Am 20. September legten der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) und der Rat für Wirtschaft, Soziales und Kultur (ECOSOCC) der Afrikanischen Union (AU) auf dem UN-Zukunftsgipfel in New York eine Gemeinsame Erklärung vor, worin der entscheidende Beitrag der Zivilgesellschaft zur Bewältigung globaler Herausforderungen und zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung hervorgehoben wird.

Am 20. September legten der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) und der Rat für Wirtschaft, Soziales und Kultur (ECOSOCC) der Afrikanischen Union (AU) auf dem UN-Zukunftsgipfel in New York eine Gemeinsame Erklärung vor, worin der entscheidende Beitrag der Zivilgesellschaft zur Bewältigung globaler Herausforderungen und zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung hervorgehoben wird.

In dieser Erklärung wird im Einklang mit der Vereinbarung zwischen dem EWSA und dem ECOSOCC eine gemeinsame Vision für eine fairere, inklusivere und gerechtere Welt dargelegt. Die Partnerschaft zwischen EWSA und ECOSOCC soll als Vorbild für neue Bündnisse und Initiativen dienen.

Präsident Röpke erklärte: „Bei dieser Erklärung handelt es sich um weit mehr als bloße Worte, sie ist ein nachdrückliches Bekenntnis zu unseren gemeinsamen Werten Demokratie, Inklusivität und Nachhaltigkeit. Angesichts der dringenden weltweiten Herausforderungen fordern wir einen stärkeren Multilateralismus, bei dem die Bürgerbeteiligung im Mittelpunkt steht.“

In der Gemeinsamen Erklärung wird betont, dass

  • mithilfe einer umfassenden Strategie raschere Fortschritte bei der Verwirklichung der Nachhaltigkeitsziele herbeigeführt werden müssen;
  • ein gerechter Übergang zur Klimaneutralität gefördert werden muss, wobei darauf hingewiesen wird, wie wichtig es ist, im Zuge der Umstellung auf eine klimaneutrale Wirtschaft für angemessene Arbeitsplätze zu sorgen und die Armut zu bekämpfen;
  • zur besseren Unterstützung einer nachhaltigen Entwicklung, insbesondere in gefährdeten Ländern, das weltweite Finanzsystem umfassend reformiert werden muss;
  • eine geschlechtergerechte Politik mit gleichstellungsorientierten Klimamaßnahmen und Entwicklungsprogrammen erforderlich ist;
  • der Zivilgesellschaft eine zentrale Rolle bei der Reform der globalen Ordnungspolitik, u. a. der Entscheidungsgremien der Vereinten Nationen, eingeräumt werden muss und
  • die Einbeziehung junger Menschen und die Förderung der digitalen Innovation wichtige Motoren der künftigen Weltordnungspolitik sind.

Die Partnerschaft zwischen dem EWSA und dem ECOSOCC wurde mit der Unterzeichnung einer Vereinbarung am 17. Juli 2024 in Accra (Ghana) besiegelt. Mit dieser Vereinbarung wird die Zusammenarbeit in Schlüsselfragen wie nachhaltige Entwicklung, Klimapolitik und Einbindung der Zivilgesellschaft gestärkt. Darin werden Maßnahmen festgelegt wie regelmäßige Treffen, gemeinsame Beiträge zu den Gipfeltreffen EU-AU und die Schaffung eines ständigen Mechanismus für die Beteiligung der Zivilgesellschaft.

Die Zusammenarbeit spiegelt das Engagement beider Institutionen für die Verwirklichung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen und eine inklusive Governance wider. In der Vereinbarung, deren Schwerpunkt auf einer bedeutenderen Rolle der Zivilgesellschaft in der Partnerschaft Afrika-EU liegt, wird betont, dass für die sich weltweit stellenden Herausforderungen, darunter auch der Klimawandel und die demokratische Resilienz, gemeinsame Lösungen gefunden werden müssen.

EWSA und ECOSOCC wollen in ganz Afrika die Zivilgesellschaft stärken. (at)

In dieser Ausgabe

  • Sandra Parthie: Künstliche Intelligenz „made in Europe“ ist möglich, erfordert jedoch Handeln
  • Alexandra Borchardt: Vertrauenswürdiger Journalismus im Zeitalter der generativen KI
  • Lukaš Diko: Durch Morde an Journalisten kann die Wahrheit nicht vertuscht werden
  • Ehrung herausragender journalistischer Leistungen – der Daphne-Caruana-Galizia-Preis für Journalismus

Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss und die Europäische Kommission (GD Forschung und Innovation) veranstalten am 17. Oktober 2024 von 9.30 bis 17.30 Uhr in Brüssel gemeinsam eine Konferenz zum Thema „Entsorgung radioaktiver Abfälle – Perspektive der Zivilgesellschaft“. 

Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) weist darauf hin, dass grüner Wasserstoff ein wichtiger Baustein beim Übergang zu erneuerbaren Energiequellen ist und dessen Infrastruktur, Finanzierung und Einsatzbereich sorgfältig geplant werden müssen.

Überarbeitung des Visa-Aussetzungsmechanismus

Document Type
AS
Reference number
44/2024

Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) hat in seiner Entschließung eine Kursbestimmung für eine demokratischere EU vorgenommen, die mit einem neuen 6-Punkte-Sicherheitskonzept stärker werden soll.

verabschiedet on 18/09/2024 - Bureau decision date: 18/01/2024
Referenz
TEN/831-EESC-2024
Workers - GR II
Austria
Plenary session number
590
-
  • TEN/831 CR
Download — Stellungnahme des Ausschusses: Hydrogen – infrastructure, development needs, financing, use and limits

Klimafinanzierung: Ein neuer Fahrplan für die Umsetzung anspruchsvoller Klimaziele und der Ziele für nachhaltige Entwicklung

Document Type
AC

In dieser Ausgabe

  • Nicht mehr unsichtbar: Wie die Olympischen Spiele von Seoul und London Geschichte schrieben, von Pietro Barbieri
  • Mein Blick auf die Olympischen Spiele, von Pyrros Dimas
  • The Revived – Ukraine mit erstem virtuellen Olympiateam
  • Kinder mit Behinderungen: Wir können alles, nur manchmal ein klein wenig anders

In dieser Ausgabe

  • Nicht mehr unsichtbar: Wie die Olympischen Spiele von Seoul und London Geschichte schrieben, von Pietro Barbieri
  • Mein Blick auf die Olympischen Spiele, von Pyrros Dimas
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  • Kinder mit Behinderungen: Wir können alles, nur manchmal ein klein wenig anders