European Economic
and Social Committee
Die geopolitische Dimension des europäischen Grünen Deals
Der europäische Grüne Deal wird unweigerlich Auswirkungen auf unsere Außenbeziehungen haben. Der Frage, inwieweit er sich darauf auswirken wird, soll auf einer Hybrid-Konferenz, die am 6. Dezember gemeinsam vom EWSA und dem Lösungsnetzwerk für nachhaltige Entwicklung (SDSN) der Vereinten Nationen in Brüssel veranstaltetet wird, nachgegangen werden.
Der europäische Grüne Deal hat zum Ziel, die europäische Wirtschaft zu dekarbonisieren und das Wirtschaftswachstum von der Ressourcennutzung abzukoppeln, ohne dabei Menschen oder Regionen zurückzulassen. Mit der industriellen Transformation des eigenen Marktes will Europa zum Vorbild für andere globale Akteure werden.
Die internationalen Beziehungen der EU werden zwangsläufig durch die Nutzung grüner Energiequellen, insbesondere die Einführung des CO2-Grenzausgleichssystems, sowie durch die Handelsabkommen der neuen Generation mit einem Schwerpunkt auf mehr Umweltverträglichkeit, die bevorstehende Revolution im Verkehrssektor und die neuen Herausforderungen und Chancen im Bereich der Beschäftigung beeinflusst werden.
Vertreter und Vertreterinnen aus der EU, des Lösungsnetzwerks für nachhaltige Entwicklung (SDSN) der Vereinten Nationen, des Weltklimarats (IPCC) und verschiedener weiterer staatlicher und nichtstaatlicher Organisationen werden über diese bahnbrechenden Entwicklungen in der Politikgestaltung der EU diskutieren.
EWSA-Präsidentin Christa Schweng, der Vorsitzender der EWSA-Fachgruppe Außenbeziehungen Dimitris Dimitriadis und weitere wichtige EWSA-Mitglieder werden zu Konferenzende die Schlussfolgerungen ziehen.
Erfahren Sie mehr über die Veranstaltung und/oder melden Sie sich an: https://www.eesc.europa.eu/de/agenda/our-events/events/geopolitics-european-green-deal. (dv/dm)