European Economic
and Social Committee
Jahresbericht zum nachhaltigen Wachstum 2023: Die Vorteile des europäischen Projekts durch wirksame Kommunikation aufzeigen
In seiner am 23. Februar verabschiedeten Stellungnahme zu der Mitteilung der Europäischen Kommission „Jahresbericht zum nachhaltigen Wachstum 2023“ fordert der EWSA die Kommission auf, mehr in die Kommunikation zu investieren. Die Öffentlichkeit muss besser über die Herausforderungen der EU und die Möglichkeiten zur Lösung der anstehenden Probleme informiert werden.
Der Jahresbericht zum nachhaltigen Wachstum 2023 enthält die wirtschafts- und beschäftigungspolitischen Prioritäten der EU für die kommenden 12 bis 18 Monate. Ziel dabei ist es, die negativen Auswirkungen von Energieschocks kurzfristig abzufedern, nachhaltiges und inklusives Wachstum zu fördern und die wirtschaftliche und soziale Resilienz der EU mittelfristig zu erhöhen.
In seiner Stellungnahme begrüßt der Ausschuss die Prioritäten für eine wettbewerbsfähige Nachhaltigkeit und die Bemühungen der Kommission um eine Stärkung des sozialen Dialogs in der EU. Darüber hinaus betont der EWSA, wie wichtig eine gute Kommunikation ist, und fordert die Kommission auf, hier mehr zu investieren. Für einen besser funktionierenden Binnenmarkt sind faire Arbeitsbedingungen, ein wirksamer Wettbewerb und eine bessere Berücksichtigung der Anliegen der Zivilgesellschaft erforderlich. Der Ausschuss ruft die Mitgliedstaaten ferner zu einem realistischen, maßvollen und ausgewogenen Ansatz bei der Inflationsbekämpfung auf.
„Überzeugende, verbindliche und einheitliche Aussagen über anstehende Herausforderungen und die Maßnahmen, mit denen die EU diese Aufgaben bewältigen will, sind für die Menschen in Europa enorm wichtig. Sie tragen dazu bei, Missverständnisse über das europäische Projekt zu vermeiden und das Konzept eines ‚Europas für alle‘ voranzubringen“, erklärte EWSA-Berichterstatter Gonçalo Lobo Xavier. (tk)