Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) hat wichtige Empfehlungen zum Herbstpaket des Europäischen Semesters 2025 abgegeben und drängt auf strategische Investitionen und eine stärkere Zusammenarbeit, um die Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit der EU zu verbessern.

Die Empfehlungen sind Teil einer auf der Plenartagung im Februar verabschiedeten Stellungnahme, in deren Mittelpunkt Nachhaltigkeit, Arbeitsmarktreformen und eine bessere Abstimmung zwischen der nationalen und der EU-Politik stehen. Gleichzeitig fordert der EWSA eine stärkere Beteiligung der Zivilgesellschaft.

Der EWSA bedauert, dass der politisch so wichtige Jahresbericht über nachhaltiges Wachstum nicht erschienen ist. Die EU-Organe müssen sich seiner Ansicht nach auf künftige geopolitische Risiken bezüglich Handel, Inflation und Wachstum vorbereiten.

Der EWSA befürwortet die Initiative „Kompass für Wettbewerbsfähigkeit“ und fordert Investitionen in die Bereiche Energie und Digitales und die Einrichtung eines Europäischen Fonds für strategische Investitionen. Zudem fordert er eine stärkere Beteiligung der Zivilgesellschaft, eine pragmatische Überprüfung der Aufbau- und Resilienzfazilität und eine verstärkte Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten zur Verbesserung der Wirtschaftspolitik und Produktivität. (tk)