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EWSA info

European Economic and Social Committee A bridge between Europe and organised civil society

NOVEMBER 2020 | DE

EWSA info – SONDERAUSGABE – Neue EWSA-Präsidentschaft
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Grußwort

Grußwort

Liebe Leserinnen und Leser,

wir haben soeben die neue Mandatsperiode des EWSA auf eine sehr ungewöhnliche Weise eingeläutet. Aufgrund der COVID-19-Einschränkungen fand die konstituierende Plenartagung zum ersten Mal in unserer Geschichte als Videokonferenz statt. 

Online zu arbeiten – was in den kommenden Monaten der Normalzustand sein wird – kann anstrengend, aber auch von Vorteil sein. Kompromisse lassen sich in der EU-Politik mit direktem Kontakt viel leichter finden. Andererseits sparen wir viel Zeit, die wir sonst auf der Schiene, auf Straßen oder in der Luft verbracht hätten. Wir reisen sozusagen in ein paar Klicks durch die gesamte EU.

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Liebe Leserinnen und Leser,

wir haben soeben die neue Mandatsperiode des EWSA auf eine sehr ungewöhnliche Weise eingeläutet. Aufgrund der COVID-19-Einschränkungen fand die konstituierende Plenartagung zum ersten Mal in unserer Geschichte als Videokonferenz statt. 

Online zu arbeiten – was in den kommenden Monaten der Normalzustand sein wird – kann anstrengend, aber auch von Vorteil sein. Kompromisse lassen sich in der EU-Politik mit direktem Kontakt viel leichter finden. Andererseits sparen wir viel Zeit, die wir sonst auf der Schiene, auf Straßen oder in der Luft verbracht hätten. Wir reisen sozusagen in ein paar Klicks durch die gesamte EU.

Der EWSA ist die Brücke zwischen der Zivilgesellschaft und dem institutionellen Rahmen der EU. Der Bau digitaler Brücken hat durchaus Vorteile – wir sind schneller, flexibler und können Kontakt zu noch mehr Menschen herstellen.

Gerade jetzt, im Kampf der EU gegen die COVID-19-Pandemie und ihre wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Folgen, ist dieser Kontakt besonders wichtig. Aus diesem Grund soll Einheit das Motto sein, unter dem meine Präsidentschaft steht. Gegen die Krise können wir nur gemeinsam vorgehen, das Gesicht der EU nach COVID-19 können wir nur gemeinsam bestimmen. Die Zukunft Europas kann uns nur gemeinsam gelingen!

Was für ein Europa wollen wir haben? Das Europa, das ich mir wünsche, ist ein Europa, das wirtschaftlich prosperiert, sozial inklusiv und ökologisch nachhaltig ist. Ein Europa, das der gesamten Zivilgesellschaft solide Voraussetzungen dafür bietet, sich in offenen, wertebasierten Demokratien zu entfalten und zu leben.

Wir brauchen ein Europa mit mehr Bürgerbeteiligung und einer wirksameren Politik, die besser auf die Lage vor Ort abgestimmt ist. Für dieses Ziel steht der EWSA den politischen Entscheidungsträgern mit seinem Sachverstand zur Seite.

Intern als auch extern arbeite ich intensiv daran, den Ruf des EWSA zu stärken und Vertrauen und Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen. Gemeinsam haben wir den Beschluss gefasst, unsere Geschäftsordnung und unseren Verhaltenskodex zu überarbeiten. So wollen wir sicherzustellen, dass unser Ausschuss den höchsten ethischen und professionellen Ansprüchen gerecht wird.

Ich möchte Sie alle aufrufen, aktiv an den Tätigkeiten des EWSA teilzuhaben. Mit Ihrer Teilnahme an unseren Veranstaltungen, mit Ihrem Diskussionsbeitrag und Ihrem Austausch über die Ergebnisse unserer Arbeit können Sie uns dabei helfen, der Zivilgesellschaft Gehör zu verschaffen. Lassen Sie uns zusammenstehen – gemeinsam für die Zukunft Europas!

Christa Schweng, Präsidentin des EWSA

 

Eine Frage an ...

Eine Frage an ...

In dieser Ausgabe von EWSA info starten wir unsere neue Rubrik „Eine Frage an ...“. In den nächsten Ausgaben werden wir diese Reihe fortsetzen und EWSA-Mitglieder bitten, eine Frage zu beantworten, die wir für besonders aktuell und wichtig halten.

 

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In dieser Ausgabe von EWSA info starten wir unsere neue Rubrik „Eine Frage an ...“. In den nächsten Ausgaben werden wir diese Reihe fortsetzen und EWSA-Mitglieder bitten, eine Frage zu beantworten, die wir für besonders aktuell und wichtig halten.

Die ersten Gäste, die ihre Gedanken mit uns teilen, sind die neuen Vizepräsidenten. Wir haben ihnen folgende Frage gestellt: „Sie treten Ihr Amt zu einer Zeit an, die durch den Lockdown, Kontaktbeschränkungen und virtuelle Arbeitskontakte geprägt ist. Wie kann jetzt wieder ein Gefühl des kreativen und unbeschwerten Miteinanders im EWSA und darüber hinaus entstehen?“

Cillian Lohan, EWSA-Vizepräsident für Kommunikation

Ich sage mir oft, wenn die Dinge zu einfach sind, dann fordere ich mich selbst nicht genug. Dabei ist unser Ziel bei der Konzipierung funktionsfähiger Systeme doch gerade, dafür zu sorgen, dass die Dinge einfach sind – dass alles effizient und reibungslos läuft. Ich würde folgende Unterscheidung treffen: Prozesse sollten einfach und Inhalte eine Herausforderung sein.

Ich gehe bei meiner Arbeit im EWSA immer gerne so weit, bis sie zu einer Herausforderung wird, um dann festzustellen, dass ich genau an diesem Punkt in der Lage bin, gute Lösungen zu finden.

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Ich sage mir oft, wenn die Dinge zu einfach sind, dann fordere ich mich selbst nicht genug. Dabei ist unser Ziel bei der Konzipierung funktionsfähiger Systeme doch gerade, dafür zu sorgen, dass die Dinge einfach sind – dass alles effizient und reibungslos läuft. Ich würde folgende Unterscheidung treffen: Prozesse sollten einfach und Inhalte eine Herausforderung sein.

Ich gehe bei meiner Arbeit im EWSA immer gerne so weit, bis sie zu einer Herausforderung wird, um dann festzustellen, dass ich genau an diesem Punkt in der Lage bin, gute Lösungen zu finden.

Als ich Mitglied wurde, fand ich die Verfahren und Arbeitsmethoden verwirrend – das reichte von der Suche nach dem richtigen Sitzungssaal bis hin zu der Frage, wann ich die Taste drücken muss, um das Wort zu ergreifen.

Für Neuankömmlinge bedarf es meist einiger Sitzungen, um sich daran zu gewöhnen. Aber Übung macht den Meister. Und natürlich sind die Kaffeepausen und die informellen Gespräche vor den Sitzungssälen eine unschätzbare Quelle an Wissen und Informationen darüber, wie die Dinge funktionieren!

Ohne all diese üblichen Hilfsmittel, die die Eingewöhnung in einer neuen Umgebung erleichtern, verläuft der Mandatsbeginn dieses Mal ganz anders. Es ist nicht einmal klar, wer wieder da ist und wer nicht. Für neue Mitglieder ist es nicht einfach, sich in die Arbeitsweise des EWSA einzufinden und das Kräftespiel zu verstehen.

Wir haben festgestellt, dass wir auf Distanz arbeiten können. Aber wir haben auch die Vorteile einer Begegnung von Angesicht zu Angesicht schätzen gelernt. Ich möchte hier die technischen Mitarbeiter unseres Ausschusses würdigen. Als systemrelevantes Personal, das uns die Fortführung unserer Arbeit ermöglicht hat, standen sie von heute auf morgen im Rampenlicht.

Sie haben dafür gesorgt, dass alles reibungslos und effizient läuft und uns allen dabei geholfen, mit dieser neuen Arbeitsweise zurechtzukommen.

Ich habe den Eindruck, dass die Telearbeit, die Tatsache, von unserem Arbeitszimmer, unserer Küche oder unserem Wohnzimmer aus miteinander vernetzt zu sein, uns einander irgendwie näher gebracht hat. Es hat uns daran erinnert, dass wir alle nur Menschen sind, die versuchen, in diesem Umfeld ihr Bestes zu geben.

Wenn wir alle wieder in den Räumlichkeiten des JDE-Gebäudes arbeiten können, werden wir dies gewiss mit einer neuen Wertschätzung und hoffentlich mit mehr Empathie füreinander tun, in dem Bemühen auf EU-Ebene einen wertvollen Beitrag zu leisten.

Giulia Barbucci, EWSA-Vizepräsidentin für Haushalt

Die Gesundheitskrise, vor der wir gegenwärtig stehen, ist beispiellos in der Geschichte Europas und des gesamten Planeten: In allen Teilen der Welt müssen die Menschen Einschränkungen hinnehmen, und wir werden einmal mehr mit der Vergänglichkeit des menschlichen Lebens konfrontiert. Die Menschheit wird von einem mikroskopisch kleinen Virus in Schach gehalten. Aber auch, wenn wir ihn jetzt noch nicht besiegen können, wird es uns letztendlich doch gelingen.

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Die Gesundheitskrise, vor der wir gegenwärtig stehen, ist beispiellos in der Geschichte Europas und des gesamten Planeten: In allen Teilen der Welt müssen die Menschen Einschränkungen hinnehmen, und wir werden einmal mehr mit der Vergänglichkeit des menschlichen Lebens konfrontiert. Die Menschheit wird von einem mikroskopisch kleinen Virus in Schach gehalten. Aber auch, wenn wir ihn jetzt noch nicht besiegen können, wird es uns letztendlich doch gelingen.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit müssen wir als Menschen und soziale Wesen handeln, ohne einander körperlich nah zu sein, ohne uns am gleichen Ort zu befinden, ohne unmittelbaren menschlichen Kontakt zu haben. Wir müssen lernen, „virtuell“ zu leben – etwas, das unsere Lebensweise als Menschen tiefgreifend verändern wird. Die Welt verändert sich und wir müssen uns mit ihr ändern: Wir müssen lernen, uns digitaler Mittel zu bedienen, um in Videokonferenzen zusammenzukommen. Wir müssen lernen, anders miteinander zu kommunizieren, ohne uns überhaupt zu sehen, oder wenn, dann nur unter Einhaltung von Abstandsregeln. Auch die Mobilität ändert sich, und wir probieren neue Arten der Fortbewegung aus, zum Beispiel mit Elektrorollern. Das sind nur einige Beispiele dafür, wie die Veränderung zu einem wesentlichen Bestandteil unseres Lebens geworden ist.

Unsere Generation hat jetzt die Aufgabe, sich diesen zahlreichen Herausforderungen zu stellen und Lösungen zu finden.

Schließlich sind wir Menschen anpassungsfähig. Wir wissen, dass es sich bei den aktuellen Ereignissen nur um ein Zwischenspiel in unserer langen Geschichte handelt und dass wir früher oder später zu unserer ursprünglichen Natur als soziale Wesen zurückfinden werden.

Dennoch war es bedrückend, die konstituierende Plenartagung des EWSA im neuen Mandatszeitraum online durchführen zu müssen. Das haben wahrscheinlich viele so empfunden. Es ist einfach nicht dasselbe, wenn keine Möglichkeit besteht, einander persönlich zu treffen und die neuen Mitglieder in der Pause bei einem Kaffee oder nach einem langen Arbeitstag bei einem Glas Wein besser kennenzulernen. Diese Momente und das soziale Miteinander sind in der Tat wichtig für unsere Arbeit. Wir brauchen den persönlichen Kontakt zu unseren Kolleginnen und Kollegen und müssen mit ihnen ins Gespräch kommen, damit wir durch Verhandlungen und Konsensfindung unsere Stellungnahmen abgeben können.

Wir sind uns dessen bewusst, dass wir darauf noch länger werden verzichten müssen, doch früher oder später werden wir wieder in vollem Umfang zu einem menschlichen Miteinander zurückfinden.

EWSA

Österreicherin Christa Schweng an die Spitze des EWSA gewählt

Gemeinsam für die Zukunft Europas: Die neue Präsidentin will Einigkeit und Ruf des EWSA wiederherstellen und aufzeigen, wie er die Politikgestaltung auf EU-Ebene beeinflussen kann.

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Gemeinsam für die Zukunft Europas: Die neue Präsidentin will Einigkeit und Ruf des EWSA wiederherstellen und aufzeigen, wie er die Politikgestaltung auf EU-Ebene beeinflussen kann.

Das höchste Amt des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (EWSA) wurde zum 33. Mal neu besetzt: Die Österreicherin Christa Schweng wurde als fünfte Frau an die Spitze dieser EU-Einrichtung gewählt, die seit 1958 die organisierte Zivilgesellschaft repräsentiert. Vervollständigt wird die neue Führungsriege des EWSA durch Giulia Barbucci (Italien) als Vizepräsidentin für Haushaltsfragen und Cillian Lohan (Irland) als Vizepräsident für Kommunikation.

Frau Schweng bringt für ihre neue Aufgabe umfangreiche Erfahrungen und Kenntnisse in Sozial- und Beschäftigungsfragen aus über zwanzig Jahren Beratungstätigkeit sowohl auf EU-Ebene als auch in ihrem Heimatland Österreich mit.

Seit 1994 ist sie leitende Referentin in der Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Die überzeugte Europäerin ist seit 22 Jahren Mitglied der Gruppe Arbeitgeber des EWSA.

Nach ihrer Wahl erklärte Frau Schweng: „Diese Mandatsperiode ist durch COVID-19 geprägt und wird leider eine Zeit der Ungewissheit und der wirtschaftlichen und sozialen Not sein, eine Zeit, in der viele Unternehmen um ihr Überleben kämpfen und Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verlieren werden. Vor diesem Hintergrund müssen wir mehr denn je unsere Kräfte bündeln, eine Vision für ein aus der COVID-19-Krise neu hervorgehendes Europa entwickeln und alles in unseren Kräften Stehende dafür tun, dass unser Ausschuss einen entscheidenden Beitrag zur Erholung Europas und seiner künftigen Widerstandsfähigkeit leistet. Gleichzeitig müssen wir die Einigkeit, die Handlungsfähigkeit und das hohe Ansehen des EWSA wiederherstellen und stärken.“

Dementsprechend steht Christa Schwengs Präsidentschaft unter dem Motto „Gemeinsam für die Zukunft Europas“.

Die neue Präsidentin hat sofortige Maßnahmen zugesagt, um den Ruf des EWSA und das Vertrauen in ihn wiederherzustellen. Der Ausschuss hatte in diesem Zusammenhang erst unlängst seine feste Entschlossenheit bekräftigt, Mobbing und Belästigung am Arbeitsplatz zu bekämpfen.

„Wir brauchen einen Ausschuss, der geeint ist und den höchsten ethischen Ansprüchen genügt, einen Ausschuss mit einem makellosen Ruf“, so Christa Schweng, die eine Stärkung des Verhaltenskodex der Mitglieder und der Geschäftsordnung des EWSA noch in der Anfangsphase ihrer Amtszeit ankündigte.

Die EWSA-Präsidentschaft wechselt nach der Hälfte der Mandatsperiode. Das neue Präsidium unter der Leitung von Frau Schweng, die Luca Jahier in diesem Amt ablöst, wird also zweieinhalb Jahre – bis März 2023 – amtieren.

Das Programm der Präsidentin umfasst folgende Prioritäten, die ihrer Vision für ein Europa nach COVID-19 entsprechen, in dem die Bürgerinnen und Bürger in einer offenen und wertebasierten Gesellschaft leben und arbeiten können: Ziel ist ein Europa, das wirtschaftlich prosperiert, sozial inklusiv ist und ökologisch nachhaltig handelt.

Die vierte Priorität zielt darauf ab, dass der EWSA eine entscheidende Rolle bei der Konferenz zur Zukunft Europas spielen kann. Dabei handelt es sich um eine bedeutende Initiative, mit der die Unionsbürgerinnen und -bürgern für ihre Mitverantwortung für die EU sensibilisiert werden sollen, indem ihnen Gelegenheit geboten wird, über wichtige EU-Themen zu diskutieren und so zu einer besseren Funktionsweise der Union beizutragen.(ll)

Christa Schweng: Die Zivilgesellschaft ist unentbehrlich für ein besseres Europa

Einen Tag nach ihrer Wahl auf der Oktober-Plenartagung des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (EWSA) hatte Christa Schweng in einer Debatte mit den EU-Führungsspitzen ihren ersten öffentlichen Auftritt als EWSA-Präsidentin.

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Einen Tag nach ihrer Wahl auf der Oktober-Plenartagung des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (EWSA) hatte Christa Schweng in einer Debatte mit den EU-Führungsspitzen ihren ersten öffentlichen Auftritt als EWSA-Präsidentin.

In einer Online-Debatte zum Thema „Wiederaufbau für die Zukunft Europas“mit den Präsidentinnen und Präsidenten aller wichtigen EU-Institutionen wurde erörtert, welche Rolle die Zivilgesellschaft bei der Bewältigung der Herausforderungen spielen kann, denen sich Europa und die ganze Welt derzeit gegenübersehen.
Die neu gewählte EWSA-Präsidentin Christa Schweng erläuterte die wichtige Aufgabe des EWSA bei der Vertretung der organisierten Zivilgesellschaft auf europäischer Ebene:

„Dank des Beitrags der organisierten Zivilgesellschaft kann die EU in ihren politischen Maßnahmen der Situation vor Ort besser Rechnung tragen, so dass diese auf nationaler und lokaler Ebene wirksamer umgesetzt werden können.“

Diese Arbeit sei nicht nur hilfreich, sondern auch notwendig. „Die praktische Erfahrung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern, Verbrauchern, Landwirten und NGO ist unabdingbar, um Europa besser zu gestalten. Uns kommt eine Brückenfunktion zu, die wir erfolgreich wahrnehmen müssen – und auch können“, so Schweng weiter.

Auch die neu ernannten EWSA-Vizepräsidenten nahmen an der Debatte teil. Giulia Barbucci, Vizepräsidentin mit Zuständigkeit für die Finanzen des EWSA, wies darauf hin, dass die EU zwar schon sehr viel getan hat, um die derzeitige Krise zu bewältigen, die fundamental wichtige Einbindung der Bürgerinnen und Bürger aber bisher vernachlässigt hat. Genau hier komme der EWSA ins Spiel.

Der Vizepräsident für Kommunikation Cillian Lohan betonte, dass die EWSA-Mitglieder wie niemand anderer sehen, wie sich die EU auf den Alltag der verschiedenen Gesellschaftsgruppen auswirkt.

Auch die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen nahm mit einer Videobotschaft an der Debatte teil und schloss sich dem Präsidenten des Europäischen Parlaments David Maria Sassoli, dem Präsidenten des Europäischen Rates Charles Michel und dem Präsidenten des Europäischen Ausschusses der Regionen Apostolos Tzitzikostas an, die Christa Schweng alles Gute für ihre Amtszeit wünschten. Sie brachten allesamt ihre große Wertschätzung für die Beiträge des EWSA zum Ausdruck, denn dem Standpunkt der europäischen Zivilgesellschaft müsse Rechnung getragen werden. (dgf)

Cillian Lohan: „Wir brauchen Entscheidungsträger, denen wir vertrauen können“

Cillian Lohan (Irland) wurde zu einem der beiden Vizepräsidenten des EWSA gewählt. Während seiner zweieinhalbjährigen Amtszeit (Oktober 2020 bis März 2023) wird er für den Bereich Kommunikation zuständig sein.

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Cillian Lohan (Irland) wurde zu einem der beiden Vizepräsidenten des EWSA gewählt. Während seiner zweieinhalbjährigen Amtszeit (Oktober 2020 bis März 2023) wird er für den Bereich Kommunikation zuständig sein.

Nach seiner Wahl erklärte Cillian Lohan: „Wir leben in schwierigen Zeiten: Wir haben es mit einer weltweiten Pandemie und ihren Auswirkungen auf unsere Volkswirtschaften zu tun, während wir doch eigentlich dringend in die Energiewende investieren müssten, um nicht länger von veralteten Systemen abhängig zu sein. Wir brauchen Lösungen, die allen zugutekommen – und wir brauchen Entscheidungsträger, denen wir vertrauen können.

Der EWSA leistet einen einzigartigen Beitrag; deshalb müssen wir unsere Standpunkte gegenüber den EU-Institutionen laut und deutlich vertreten.“

In dieser so entscheidenden Zeit „kann der EWSA einen Mehrwert erbringen, indem er konsensbasierte Beiträge zu neuen Strategien leistet und indem er rechtliche Lücken aufdeckt und konkrete Vorschläge unterbreitet, um diese Lücken zu schließen. Unsere Beiträge sind das Ergebnis der unermüdlichen Arbeit, die unsere Bediensteten und Mitglieder leisten, um wertvolle und einzigartige Stellungnahmen zu erarbeiten, die von all diesen unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Organisationen entscheidend unterstützt werden. Als Vizepräsident wird es meine vorrangige Aufgabe sein, diese Arbeit zu stärken.“

Bevor er als Vertreter von Umweltschutzorganisationen zum Mitglied der Gruppe Vielfalt Europa im EWSA ernannt wurde, engagierte sich Cillian Lohan politisch im Rahmen der irischen NGO Environmental Pillar und war Vorsitzender des Irish Environmental Network.

Im Bereich der Kreislaufwirtschaft spielt er eine führende Rolle. So war er der erste Vorsitzende der Europäischen Plattform der Interessenträger für die Kreislaufwirtschaft, an deren Einrichtung er mitgewirkt hat.

Er verfügt über langjährige Erfahrungen als Delegierter im Rahmen von UN-Initiativen, wie etwa der UN-Klimakonferenz und des hochrangigen politischen Forums für nachhaltige Entwicklung.

Als Geschäftsführer der Green Economy Foundation war Cillian Lohan für eine Reihe ehrgeiziger Projekte verantwortlich, u. a. die Anpflanzung von einer Million Bäumen in Irland und die Einrichtung eines Wildreservats auf Tobago.

Nach seiner Zeit als Sprecher der Interessengruppe Verbraucher und Umwelt des EWSA übernimmt er nun das Amt des für Kommunikation zuständigen Vizepräsidenten.

Cillian Lohan war Berichterstatter für mehrere wichtige Stellungnahmen, einschließlich des ersten auf EU-Ebene verfassten umfassenden Dokuments über die Festlegung der Grundsätze der Klimagerechtigkeit: Klimagerechtigkeit, die Aktionspläne der EU für die Kreislaufwirtschaft von 2015 und 2019, die Einbeziehung junger Menschen, das Reflexionspapier über ein nachhaltiges Europa und der Zugang zur Klimaschutzfinanzierung. (mr)

Sehen Sie eine Videobotschaft des EWSA-Vizepräsidenten für Kommunikation:

Giulia Barbucci: „Wir müssen an einer soliden und transparenten Haushaltsführung festhalten“

Die italienische Gewerkschafterin Giulia Barbucci ist die neue für Haushaltsfragen zuständige Vizepräsidentin des EWSA.

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Die italienische Gewerkschafterin Giulia Barbucci ist die neue für Haushaltsfragen zuständige Vizepräsidentin des EWSA.

„Ich freue mich, einer Präsidentschaft anzugehören, die zu zwei Dritteln aus Frauen besteht“ – so Barbucci auf der Plenartagung. „Die Gleichstellung der Geschlechter ist im EWSA, in den anderen EU-Institutionen und in der Europäischen Union insgesamt immer noch nicht erreicht.“

Giulia Barbucci ist seit 1989 für die größte italienische Gewerkschaft CGIL (Confederazione Generale Italiana del Lavoro) tätig. In der derzeitigen Wirtschaftskrise hält sie die Beibehaltung einer soliden und transparenten Haushaltsführung mit einer zentralen Priorität für wesentlich: Es muss gewährleistet sein, dass die Mitglieder ihre politischen Arbeit ausüben können.

Der Schutz der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen steht seit jeher im Mittelpunkt von Giulia Barbuccis Tätigkeit. Im Juli war sie federführend für die Erarbeitung der Stellungnahme zu einerGleichstellungsstrategie in der Europäischen Union zuständig, dem Beitrag des Ausschusses für die Europäische Kommission.

Im Jahr 2002 war sie an den Verhandlungen über die Europäische Rahmenvereinbarung über Telearbeit beteiligt, die jetzt angesichts der Pandemie überarbeitet werden sollte. „Die Unternehmen sind – oftmals ohne klare Regeln – durch diese Gesundheitskrise gekommen. Die Auswirkungen der Arbeit im Homeoffice auf die Menschen und Haushalte sind jedoch enorm, und Frauen bekommen dies am stärksten zu spüren, da ihre Aufgaben auch Betreuungs- und Pflegearbeit umfassen. Deshalb muss das Recht auf Nichterreichbarkeit unbedingt gewährleistet werden“, so Frau Barbucci. (na)

Sehen Sie eine Videobotschaft der EWSA-Vizepräsidentin für Haushalt:

 

Renewal rate per country

Rekorde bei dem Anteil neuer Mitglieder und dem Frauenanteil im EWSA

Der EWSA weist in der Mandatsperiode 2020–2025 die höchste Zahl von neuen Mitgliedern und Frauen seit Beginn der Mitgliederstatistik im Jahr 2010 auf. Der Frauenanteil im Ausschuss ist höher als je zuvor: 33 % im Vergleich zu 28 % 2015 und 24,70 % 2010. Irland entsendet 33 % neue Mitglieder in den EWSA, von denen 22,22 % Frauen sind.

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Der EWSA weist in der Mandatsperiode 2020–2025 die höchste Zahl von neuen Mitgliedern und Frauen seit Beginn der Mitgliederstatistik im Jahr 2010 auf. Irland entsendet 33 % neue Mitglieder in den EWSA, von denen 22,22 % Frauen sind.

Der Frauenanteil im Ausschuss ist höher als je zuvor: 33 % im Vergleich zu 28 % 2015 und 24,70 % 2010. (siehe Grafik 3)

Außerdem übernimmt mit der Österreicherin Christa Schweng von der Gruppe Arbeitgeber zum ersten Mal seit 15 Jahren wieder eine Frau als Präsidentin das Kommando im EWSA.

Estland entsendet die meisten Frauen (der Frauenanteil liegt bei 85,71 %), gefolgt von der Tschechischen Republik und Kroatien mit 66,67 %. Am unteren Ende der Skala befinden sich Portugal und Zypern, die keine Frauen entsandt haben. Das Geschlechterverhältnis der schwedischen Vertretung ist perfekt ausbalanciert. (siehe Grafik 2)

Insgesamt sieben Länder (neben den bereits genannten sind dies Ungarn, Lettland, Litauen und Frankreich) haben mehr Frauen als Männer entsandt.

Von den drei Gruppen im EWSA hat die Gruppe Arbeitnehmer die meisten weiblichen Mitglieder (37,96 %), in der Gruppe Arbeitgeber ist der Frauenanteil am geringsten (28,30 %). Die Gruppe Vielfalt Europa liegt dazwischen (32,17 %).

In den Leitlinien des Rates für die Mitgliedstaaten wurde im Vorfeld der Neubesetzung des Ausschusses darauf hingewiesen, dass ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis angestrebt werden sollte. Zwar werden die EWSA-Mitglieder offiziell vom Rat ernannt, aber die Regierungen der Mitgliedstaaten schlagen die Namen nach Anhörung der Sozialpartner und anderer Organisationen der Zivilgesellschaft vor.

Mit 137 neuen Mitgliedern von insgesamt 329 Mitgliedern hat der neu besetzte EWSA den größten Anteil neuer Mitglieder (41,64 %) der vergangenen drei Mandatsperioden. 2010 lag der Anteil bei 30 %, 2015 waren es 40,29 %. (siehe Grafik 4)

Lettland und Estland entsenden anteilsmäßig die meisten neuen Mitglieder: fünf der insgesamt jeweils sieben Mitglieder sind neu. Bulgarien entsendet insgesamt 12 Mitglieder, nur zwei davon sind neue Mitglieder. (siehe Grafik 1)

 

Die Gruppe Arbeitnehmer zählt die wenigsten neuen Mitglieder (39 von 108), in der Gruppe Vielfalt Europa ist ihr Anteil am größten (52 von 115), die Gruppe Arbeitgeber liegt dazwischen (46 von 106).

Das jüngste Mitglied ist 27 und das älteste Mitglied 76 Jahre alt; der Altersdurchschnitt der Mitglieder liegt bei 55 Jahren.

Im Vergleich zum Europäischen Parlament und dem Ausschuss der Regionen (den beiden anderen EU-Versammlungen, die regelmäßig, wenn auch auf andere Weise neu besetzt werden) sind der Anteil neuer Mitglieder und auch der Frauenanteil im EWSA geringer als im EP (58,50 % bzw. 40,40 %), jedoch höher als im AdR (31 % bzw. 29,10 %). (dm)

Die Gruppen Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Vielfalt Europa des EWSA wählen ihre neuen Vorsitzenden

Am ersten Tag der konstituierenden Plenartagung haben die drei Interessengruppen des EWSA ihre Vorsitzenden für die neue Mandatsperiode des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses gewählt.

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Am ersten Tag der konstituierenden Plenartagung haben die drei Interessengruppen des EWSA ihre Vorsitzenden für die neue Mandatsperiode des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses gewählt.

Die neuen Gruppenvorsitzenden sind

  • Stefano Mallia für die Gruppe Arbeitgeber,
  • Oliver Röpke für die Gruppe Arbeitnehmer und
  • Séamus Boland für die Gruppe Vielfalt Europa.

Ihre Amtszeit beträgt zweieinhalb Jahre und endet 2023.

Die Abstimmung fand in den konstituierenden Sitzungen der Gruppen am Rande der Plenartagung statt.

Stefano Mallia ist seit 2010 Mitglied des EWSA. Als Vorsitzender der Gruppe Arbeitgeber im EWSA wird er sein Hauptaugenmerk darauf richten, Unternehmen bei der Bewältigung der COVID-19-Krise und beim Aufschwung zu unterstützen und dabei die bittere Lektion der letzten Monate zu berücksichtigen. Weitere Prioritäten sind die Umstellung auf eine sauberere Wirtschaft, die auf eine wirtschaftlich tragbare Weise erfolgen muss, sowie die Digitalisierung. Stefano Mallia betont, dass der EWSA und die Gruppe Arbeitgeber bei der Debatte über die europäische Wirtschaft natürliche Partner der anderen EU-Institutionen sein müssen. Er ist Partner in der Wirtschaftsanalyse- und Unternehmensberatung EMCS Ltd und ehemaliger Vorsitzender der maltesischen Handels-, Unternehmens- und Industriekammer. Seine Fachgebiete sind die EU-Strukturfonds und die KMU-Finanzierung.

Oliver Röpke wurde als Vorsitzender der Gruppe Arbeitnehmer bestätigt, nachdem er bereits Mitte der vergangenen Mandatsperiode als Nachfolger von Gabriele Bischoff, die 2019 als Abgeordnete zum Europäischen Parlament wechselte, in dieses Amt gewählt wurde. Er ist Mitglied des Österreichischen Gewerkschaftsbundes ÖGB, den er im Exekutivausschuss des EGB vertritt, gehört dem EWSA seit 2009 an und hat Stellungnahmen zu wichtigen sozialen Fragen wie angemessenen Mindestlöhnen und gemeinsamen Mindeststandards im Bereich der Arbeitslosenversicherung erarbeitet. Oliver Röpke setzt sich für eine starke soziale Erholung und eine Wiederaufbaustrategie zur Bewältigung der Auswirkungen der COVID-19-Krise in der EU ein, wobei der Schwerpunkt auf Solidarität und eine soziale Agenda mit Maßnahmen zum Schutz der Arbeitnehmerrechte gelegt wird.

Die Themen Armut und die Rolle der Zivilgesellschaft bei der Armutsbekämpfung werden im Mittelpunkt der ersten Amtszeit von Séamus Boland als Vorsitzender der Gruppe Vielfalt Europa stehen, der sehr unterschiedliche zivilgesellschaftliche Organisationen angehören. Der neue Vorsitzende will die Themen in den breiteren Kontext des europäischen Grünen Deals und der Auswirkungen der COVID-19-Krise auf die Gesellschaft einordnen. Herr Boland ist Landwirt und seit Jahren Akteur der Zivilgesellschaft. Er ist Geschäftsführer der Organisation Irish Rural Link, Vorstandsmitglied von Inland Fisheries Ireland und Vorsitzender des Peatlands Council. Seit 2011 ist er Mitglied des EWSA und war Berichterstatter für verschiedene Stellungnahmen zu den Themen Landwirtschaft, ländliche Entwicklung, Energie, soziale Angelegenheiten und Brexit.

Weitere Informationen finden Sie auf den Websites der Gruppen:

Stefano Mallia wird Vorsitzender der Gruppe Arbeitgeber im EWSA (nur auf EN und FR)

Oliver Röpke bleibt in der neuen Mandatsperiode des EWSA Vorsitzender der Gruppe Arbeitnehmer (nur auf EN und FR)

Der Ire Séamus Boland ist neuer Vorsitzender der Gruppe Vielfalt Europa im EWSA (nur auf EN und FR)

EWSA-Präsidentschaft sowie Gruppen- und Fachgruppenvorsitzende 2020-2023

Neuer Organisationsplan der Präsidentschaft sowie der Gruppen- und Fachgruppenvorsitzenden des EWSA 2020-2023:

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Präsidentin


 Christa Schweng


Vizepräsidenten

Cillian Lohan
Vizepräsident/Vorsitzender der Kommission für Kommunikation

Giulia Barbucci
Vizepräsidentin/Vorsitzende der Kommission für Finanz- und Haushaltsfragen

 
Gruppenvorsitzende

Stefano Mallia
Vorsitzender der Gruppe Arbeitgeber

Oliver Röpke
Vorsitzender der Gruppe Arbeitnehmer

Séamus Boland
Vorsitzender der Gruppe Vielfalt Europa

 
Fachgruppenvorsitzende

Stefano Palmieri
Fachgruppe Wirtschafts- und Währungsunion, wirtschaftlicher und sozialer Zusammenhalt (ECO)

Alain Coheur
Fachgruppe Binnenmarkt, Produktion, Verbrauch (INT)

Dimitris Dimitriadis
Fachgruppe Außenbeziehungen (REX)

Peter Schmidt
Fachgruppe Landwirtschaft, ländliche Entwicklung, Umwelt (NAT)

Aurel Laurenţiu Plosceanu
Fachgruppe Beschäftigung, Sozialfragen, Unionsbürgerschaft (SOC)

Baiba Miltoviča
Fachgruppe Verkehr, Energie, Infrastrukturen, Informationsgesellschaft (TEN)

Pietro Francesco De Lotto
Beratende Kommission für den industriellen Wandel (CCMI)

Redaktion

Ewa Haczyk-Plumley (editor-in-chief)
Daniela Marangoni (dm)
 

Beiträge zu dieser Ausgabe von

Daniela Marangoni (dm)
David Gippini Fournier (dgf)
Ewa Haczyk - Plumley (ehp)
Laura Lui (ll)
Margarida Reis (mr)
Nicola Accardo (na)

Gesamtkoordinierung

Agata Berdys (ab)
Katerina Serifi (ks)

Anschrift

Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss
Jacques Delors Building,
99 Rue Belliard,
B-1040 Brussels, Belgium
Tel. (+32 2) 546.94.76
E-Mail: eescinfo@eesc.europa.eu

EWSA info erscheint neunmal im Jahr anlässlich der EWSA-Plenartagungen.
EWSA info wird in 23 Sprachen veröffentlicht.
EWSA-Info hat keinen Protokollwert; die offiziellen Aufzeichnungen über die Arbeiten des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (EWSA) können im Amtsblatt der Europäischen Union sowie in anderen Publikationen des EWSA eingesehen werden.
Die Vervielfältigung ist gestattet, sofern EWSA info als Quelle genannt und ein Link an die Redaktion übermittelt wird
 

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