In einer neuen Broschüre wird dargelegt, wie der EWSA zur Verwirklichung der Ziele des anstehenden tschechischen Ratsvorsitzes beitragen will.

Der tschechische Vorsitz im Rat der Europäischen Union wird sich nicht nur mit der durch den Krieg in der Ukraine verursachten humanitären Krise, sondern auch mit den anhaltenden wirtschaftlichen Folgen dieses Konflikts auseinandersetzen müssen. Noch größer werden diese Herausforderungen dadurch, dass sich Europa noch nicht vollständig von der COVID-19-Pandemie und ihren Folgen erholt hat. 

Der tschechische Ratsvorsitz hat die Energieversorgungssicherheit, den Ausbau der strategischen Resilienz der europäischen Wirtschaft sowie die Stärkung der Verteidigungskapazitäten und der Cybersicherheit in Europa als Themenschwerpunkte gesetzt. Zugleich wird er sich mit Fragen der Bewältigung der Flüchtlingskrise und der Erholung der Ukraine befassen müssen. 

Die Rechtsstaatlichkeit und die Resilienz demokratischer Institutionen sind weitere zentrale Bestandteile der Prioritäten des tschechischen Ratsvorsitzes. 

Dieser wird darüber hinaus eine weitere wichtige Aufgabe zu erfüllen haben, nämlich durch geeignete, transparente und substanzielle Folgemaßnahmen an die Konferenz zur Zukunft Europas anzuknüpfen. 

Der EWSA ist bereit für eine enge Zusammenarbeit mit dem tschechischen Ratsvorsitz, um diese gemeinsamen Ziele zu verwirklichen. In der neuen Broschüre wird erläutert, wie die einzelnen Fachgruppen des EWSA in ihren Politikbereichen einen Beitrag leisten wollen. Darin werden auch die Themen hervorgehoben, zu denen der tschechische Ratsvorsitz den EWSA ausdrücklich um seine Sachkenntnis ersucht hat.  Der Ausschuss wird alles daran setzen, dass die Stimme der europäischen Organisationen der Zivilgesellschaft während des gesamten Ratsvorsitzes Gehör findet.

Die Broschüre kann in Englisch, Französisch, Deutsch und Tschechisch auf dem Internetportal des EWSA abgerufen werden. Gedruckte Exemplare können Sie hier bestellen: vipcese@eesc.europa.eu. (fgr)