EWSA lobt Preis der Zivilgesellschaft 2021 für Klimaschutz aus

Der EWSA wird bis zu fünf Klimaschutzprojekte auszeichnen, die den wertvollen Beitrag der Zivilgesellschaft zur Verwirklichung der Klimaneutralität veranschaulichen.

Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) hat das Bewerbungsverfahren für den von ihm vergebenen Preis der Zivilgesellschaft 2021 eröffnet. Der diesjährige Preis steht unter dem Motto Klimaschutz. Der EWSA wird damit kreative und innovative Initiativen für einen gerechten Übergang zu einer klimaresilienten Niedrigemissionswirtschaft auszeichnen.

Bewerben können sich alle zivilgesellschaftlichen Organisationen, die in der Europäischen Union amtlich registriert und auf lokaler, regionaler, nationaler oder europäischer Ebene tätig sind. Auch Einzelpersonen mit Wohnsitz in der EU sind teilnahmeberechtigt. Zugelassen sind nur Initiativen und Projekte, die in der EU durchgeführt werden.

Die Projekte müssen bereits abgeschlossen oder noch in der Umsetzung sein.

Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 30. Juni 2021 um 10.00 Uhr.

Der Preis ist mit insgesamt 50 000 EUR dotiert und wird unter höchstens fünf Preisträgern aufgeteilt. Die Preisverleihung wird vorbehaltlich der Gesundheitslage voraussichtlich im Rahmen der EWSA-Plenartagung am 8./9. Dezember 2021 in Brüssel stattfinden.

Der EWSA hat sich stets überzeugt für basisgetriebene Klimaschutzmaßnahmen eingesetzt und bot so auch als erste EU-Institution Greta Thunberg in den Anfängen der globalen Klimastreik-Bewegung FridaysForFuture ein Podium. Aus dieser Überzeugung heraus hat er stets betont, dass der Übergang zur Klimaneutralität nicht ohne die Basisorganisationen und die einzelnen Bürgerinnen und Bürger bewältigt werden kann. Ihr Beitrag ist entscheidend, um Normen und Verhaltensweisen zu verändern, lokale Wirtschaften umweltverträglicher zu gestalten und auf lokaler oder regionaler Ebene eine Netto-Null-Emissions-Gesellschaft zu verwirklichen.

In seinen Arbeiten hat der EWSA immer wieder bekräftigt, dass der Erfolg des europäischen Grünen Deals – in dessen Rahmen die EU sich auf Klimaneutralität bis 2050 verpflichtet hat – vom Handeln und Engagement aller Akteure abhängt. Mithilfe einer zentralen Initiative des Grünen Deals – dem Europäischen Klimapakt – sollen die Menschen in die Lage versetzt werden, zur Lösung beizutragen, anstatt das Problem weiter zu vergrößern, und die Systeme zu verändern, die dem Klimanotstand Vorschub leisten.

Der EWSA möchte durch die Auslobung seines prestigeträchtigen Preises unter diesem hochwichtigen Motto zur Anerkennung und Veranschaulichung der bisherigen nichtstaatlichen Klimaschutzbemühungen beitragen. Durch die Förderung laufender und die Anregung neuer Projekte soll der mögliche Beitrag zivilgesellschaftlicher Organisationen und einzelner Bürgerinnen und Bürger zur Umsetzung des europäischen Grünen Deals herausgestellt werden.

Um für den Preis infrage zu kommen, müssen die Projekte mindestens einen der Themenbereiche abdecken, die in unserer hier abrufbaren Pressemitteilung aufgeführt sind.

Alle Teilnahmebedingungen und das Online-Bewerbungsformular sind auf unserer Website abrufbar: http://www.eesc.europa.eu/civilsocietyprize/. (ll)