den Olympischen Spiele seinen Blick richtet. Die Olympischen Spiele haben zwar mit der Zeit viele Veränderungen erfahren, unverändert geblieben sind jedoch der olympische Gedanke und die Emotionen der wettstreitenden Sportler. 

Unser Überraschungsgast ist heute der ehemalige griechische Gewichtheber und dreimalige Olympiasieger Pyrros Dimas, der uns erzählt, worauf er als Zuschauer bei den Olympischen Spiele seinen Blick richtet. Die Olympischen Spiele haben zwar mit der Zeit viele Veränderungen erfahren, unverändert geblieben sind jedoch der olympische Gedanke und die Emotionen der wettstreitenden Sportler.

Herr Dimas ist Vizepräsident des Weltverbands der Gewichtheber und Trainer für das US-amerikanische Nationalteam. Er gewann bei Olympia dreimal Gold und einmal Bronze. Er war Abgeordneter des griechischen Parlaments und Präsident des griechischen Gewichtheberverbands.

 

 

Möchten Sie sich als EU-Bürger besser informieren und stärker engagieren? Ob als Schüler oder Studentin, junger Berufstätiger oder aktives Mitglied des Gemeinwesens: Mit dem Europäischen Demokratiepass des EWSA können Sie Ihre Bürgerrechte voll ausschöpfen. 

Möchten Sie sich als EU-Bürger besser informieren und stärker engagieren? Ob als Schüler oder Studentin, junger Berufstätiger oder aktives Mitglied des Gemeinwesens: Mit dem Europäischen Demokratiepass des EWSA können Sie Ihre Bürgerrechte voll ausschöpfen.

Der Demokratiepass enthält Fakten, Hintergrundinformationen und Anleitungen zu allen Aspekten der modernen europäischen Demokratie, einschließlich einer Übersicht der Beteiligungsinstrumente und eines ausführlichen Handbuchs zur Europäischen Bürgerinitiative.

Haben Sie Interesse an der neuen Ausgabe (2023–2024) des Europäischen Demokratiepasses? Dann schreiben Sie uns, und wir senden Ihnen die Broschüre gern zu. Sie ist jetzt in allen 24 EU-Amtssprachen verfügbar.

Auch in der interaktiven Online-Fassung auf Deutsch, Englisch oder Französisch (weitere Sprachen folgen) können Sie eine Welt entdecken, in der Ihre Stimme wirklich zählt!  (ep)

von der Gruppe Arbeitnehmer 

Es gibt eine Tendenz, alle möglichen Ereignisse als Schlüsselmomente und Jahrhundertereignisse zu bezeichnen, was zu einer inflationären Verwendung dieser Ausdrücke führt. Nun aber, kurz vor dem Amtsantritt der neuen Europäischen Kommission, dürften wir tatsächlich einen dieser Schlüsselmomente erleben: Die extreme Rechte gewinnt an Boden, die Unzufriedenheit unter den Menschen verbreitet sich auf dem gesamten Kontinent, der Krieg in der Ukraine wütet nach wie vor, und der Gaza-Krieg läuft Gefahr, sich zu einem offenen regionalen Konflikt auszuweiten. 

von der Gruppe Arbeitnehmer 

Es gibt eine Tendenz, alle möglichen Ereignisse als Schlüsselmomente und Jahrhundertereignisse zu bezeichnen, was zu einer inflationären Verwendung dieser Ausdrücke führt. Nun aber, kurz vor dem Amtsantritt der neuen Europäischen Kommission, dürften wir tatsächlich einen dieser Schlüsselmomente erleben: Die extreme Rechte gewinnt an Boden, die Unzufriedenheit unter den Menschen verbreitet sich auf dem gesamten Kontinent, der Krieg in der Ukraine wütet nach wie vor, und der Gaza-Krieg läuft Gefahr, sich zu einem offenen regionalen Konflikt auszuweiten. 

Auf der anderen Seite des Atlantiks sind die Würfel noch nicht gefallen, aber die steigenden Zölle und der sich verschärfende Handelskrieg mit China werden unweigerlich zu weiteren Erschütterungen in den Lieferketten und bei den Verbraucherpreisen führen, was letztlich auch die Bevölkerung zu spüren bekommen wird.

Unterdessen einigten sich das Europäische Parlament und der Rat der EU im Frühjahr auf neue Sparmaßnahmen für die EU, und die „sparsamen“ EU-Mitgliedstaaten blockieren weiterhin zusätzliche Eigenmittel und Optionen zur Kreditaufnahme. Die EU ist in steigendem Maße mit den Folgen des Klimawandels, sozialen Unruhen, Extremismus und Faschismus, mit der Diskreditierung der Demokratie und der Zunahme des Autoritarismus konfrontiert. Diese Probleme sowie die Bedrohung durch nukleare Vernichtung und offenen Krieg an den EU-Außengrenzen sollten den Staats- und Regierungschefs der EU Ansporn sei, ihre Kurzsichtigkeit aufzugeben und ihre internen Streitigkeiten beizulegen. Eine Politik, die Ungleichheit und Gerechtigkeit ignoriert (oder sich auf Lippenbekenntnisse beschränkt), ist zum Scheitern verurteilt. Die Bürgerinnen und Bürger sind es leid, immer dieselben wohlklingenden Reden und Floskeln zu hören, nur um dann festzustellen, dass ihre Situation immer prekärer wird und sie Schwierigkeiten haben, über die Runden zu kommen, und sie mitansehen müssen, wie ihre Arbeitsplätze verschwinden und ihr Einkommen sinkt. Der Populismus der extremen Rechten macht sich all dies zunutze und weicht grundsätzlichen Fragen aus, indem er die Schuld den Einwanderern in die Schuhe schiebt.

Ohne soziale Gerechtigkeit wird es in den Mitgliedstaaten weder Stabilität noch verlässliche Partner geben. Und ohne sie wird es auch nicht die Einigkeit geben, die die EU braucht, um ihre Probleme zu bewältigen. Lasst uns den sozialen Fortschritt zur einigenden Kraft dieser neuen Legislaturperiode der EU machen.

Ich kann mich glücklich schätzen, denn Paris sind meine neunten Olympischen Spiele, das erste Mal war ich 1992 in Barcelona dabei. An vier Olympiaden nahm ich als Sportler teil und gewann Medaillen. Bei fünf weiteren Spielen war ich in unterschiedlichsten Rollen beteiligt – als Zuschauer, als Mitglied des Weltverbands der Gewichtheber und als Trainer für das US-amerikanische Team. 

Ich kann mich glücklich schätzen, denn Paris sind meine neunten Olympischen Spiele, das erste Mal war ich 1992 in Barcelona dabei. An vier Olympiaden nahm ich als Sportler teil und gewann Medaillen. Bei fünf weiteren Spielen war ich in unterschiedlichsten Rollen beteiligt – als Zuschauer, als Mitglied des Weltverbands der Gewichtheber und als Trainer für das US-amerikanische Team. In diesen Jahrzehnten habe ich viele Veränderungen im olympischen Geschehen miterlebt. Die Olympischen Spiele werden nicht mehr nur von ihrem Veranstaltungsort geprägt, sondern wurden um weitere Blickwinkel bereichert. So können die Zuschauer im Fernsehen jetzt den Sportlerinnen und Sportlern ganz nahe kommen und sogar die Emotionen in ihren Gesichtern ablesen. Neue Sportarten wurden ins Olympische Programm aufgenommen, um es für junge Menschen attraktiver zu machen, und wir haben so bislang unbekannte Disziplinen kennengelernt. Zugleich spielt zunehmend die Frage der Sicherheit eine Rolle, da wir in turbulenten Zeiten und einer unberechenbaren Welt leben.

Kurz, bei Olympia ändert sich alles. Alles außer dem olympischen Gedanken und dem Traum der teilnehmenden Sportlerinnen und Sportler. In der Welt von heute sind die olympischen Ideale wichtiger denn je. Olympia ist oft auch Vorreiter von Veränderungen. So sind die Konzepte der Inklusion, Akzeptanz der Vielfalt und des harmonischen Miteinander schon seit Jahrzehnten – lange bevor sie in der Gesellschaft diskutiert wurden – prägend für den olympischen Geist. Als Sportler und Olympionike, der das Leiden kennt, das der Spitzensport mit sich bringt, gilt mein Augenmerk jedoch in erster Linie den Athletinnen und Athleten. Für viele junge Sportler sind die Olympischen Spiele alles – ein sinnstiftendes und ihre Träume bestimmendes Ziel. Aus diesem Grund und auch für mich persönlich geht es bei den Olympischen Spielen nicht um Ergebnisse, Medaillenspiegel oder Ranglisten. Es geht um die Emotionen auf den Gesichtern der Sportlerinnen und Sportler. Es geht um Freude und Enttäuschung, Tränen und Jubel. Es geht um Menschen, die kämpfen, um über sich selbst hinauszuwachsen.

von der Gruppe Organisationen der Zivilgesellschaft

Die Arbeitsplätze von morgen erfordern Kompetenzen zur Verwirklichung der ökologischen und der digitalen Transformation sowie zur Bewältigung des demografischen Wandels. Wie können wir bei Investitionen in Aus- und Weiterbildung gewährleisten, dass mit diesen Maßnahmen auch die sozial schwächsten Bevölkerungsgruppen erreicht werden? Wie gestaltet sich das derzeitige Qualifikationsgefälle, und inwiefern hängt es mit Armut zusammen?

von der Gruppe Organisationen der Zivilgesellschaft

Die Arbeitsplätze von morgen erfordern Kompetenzen zur Verwirklichung der ökologischen und der digitalen Transformation sowie zur Bewältigung des demografischen Wandels. Wie können wir bei Investitionen in Aus- und Weiterbildung gewährleisten, dass mit diesen Maßnahmen auch die sozial schwächsten Bevölkerungsgruppen erreicht werden? Wie gestaltet sich das derzeitige Qualifikationsgefälle, und inwiefern hängt es mit Armut zusammen?

Diese Fragen beleuchtete die Gruppe Organisationen der Zivilgesellschaft des EWSA am 10. Juli im Rahmen einer thematischen Debatte, bei der auch die neue EWSA-Studie zum Thema „Wie kann das Problem mangelnder Qualifikationen unter den Angehörigen der sozial schwächsten Bevölkerungsgruppen beseitigt werden?“ präsentiert wurde. Die Studie wurde vom EWSA auf Ersuchen von Gruppe III im Zusammenhang mit dem Europäischen Jahr der Kompetenzen (2023) in Auftrag gegeben. Darin wird das neue Konzept der „Kompetenzarmut“ untersucht und eine entsprechende Definition vorgeschlagen. Zudem werden mögliche Ursachen dieses Problems und Lösungsansätze beleuchtet und damit der Weg für weitere Forschungsarbeiten zu diesem Thema bereitet. Eine der Schlussfolgerungen lautet, dass den zivilgesellschaftlichen Organisationen eine einzigartige Rolle bei der Ermittlung und Unterstützung sozial schwacher Bevölkerungsgruppen mit Weiterbildungsbedarf zukommt. Sie sollten eng mit den örtlichen Gemeinwesen und Behörden zusammenarbeiten, ihre Netzwerke nutzen und dafür sorgen, dass bei Bildung und Kompetenzentwicklung niemand zurückgelassen wird.

An der Debatte nahmen auch die Direktorin des Europäischen Netzwerks gegen Armut (EAPN) Juliana Wahlgren, die die grundlegenden Faktoren für den Zugang zu Kompetenzen erläuterte, sowie die Studienautorin und Forscherin am Zentrum für Sozial- und Wirtschaftsforschung (CASE) Agnieszka Maj teil.

Die Langfassung des Artikels über die thematische Debatte und ein Interview mit den Autoren finden Sie auf der Website der Veranstaltung.

Die Studie und deren Zusammenfassung sind hier abrufbar.

23. September 2024 

Verleihung der EU-Bio-Auszeichnungen 2024 

24. September 2024 

Jahreskonferenz der Ad-hoc-Gruppe „Europäisches Semester“ 

17./18. Oktober 2024 

Seminar „Connecting EU“ 

23./24. Oktober 2024 

EWSA-Plenartagung und Hochrangiges Forum zur EU-Erweiterung

23. September 2024 

Verleihung der EU-Bio-Auszeichnungen 2024 

24. September 2024 

Jahreskonferenz der Ad-hoc-Gruppe „Europäisches Semester“ 

17./18. Oktober 2024 

Seminar „Connecting EU“ 

23./24. Oktober 2024 

EWSA-Plenartagung und Hochrangiges Forum zur EU-Erweiterung

von der Gruppe Arbeitgeber

Die Gruppe Arbeitgeber beglückwünscht Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zu ihrer Wiederwahl im Juli. Sie begrüßt zudem ihre politischen Leitlinien, in denen der Wettbewerbsfähigkeit der gleiche Stellenwert eingeräumt wird wie dem Klimawandel und der Sicherheit und die damit einen Meilenstein zur Bewältigung des Problems der schrumpfenden Wettbewerbsfähigkeit darstellen.

von der Gruppe Arbeitgeber

Die Gruppe Arbeitgeber beglückwünscht Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zu ihrer Wiederwahl im Juli. Sie begrüßt zudem ihre politischen Leitlinien, in denen der Wettbewerbsfähigkeit der gleiche Stellenwert eingeräumt wird wie dem Klimawandel und der Sicherheit und die damit einen Meilenstein zur Bewältigung des Problems der schrumpfenden Wettbewerbsfähigkeit darstellen. 

Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand gehören jetzt zu den Schlüsselprioritäten. Im Rahmen der neuen Europäischen Wohlstandsoffensive sollen die Wirtschaftstätigkeiten in Europa erleichtert, der Binnenmarkt vertieft und die Produktivität durch bahnbrechende Technologien gesteigert werden. Wir begrüßen insbesondere, dass der Schwerpunkt darauf liegt, die unternehmerische Initiative zu erleichtern. So soll der Verwaltungsaufwand verringert und die Umsetzung vereinfacht werden, wobei ein Vizepräsident für die Koordinierung zuständig sein soll. 

Wie in ihren Prioritäten Mehr Wohlstand für alle: Eine Agenda für die Wettbewerbsfähigkeit der EU hervorgehoben, fordert die Gruppe Arbeitgeber des EWSA diesen Ansatz seit langem und ist bestrebt, bei der Anpassung der Umsetzung an die realen Bedingungen mitzuwirken. Die Wettbewerbsfähigkeit der EU steht seit einiger Zeit unter hohem Druck. Europa ist nach wie vor eine der innovativsten, sichersten und wohlhabendsten Regionen, doch es fällt in Bezug auf verschiedene Schlüsselparameter hinter den USA zurück und verliert auch gegenüber China an Boden. Zu nennen wäre hier z. B. das BIP-Wachstum pro Kopf, das in den USA in den letzten zehn Jahren über dem in Europa liegt. Konkretere Warnsignale für diesen Trend sind die Zahl der Patente im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) und die Höhe der ausländischen Direktinvestitionen (ADI). 

Aus diesem Grund begrüßen wir insbesondere die folgenden Prioritäten in den politischen Leitlinien für die nächste Kommission:

  •  Ein überarbeiteter Check-up der Wettbewerbsfähigkeit und eine Interinstitutionelle Vereinbarung über Vereinfachung und bessere Rechtsetzung 
  • Turboantrieb für Investitionen mit einer Europäischen Spar- und Investitionsunion 
  • Erhöhung der Forschungsausgaben im Hinblick auf strategische Prioritäten, bahnbrechende Forschung und wissenschaftliche Exzellenz 
  • Schaffung eines neuen EU-weiten Rechtsstatus zur Förderung des Wachstums innovativer Unternehmen 
  • Ein Clean Deal für die Industrie, um in Infrastruktur und Industrie zu investieren, die Energiepreise zu senken und Unternehmen bei ihren Ökologisierungsbemühungen zu unterstützen.

Die Werte des Sports sind zeitlos: sie vereinen Menschen und Länder 

Lieber Leserinnen und Leser,

der EWSA hat die Initiative Gemeinsam mehr erreichen für die Werte des Sports ins Leben gerufen, um die in den Olympischen Spielen von Paris 2024 verankerten Werte auch seitens der Zivilgesellschaft zu unterstützen. Die Initiative wirft ein Schlaglicht auf die Arbeit des Ausschusses, der sich seit jeher für den Sport als Mittel zur Verbreitung positiver Werte in allen Teilen der Gesellschaft einsetzt. 

Die Werte des Sports sind zeitlos: sie vereinen Menschen und Länder

Lieber Leserinnen und Leser,

der EWSA hat die Initiative Gemeinsam mehr erreichen für die Werte des Sports ins Leben gerufen, um die in den Olympischen Spielen von Paris 2024 verankerten Werte auch seitens der Zivilgesellschaft zu unterstützen. Die Initiative wirft ein Schlaglicht auf die Arbeit des Ausschusses, der sich seit jeher für den Sport als Mittel zur Verbreitung positiver Werte in allen Teilen der Gesellschaft einsetzt. 

Mit dieser Initiative möchten wir symbolisch an die Waffenruhe erinnern, die seit dem 9. Jahrhundert während der Olympischen Spiele im antiken Griechenland herrschte. Der Olympische Friede während der Spiele, griechisch Ekecheiría, war eine Zeit der Waffenruhe zwischen den kriegführenden Stadtstaaten, die den Athleten und Zuschauern die sichere Teilnahme an den Spielen ermöglichen sollte.

Angesichts der aktuellen instabilen geopolitischen Lage, in der Konflikte und politische Unruhen in Europa und anderen Teilen der Welt grassieren, scheint der Gedanke des Olympischen Friedens aktueller denn je.

Darüber hinaus möchten wir uns für die Werte des Sports einsetzen, die zeitlos sind. Schon Nelson Mandela wies darauf hin, dass der Sport Hoffnung wecken kann, wo zuvor nur Verzweiflung herrschte. Die Werte, für die wir einstehen, haben die Macht, die Welt zu verändern und Menschen und Länder in einer Weise zu vereinen, die überall dort Frieden und Harmonie schafft, wo Respekt und Freundschaft herrschen.

Vor diesem Hintergrund haben wir eine kleine Initiative ins Leben gerufen, um die drei grundlegenden Werte Höchstleistung, Respekt und Freundschaft hervorzuheben, die sich im Laufe der Jahre herausgebildet haben und auch Menschen mit Behinderungen einschließen.

Die organisierte Zivilgesellschaft setzt sich für die Idee einer friedlichen und besseren Welt ein, indem junge Menschen durch den Sport im Geiste der Freundschaft, Solidarität und Fairness ohne jegliche Diskriminierung erzogen werden.

Seit Beginn der Spiele von Paris wurden Artikel, Grafiken, Videobotschaften und Erklärungen unserer Mitglieder auf dem Internetportal und den Social-Media-Plattformen des EWSA veröffentlicht. Die Kampagne wurde während der Paralympischen Spiele fortgesetzt, um hervorzuheben, dass dieses großartige Sportfest die Gesellschaft nachhaltig prägt und eine klare Botschaft für Chancengleichheit und Gleichbehandlung vermittelt.

Die Werte des Sports bei den Olympischen Spielen von Paris sind eng mit den europäischen Werten Freiheit, Frieden, Vielfalt und Inklusion verwoben. Diese Werte sollten die Leitprinzipien unseres täglichen Lebens sein: Differenzen und Konflikte sollten durch Dialog und im gegenseitigen Respekt überwunden werden.

Der EWSA, Heimat der organisierten Zivilgesellschaft, setzt sich seit jeher für diese Werte und für eine inklusivere und gerechtere Gesellschaft ein, die mehr Zusammenhalt und allen Menschen Chancengleichheit und eine aktive Teilhabe bietet.

#Paris2024

Mit freundlichen Grüßen 

Laurenţiu Plosceanu

Vizepräsident für Kommunikation