Glückwunsch zur Einigung auf eine umfassende Partnerschaft EU-Vereinigtes Königreich

Gemeinsame Erklärung von Christa Schweng, Präsidentin des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (EWSA), und Jack O'Connor, Vorsitzender des Begleitausschusses Brexit des EWSA

Wir gratulieren den Verhandlungsführern der Europäischen Union und des Vereinigten Königreichs zum erfolgreichen Abschluss überaus komplexer und schwieriger Verhandlungen über ein Handelsabkommen, das für die Menschen sowohl im Vereinigten Königreich als auch in ganz Europa von großer Bedeutung ist.

Jetzt kann der EWSA alle Möglichkeiten zum Aufbau von Verbindungen zur Zivilgesellschaft im Vereinigten Königreich nutzen.

Zunächst einmal ist die Erleichterung groß, dass sich die EU und die britische Regierung nach langwierigen und komplexen Verhandlungen schlussendlich doch noch auf ein Partnerschaftsabkommen einigen konnten.

Nach der Entscheidung des Vereinigten Königreichs, die Europäische Union am 31. Januar 2020 nach 47-jähriger Mitgliedschaft zu verlassen, war es von größter Bedeutung, zu wissen, wie sich die künftigen Beziehungen zwischen den beiden Partnern gestalten würden.

Das Partnerschaftsabkommen ist das Fundament, auf dem das Gebäude der künftigen Beziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich errichtet wird.

Im Namen des EWSA beglückwünschen wir Herrn Barnier, den Chefunterhändler der EU, und sein Team, die sich durch ihre unstrittige Professionalität, Resilienz und Erfahrung hervorgetan und unermüdlich für eine einheitliche europäische Position eingesetzt haben.

Unsere Glückwünsche richten sich natürlich auch an die britische Delegation, die ihrerseits erfolgreich auf ein unterschriftsreifes Abkommen hingearbeitet haben. Wir sind uns voll und ganz der Tatsache bewusst, dass dies alles andere als leicht war.

Seit dem 1. Januar können sich die Unternehmen, die Arbeitskräfte und die Bürgerinnen und Bürger auf beiden Seiten des Ärmelkanals entsprechend organisieren. Das Partnerschaftsabkommen sorgt für die Sicherheit, die dringend benötigt wird, damit Unternehmen ihre Investitionen planen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Entscheidung über ihren Arbeitsort treffen und Bürgerinnen und Bürger ihren Wohnort wählen können.

Als EWSA haben wir die Brexit-Verhandlungen aufmerksam verfolgt, u.a. durch einen eigens hierfür eingerichteten Begleitausschuss.

Wir werden uns vor allem um die Optimierung der Zusammenarbeit mit den anderen EU-Institutionen und den wichtigsten Interessengruppen sowie um den Aufbau möglichst vieler Verbindungen zur Zivilgesellschaft im Vereinigten Königreich bemühen. Mehr denn je sehen wir darin eine langfristige Aufgabe des EWSA.

Christa Schweng

Präsidentin des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (EWSA)

Jack O'Connor

Vorsitzender des Begleitausschusses Brexit des EWSA