Der EWSA fordert die politischen Entscheidungsträger auf, eine umfassende und ganzheitliche Strategie für eine ausgewogene, kohärente, gerechte und nachhaltige ländliche und städtische Entwicklung umzusetzen. Dies erfordert die Stärkung der Rolle der lokalen Gemeinschaften, die Förderung traditioneller Wirtschaftszweige und die Schaffung neuer Wirtschaftstätigkeiten und Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem Land bei gleichzeitiger Förderung von Synergien mit städtischen Gebieten.

Der EWSA spricht in seiner Stellungnahme „Eine ganzheitliche Strategie für nachhaltige ländliche und städtische Entwicklung“ mehrere Empfehlungen aus, die sich auf die Einbeziehung verschiedener Interessenträger und einen „Bottom-up“-Ansatz als wesentliche Voraussetzungen für eine nachhaltige Politik des ländlichen Raums und die Eigenverantwortung der lokalen Ebene für diese Politik stützen.

Ausschlaggebend sind eine horizontale Koordinierung und maßgeschneiderte Maßnahmen.

„Bei den verschiedenen Maßnahmen mit Auswirkungen auf den ländlichen Raum ist ein integrierter Handlungs- und Finanzierungsansatz erforderlich. Es muss dafür gesorgt werden, dass ländliche Gebiete nicht nur zukunftsfähig, sondern auch lebenswert sind. Die Lebensqualität in den ländlichen Gebieten wird sich an der Zahl neu zugezogener junger Menschen und neuer Initiativen für hochwertige, gut bezahlte Arbeitsplätze messen lassen“, betonte Berichterstatter Josep Puxeu Rocamora. (mr)