European Economic
and Social Committee
Neubesetzung des EWSA zur Hälfte der Mandatsperiode – kurz erklärt
Neues EWSA-Führungsteam für die zweite Hälfte der Mandatsperiode von April 2023 bis September 2025.
Neben dem Präsidenten, den beiden Vizepräsidenten und dem Präsidium hat der EWSA auch neue Vorsitzende für seine sechs Fachgruppen (SOC, ECO, INT, NAT, TEN und REX) sowie für seine Beratende Kommission für den industriellen Wandel (CCMI) erkoren.
Der Präsident und die beiden Vizepräsidenten werden auf der konstituierenden Plenartagung mit einfacher Mehrheit gewählt. Sie werden im turnusmäßigen Wechsel aus jeder der drei Gruppen des EWSA (Gruppe Arbeitgeber, Gruppe Arbeitnehmer und Gruppe Organisationen der Zivilgesellschaft) für zweieinhalb Jahre gewählt.
Der Präsident ist für die ordnungsgemäße Wahrnehmung der Aufgaben des Ausschusses verantwortlich und vertritt den EWSA gegenüber anderen Organen und Einrichtungen.
Die beiden Vizepräsidenten werden aus den Mitgliedern der beiden Gruppen gewählt, denen der Präsident nicht angehört, und sind für Kommunikation bzw. Haushalt zuständig.
Das Präsidium ist das politische Entscheidungsgremium des EWSA. Seine Hauptaufgabe ist es, die Ziele, Strategien und Prioritäten des EWSA in allen Bereichen festzulegen und das Arbeitsprogramm aufzustellen. Das Präsidium besteht aus dem Präsidenten, den beiden Vizepräsidenten, den Vorsitzenden der drei Gruppen, den Vorsitzenden der Fachgruppen und der CCMI sowie einer variablen Zahl von Mitgliedern, die die Gesamtzahl der Mitgliedstaaten nicht übersteigen darf.
Der EWSA setzt sich aus 329 Mitgliedern aus allen 27 Mitgliedstaaten zusammen. Sie werden auf Vorschlag der Regierungen der EU-Mitgliedstaaten vom Rat der Europäischen Union für eine Amtszeit von fünf Jahren ernannt. Sie arbeiten dann unabhängig im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger der EU. Die Mitglieder sind keine Politiker, sondern Arbeitgeber, Gewerkschafter und Vertreter aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft wie Landwirtschaft, Verbraucher- und Umweltschutz, Sozialwirtschaft, KMU und freie Berufe sowie Vertreter von Behindertenverbänden, aus dem Freiwilligensektor sowie aus den Bereichen Gleichstellung, Jugend, Wissenschaft und Forschung usw. (ll/dm)