Den Worten Taten folgen lassen, dank der Zivilgesellschaft – EWSA-Präsidentin Christa Schweng begrüßt die in der Rede zur Lage der Union genannten Prioritäten und Ziele

Ein starkes Gewicht auf der Erholung der EU, der Gesundheitsunion und der Digitalisierung, eine klare Position zur Verteidigung der Rechtsstaatlichkeit und ein Schwerpunkt auf der Zukunft Europas: Der EWSA begrüßt diese Aspekte der diesjährigen Rede zur Lage der Union, die mit seinen eigenen Prioritäten übereinstimmen.

Für den EWSA hat die Umsetzung der in den nationalen Aufbau- und Resilienzplänen festgelegten Reformen weiterhin Priorität. Dabei müssen die Bedürfnisse der Arbeitgeber, der Arbeitnehmer und der Zivilgesellschaft im Allgemeinen berücksichtigt werden.

„Diese Reformen können nur unter umfassender Einbeziehung der Organisationen der Zivilgesellschaft umgesetzt werden“, erklärte EWSA-Präsidentin Christa Schweng.

Die schnellen Forschungsarbeiten sowie die rasche Verfügbarkeit und Verteilung der COVID-19-Impfstoffe haben gezeigt, das Europa handlungsfähig ist. Eine echte Gesundheitsunion, wie sie von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hervorgehoben wurde, ist eine der Schlüsselprioritäten des EWSA in der jetzigen Mandatsperiode.

In Bezug auf die Investitionen in Zukunftstechnologien betont der EWSA, dass die EU ihre eigene Vision und Strategie für digitale Souveränität entwickeln und gleichzeitig offen für den Freihandel bleiben und das multilaterale System unterstützen muss.

Die EWSA-Präsidentin begrüßt auch die klare Haltung der Europäischen Kommission in Bezug auf die Rechtsstaatlichkeit. Wir müssen die europäischen Werte verteidigen.

Nach Auffassung des EWSA hängt der künftige Erfolg des europäischen Wirtschafts- und Sozialmodells von unserer Fähigkeit ab, uns mit dem Rest der Welt als Partner zu vernetzen – von unseren unmittelbaren Nachbarn wie dem Westbalkan bis hin zu anderen geopolitischen strategischen Partnern. (at)