European Economic
and Social Committee
Europäische Konferenz für einen gerechten Übergang in Irland
Von der Gruppe Organisationen der Zivilgesellschaft des EWSA
Von der Gruppe Organisationen der Zivilgesellschaft des EWSA wurde in Zusammenarbeit mit der Organisation Irish Rural Link eine Konferenz in Irland durchgeführt, in deren Rahmen das Thema „Gerechter Übergang“ aus verschiedenen Blickwinkeln erörtert wurde.
Die Gruppe Organisationen der Zivilgesellschaft hielt am 9. Juni in Partnerschaft mit der Organisation Irish Rural Link (IRL), einem nationalen Netzwerk zur Vertretung der Interessen ländlicher Gemeinschaften in Irland, eine gemeinsame Konferenz in Tullamore (Irland) ab.
Auf der Konferenz wurden verschiedene Schlaglichter auf das Thema „Gerechter Übergang“ geworfen. Die Redner erörterten in drei Podiumsdiskussionen sowohl die Notwendigkeit eines gerechten Übergangs als auch die sich daraus ergebenden Chancen:
- Stärkung von Gemeinschaften und Aufbau von Kapazitäten durch Freizeitaktivitäten und Kulturerbe;
- Schaffung von Arbeitsplätzen und Bereitstellung erneuerbarer Energien;
- Investitionen in die allgemeine und berufliche Bildung.
Die Konferenz wurde von Pippa Hackett, irische Staatsministerin für Flächennutzung und biologische Vielfalt, eröffnet. Gastredner waren Kieran Mulvey, Mitglied der Kommission für einen gerechten Übergang, Irland; Declan Harvey, Vorsitzender des Grafschaftsrates von Offaly, und Séamus Boland, Vorsitzender der Gruppe Organisationen der Zivilgesellschaft und CEO von IRL.
Mit Blick auf die Konferenz erklärte Séamus Boland: „Ich freue mich, meiner EWSA-Gruppe Tullamore zeigen zu können, damit meine Kolleginnen und Kollegen sich mit eigenen Augen davon überzeugen können, wie der gerechte Übergang in einer Region umgesetzt wird, die am stärksten von den zur Bewältigung des Klimawandels erforderlichen Maßnahmen betroffen ist. Darüber hinaus ist es wichtig, die zentrale Rolle hervorzuheben, die Gemeinschaften beim gerechten Übergang zufällt, und sicherzustellen, dass sie bei jedem Schritt einbezogen und beteiligt werden.“
Ministerin Pippa Hackett: „Wir stehen an der Schwelle zum Übergang: Vor uns liegt, bereits klar zu erkennen, die Zukunft. Während einige von uns bereits ihre ersten vorsichtigen Gehversuche unternommen haben, zögern viele von uns verständlicherweise noch, sich voll und ganz auf den Wandel einzulassen und sich von altbekannten und vertrauten Mustern zu verabschieden. Die Organisationen der Zivilgesellschaft spielen eine äußerst wichtige Rolle als Sprachrohr, Vermittler und Impulsgeber sowohl mit Blick auf die Menschen, die am stärksten betroffen sind, als auch mit Blick auf diejenigen, die auf Ebene der Mitgliedstaaten und der EU Rechtsvorschriften für den Übergang schaffen. Ich begrüße diese Konferenz als einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg für die am stärksten betroffenen Regionen der EU, zu denen auch meine eigene Heimatregion Midlands in Irland gehört.“
Die Schlussfolgerungen und Empfehlungen, eine Videoaufzeichnung und Fotos der Konferenz sowie die Wortbeiträge aller Gastredner sind auf dem Internetportal des EWSA verfügbar. (jk)