Die Finalisten für die EU-Bio-Auszeichnungen 2024 stehen fest: 24 Projekte aus 12 EU-Mitgliedstaaten in acht Kategorien. Die Preisträger werden am 23. September in Brüssel im Rahmen des jährlich stattfindenden EU-Bio-Tags bekannt gegeben. 

Mit den Auszeichnungen, die 2024 zum dritten Mal vergeben werden, werden innovative und nachhaltige Projekte ausgezeichnet, die einen erheblichen Mehrwert für die Produktion und den Konsum von Bio-Erzeugnissen schaffen. Sie bieten den Preisträgern eine Plattform, auf der sie ihre beispielhaften Verfahren einem breiteren Publikum vorstellen können. 

Die EU-Bio-Auszeichnungen werden gemeinsam von der Europäischen Kommission, dem Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss, dem Europäischen Ausschuss der Regionen, COPA-COGECA und IFOAM Organics Europe, dem Europäischen Parlament und dem Rat der EU verliehen. Das Auswahlgremium setzt sich aus sieben Mitgliedern zusammen, die von diesen Institutionen benannt werden. 

Die Finalisten: 

  • Beste Bio-Landwirtin: Blagovesta Vasilieva (Bulgarien), Caroline Devillers (Belgien), Reinhild Frech-Emmelmann (Österreich) 
  • Bester Bio-Landwirt: Gianpaolo Mancini (Italien), Tommi Hasu (Finnland), Benny Schöpf (Deutschland) 
  • Beste Bio-Anbauregion: Comunidade Intermunicipal do Alto Tâmega e Barroso (Portugal), Kastilien-La Mancha (Spanien), Südsavo (Finnland) 
  • Beste Bio-Stadt: BioStadt Bremen (Deutschland), Cascais (Portugal), Las Rozas (Spanien) 
  • Beste Bio-Region: Distretto del Cibo Monregalese (Italien), Bioregião de S. Pedro do Sul (Portugal), Ekodistrikt Sörmland (Schweden) 
  • Bestes Lebensmittel verarbeitendes Bio-KMU: Biologon GmbH (Österreich), Gino Girolomoni Cooperativa Agricola (Italien), Organic veggie food GmbH (Deutschland) 
  • Bester Bio-Lebensmitteleinzelhändler: BIOGAST GmbH (Österreich), Coolanowle Organic Meats (Irland), SAiFRESC (Spanien) 
  • Bestes Bio-Restaurant/Bester Bio-Gastronomiedienstleister: B2 Bio pur GmbH (Deutschland), Biohotel St. Daniel (Slowenien), Kalf & Hansen (Schweden) 

In der EU werden derzeit 17 Millionen Hektar (10,5 % ihrer landwirtschaftlichen Fläche im Jahr 2022) ökologisch bewirtschaftet, bis 2030 soll das Ziel des europäischen Grünen Deals von 25 % erreicht werden. Eine entscheidende Rolle spielen die stärkere Sensibilisierung der Öffentlichkeit und die Stärkung der Verbrauchernachfrage. Mit den EU-Bio-Auszeichnungen, die 2022 im Rahmen des Aktionsplans zur Förderung der ökologischen/biologischen Produktion ins Leben gerufen wurden, werden herausragende Leistungen in der gesamten Bio-Wertschöpfungskette von der Landwirtschaft bis zu Gastronomiedienstleistungen gewürdigt und ökologische/biologische Verfahren besser sichtbar und bekannt gemacht. (ks)