von der Gruppe Organisationen der Zivilgesellschaft

Maroš Šefčovič, Exekutiv-Vizepräsident der Europäischen Kommission, wählte die von unserer Gruppe ausgerichtete Konferenz zur Stärkung der Verbraucher beim Klimawandel als Rahmen für den ersten seiner „grünen Dialoge“, die er bei seiner Anhörung als designiertes Kommissionsmitglied für den europäischen Grünen Deal vor dem Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit des Europäischen Parlaments im Oktober angekündigt hatte.

An der von der Gruppe Organisationen der Zivilgesellschaft organisierten Konferenz nahmen rund 140 Personen teil, darunter nationale und europäische Vertreterinnen und Vertreter zivilgesellschaftlicher Organisationen und europäische Entscheidungsträger. Auf der Veranstaltung wurde u. a. eine vom EWSA in Auftrag gegebene Studie zu den Kosten des Klimawandels für Familien und Haushalte in der EU auf den Weg gebracht. Zudem wurde die den Verbrauchern zukommende Rolle hervorgehoben und darauf hingewiesen, dass ein ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltiger und inklusiver Wandel stattfinden muss, wofür gezielte Maßnahmen und eine Zusammenarbeit aller Akteure erforderlich sind.

Zum Auftakt der Veranstaltung erklärte Séamus Boland,Vorsitzender der Gruppe Organisationen der Zivilgesellschaft, dass die Gruppe die Ankündigung der grünen Dialoge erfreut zur Kenntnis genommen habe. „Wir fühlen uns geehrt, dass Sie sich entschlossen haben, Ihren ersten grünen Dialog im Rahmen unserer Konferenz zu führen.“

Herr Šefčovič verkündete seine Absicht, regelmäßig grüne Dialoge abzuhalten, um für eine größere Unterstützung des europäischen Grünen Deals seitens der Öffentlichkeit zu sorgen. „Wir wollen zeigen, dass wir den Bürgerinnen und Bürgern nicht nur rechtliche Lösungen bieten können, sondern ihnen auch zuhören, uns für ihre Anliegen interessieren und stets bereit sind, mit den betroffenen Akteuren zusammenzuarbeiten, um ausgewogene Lösungen zu finden. Diese Lösungen werden uns dabei helfen, den Klimawandel zu bewältigen, soziale Verantwortung zu zeigen und in Europa hochwertige Arbeitsplätze zu schaffen. Der EWSA mit seiner Gruppe Organisationen der Zivilgesellschaft, der Sie alle angehören, ist ein ausgezeichnetes Forum für diese Dialoge.“

Hier erfahren Sie mehr über die Debatten. Die Schlussfolgerungen und Empfehlungen der Konferenz finden Sie auf der Website des EWSA.