von der Gruppe Organisationen der Zivilgesellschaft

Faire Preise für Landwirte und Verbraucher sowie wahrheitsgemäße und transparente Informationen sind unabdingbar, wenn der Primärsektor und die Verbraucher ihrer Schlüsselrolle bei der Sicherstellung der strategischen Autonomie der europäischen Lebensmittelproduktion gerecht werden sollen. Die Ernährungssouveränität muss im Einklang mit der Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ im Rahmen des Europäischen Grünen Deals stehen. Dazu ist eine Anpassung der aktuellen Lebensmittelpolitik erforderlich.

So lauten die wichtigsten Schlussfolgerungen der Konferenz zum Thema „Ernährungssouveränität in der EU: die Rolle der Landwirtschaft, der Fischerei und der Verbraucher“, die am 26. September 2023 von der Gruppe Organisationen der Zivilgesellschaft des EWSA gemeinsam mit dem Minister für Angelegenheiten des ländlichen Raums und dem Minister für Meeresangelegenheiten der Regionalregierung Galiciens im Kulturkomplex Cidade da Cultura de Galicia im spanischen Santiago de Compostela veranstaltet wurde.

Der Vorsitzende der Gruppe Organisationen der Zivilgesellschaft, Séamus Boland, erklärte, dass alle Europäerinnen und Europäer, einschließlich Erzeuger, Händler und Verbraucher, von einer fairen, gesunden, widerstandsfähigen und nachhaltigen Lebensmittelkette profitieren. Die jüngsten globalen Krisen hätten jedoch gezeigt, dass die EU eine Ernährungssouveränität mit sehr hohen globalen Sicherheitsstandards braucht. Außerdem unterstrich er die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Die Zukunft des Lebensmittelsektors hängt davon ab, dass zwischen den verschiedenen Akteuren branchen- und bereichsübergreifend zusammengearbeitet wird. Anders können die zahlreichen Herausforderungen nicht wirksam angegangen und bewältigt werden. Wir brauchen eine inklusive Lebensmittelpolitik und eine langfristige Vision für den Fischereisektor der EU.“ Die bestimmenden Faktoren der Ernährungssouveränität Europas sieht er dabei in den Entscheidungen von Einzelpersonen, Bevölkerungsgruppen und der organisierten Zivilgesellschaft.

Der Minister für Angelegenheiten des ländlichen Raums, José González Vázquez, erklärte [...]

Hier erfahren Sie mehr über die konkreten Vorschläge der Konferenzteilnehmer und die Fotoausstellung Mariscadoras des galicischen Künstlers Adrián Baúlde, die im Rahmen der Konferenz von der Gruppe Organisationen der Zivilgesellschaft in Zusammenarbeit mit Cidade da Cultura de Galicia organisiert wurde. Die Ausstellung würdigte die Muschelsammler und ihre Rolle im lokalen Lebensmittelsystem. Konzipiert wurde sie als Ergänzung und Unterstützung der Arbeit des EWSA zu widerstandsfähigen und nachhaltigen europäischen Lebensmittelsystemen.