Anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens befasst sich die Beratende Kommission für den industriellen Wandel (CCMI) des EWSA in einer Veranstaltung am 8. Juni im Charlemagne-Gebäude in Brüssel mit den künftigen Herausforderungen für die europäische Industrie. 

In der Konferenz soll die Rolle der CCMI innerhalb des EWSA sowie gegenüber anderen EU-Institutionen beleuchtet und hinterfragt werden, wie die CCMI einen Mehrwert erbringen und dazu beitragen kann, dass die europäische Industrie den grünen und digitalen Wandel erfolgreich bewältigt. Ferner soll darüber beraten werden, wie der EWSA am besten zu den Antworten auf die Herausforderungen beitragen kann, die alle Industriebranchen in Europa meistern müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Zudem geht es um notwendige Fortschritte hinsichtlich einer offenen strategischen Autonomie der EU. 

Die Beratende Kommission für den industriellen Wandel, auch bekannt unter ihrer aus dem Französischen hergeleiteten Abkürzung CCMI (Commission consultative des mutations industrielles) ging aus dem Beratenden Ausschuss der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl hervor, nachdem der EGKS-Vertrag im Jahr 2002 nach 50 Jahren ausgelaufen war. Die CCMI ist als älteste EU-Einrichtung damit befasst, die künftige Entwicklung verschiedener Industriebranchen zu analysieren und den Wandel in diesen Branchen begleitend zu unterstützen. Sie wurde als eigenständiges Arbeitsorgan des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses eingerichtet. Die zentralen Aufgabenbereiche der CCMI gehen auf ihre ursprüngliche Funktion, den Wandel in der Montanindustrie zu analysieren, zurück. Allerdings wurden ihre thematischen Schwerpunkte schrittweise ausgeweitet und umfassen nun sämtliche industriellen Ökosysteme sowohl des verarbeitenden Gewerbes als auch im Dienstleistungsbereich.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.eesc.europa.eu/de/agenda/our-events/events/ccmi-20th-anniversary.