von der Gruppe Organisationen der Zivilgesellschaft

Am 18. Mai 2022 beschloss die Gruppe Vielfalt Europa (Gruppe III) des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (EWSA) einstimmig, sich in Gruppe Organisationen der Zivilgesellschaft umzubenennen. Die Namensänderung tritt ab sofort in Kraft.

Séamus Boland, Vorsitzender der Gruppe Organisationen der Zivilgesellschaft, betonte: „Die Wirtschafts- und Finanzkrise, die COVID-19-Pandemie und jetzt der Ukraine-Krieg haben verdeutlicht, dass die Organisationen der Zivilgesellschaft aktiv zur Resilienz und Nachhaltigkeit unserer Gemeinwesen beitragen. Sie lösen Probleme, verteidigen unsere europäischen Werte und sind von entscheidender Bedeutung für die Umsetzung wirksamer Maßnahmen. Die Organisationen der Zivilgesellschaft sind wichtige Akteure für eine nachhaltige Zukunft und müssen auch als solche anerkannt werden.“  

Folglich hat die Gruppe eine Namensänderung beschlossen, die den Interessenträgern ihre Zusammensetzung und ihren Auftrag besser verdeutlichen soll.

Diese Namensänderung kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, wurde doch unlängst der Abschlussbericht über die Ergebnisse der Konferenz zur Zukunft Europas veröffentlicht. In diesem Bericht wird eine Stärkung der bestehenden Strukturen vorgeschlagen, um die Bedürfnisse und Erwartungen der Unionsbürgerinnen und -bürger im Beschlussfassungsprozess besser widerzuspiegeln. In dieser Hinsicht sollte die institutionelle Rolle des EWSA gestärkt werden, und er sollte als Prozessbegleiter und Garant für die partizipative Demokratie fungieren, wie z. B. für den strukturierten Dialog mit den Organisationen der Zivilgesellschaft und die Bürgerforen.

Während der Präsidentschaft 2020–2023 wird sich die Gruppe Organisationen der Zivilgesellschaft in ihrer Arbeit auf das Thema „Armut und Rolle zivilgesellschaftlicher Organisationen bei der Armutsbekämpfung“ konzentrieren.

Weitere Informationen über die Gruppe finden Sie auf dem EWSA-Internetportal.