von Danko Relić, Mitglied der Gruppe Organisationen der Zivilgesellschaft und Berichterstatter für die Stellungnahme SOC/720

Motivierte und gut ausgebildete Fachkräfte sind der Schlüssel zu starken und resilienten Gesundheits- und Pflegesystemen in der Europäischen Union. Unsere Pflege- und Gesundheitssysteme müssen auf die Menschen, ihre Rechte und Bedürfnisse ausgerichtet sein.

Dies bedeutet auch, die Menschen in alle einschlägigen Diskussionen, Konsultationen und Entscheidungen einzubeziehen. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, werden wir eine medizinische Grundversorgung für alle, bei der der Mensch im Mittelpunkt steht, sowie das Recht auf Gesundheit erreichen, wie es im Rahmen der Konferenz zur Zukunft Europas empfohlen wurde. Nur so können wir allen Europäerinnen und Europäern einen gleichberechtigten und nachhaltigen Zugang zu einer erschwinglichen, präventiven, kurativen und hochwertigen Gesundheitsversorgung garantieren.

In seiner vor kurzem verabschiedeten Initiativstellungnahme Strategie für das Gesundheitswesen und seine Arbeitskräfte für die Zukunft Europas (SOC/720) ruft der EWSA dazu auf, eine europäischen Stelle zur Überwachung der Arbeitskräftesituation im Gesundheitswesen einzurichten, die die Mitgliedstaaten bei der Schaffung und Betreibung von Planungsstrukturen sowie bei der Abstimmung grenzübergreifender Aspekte der Planung unterstützt. Im Zusammenhang damit sollen Personen, die im Gesundheitswesen tätig sind, Freizügigkeit genießen. Der EWSA regt ferner an, den Aktionsplan für Fachkräfte im Gesundheitswesen und im Pflegebereich in der Europäischen Union zu aktualisieren, einschließlich einer integrierten Planung und Prognose in Bezug auf den Fachkräftebedarf in der Pflege und im Gesundheitswesen und die Anpassung der Kompetenzen der Fachkräfte im Gesundheitswesen und in der Langzeitpflege und -betreuung, insbesondere durch die Chancen, die die Digitalisierung bietet.

Mehr über die Stellungnahme SOC/720 erfahren Sie hier: https://europa.eu/!9YgygW