Seit dem 24. Februar 2022 stemmt sich die Ukraine gegen die Invasion durch Russland. Zusätzlich zu der militärischen und finanziellen Hilfe aus der ganzen Welt arbeiten die Zivilgesellschaften der EU-Mitgliedstaaten und der Ukraine Hand in Hand, um der notleidenden Bevölkerung vor Ort zu helfen. In dieser Folge von „Die lokale Sicht“ haben wir einige ihrer Vertreter eingeladen, uns ihre persönliche Geschichte zu erzählen.

Elena Calistru, Mitglied des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (EWSA), erläutert, wie und warum viele Rumäninnen und Rumänen den ukrainischen Flüchtlingen bei der Suche nach Unterkunft und Nahrung helfen. Außerdem spricht sie über die Rolle des EWSA, dem es dank seiner intensiven Vernetzung gelingt, rasch Mechanismen zur Unterstützung der Schwächsten einzurichten.

Marta Barandiy, Gründerin der in Brüssel und Kiew ansässigen NGO Promote Ukraine, schildert uns die Situation aus der ukrainischen Perspektive. Sie erklärt, wie sich ihre Arbeit seit Ausbruch des Krieges verändert hat, welche zentrale Rolle der Zivilgesellschaft zukommt und weshalb die ukrainische Bevölkerung sich einem Aggressor niemals ergeben wird.

Der stellvertretende Chefredakteur der polnischen Tageszeitung Gazeta Wyborcza, Bartosz Wieliński, spricht schließlich über die Auswirkungen des Krieges auf Polen sowie darüber, wie sich die Einstellung in seinem Land gegenüber Flüchtlingen verändert. So erläutert er beispielsweise, wie das polnische Schulsystem die ukrainischen Kinder und Jugendlichen aufnimmt und unterstützt. (tk)