Am 26. Mai nahm der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss am 44. Lauf „20 km de Bruxelles“ teil, bei dem dieses Jahr mit 45 330 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Start ein neuer Rekord aufgestellt wurde. Der EWSA war Teil des interinstitutionellen Organisationskomitees „Running for Europe“ und warb während des Laufs mit dem Slogan „UseYourVote“ (Nutze Deine Stimme!) für die Teilnahme der Bürgerinnen und Bürger an der Europawahl. Der für Kommunikation zuständige Vizepräsident des EWSA, Laurenţiu Plosceanu, und die Vertreter der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments eröffneten das Rennen. Alex Kibet aus Kenia lief nach 59 Minuten und 57 Sekunden als Erster durchs Ziel. Die schnellste Frau war die Belgierin Sophie Hardy mit einer Stunde, 10 Minuten und 56 Sekunden.

Am 26. Mai nahm der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss am 44. Lauf „20 km de Bruxelles“ teil, bei dem dieses Jahr mit 45 330 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Start ein neuer Rekord aufgestellt wurde. Der EWSA war Teil des interinstitutionellen Teams „Running for Europe“ und warb während des Laufs mit dem Slogan „UseYourVote“ (Nutze Deine Stimme!) für die Teilnahme der Bürgerinnen und Bürger an den Europawahl. Der für Kommunikation zuständige Vizepräsident des EWSA, Laurenţiu Plosceanu, und die Vertreter der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments gaben den Startschuss. Alex Kibet aus Kenia lief nach 59 Minuten und 57 Sekunden als Erster durchs Ziel. Die schnellste Frau war die Belgierin Sophie Hardy mit einer Stunde, 10 Minuten und 56 Sekunden.

Kein Platz für Hass: ein Europa, das geeint gegen Hass steht

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Europäischer Betriebsrat

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Durch Impfung verhütbare Krebsarten

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Überarbeitung der Tierschutzvorschriften

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  • Europawahlen vorbildlich bei der Barrierefreiheit? – eine verpasste Chance
  • Die Erweiterung – das mächtigste und erfolgreichste politische Instrument der EU, von Pat Cox
  • EU-Beitritt Nordmazedoniens: Herausforderungen, Versprechen und die nächsten Schritte
  • Die große Erweiterung der EU – 20 Jahre danach
     
  • Europawahlen vorbildlich bei der Barrierefreiheit? – eine verpasste Chance
  • Die Erweiterung – das mächtigste und erfolgreichste politische Instrument der EU, von Pat Cox
  • EU-Beitritt Nordmazedoniens: Herausforderungen, Versprechen und die nächsten Schritte
  • Die große Erweiterung der EU – 20 Jahre danach

Die Erweiterung ist ein logischer nächster Schritt für Europa 

Vor 20 Jahren fand die größte Erweiterung der EU statt. Im Mai 2004 wurden die Bürgerinnen und Bürger Zyperns, Tschechiens, Estlands, Ungarns, Lettlands, Litauens, Maltas, Polens, der Slowakei und Sloweniens Bürgerinnen und Bürger der EU. Leicht war dies nicht, da der Beitritt zur EU bekanntermaßen mühsam und langwierig ist. Zwanzig Jahre später können wir jedoch bei der Erweiterung von 2004 durchaus von einem Erfolg sprechen. 

Die Erweiterung ist ein logischer nächster Schritt für Europa 

Vor 20 Jahren fand die größte Erweiterung der EU statt. Im Mai 2004 wurden die Bürgerinnen und Bürger Zyperns, Tschechiens, Estlands, Ungarns, Lettlands, Litauens, Maltas, Polens, der Slowakei und Sloweniens Bürgerinnen und Bürger der EU. Leicht war dies nicht, da der Beitritt zur EU bekanntermaßen mühsam und langwierig ist. Zwanzig Jahre später können wir jedoch bei der Erweiterung von 2004 durchaus von einem Erfolg sprechen. 

Durch die Erweiterung ist die EU nicht nur zu einem der größten Binnenmärkte weltweit geworden, sondern es sind auch 26 Millionen neue Arbeitsplätze entstanden. Erfolg darf allerdings nicht nur als Zugewinn wirtschaftlicher Vorteile gemessen werden. Die Erweiterung führte letztlich zur Öffnung von Grenzen, Millionen von Menschen können seither überall in der EU frei reisen, arbeiten und leben. Was früher ein Privileg einiger weniger war, ist ein Recht für alle geworden. Bislang haben mehr als 2,7 Millionen Studierende aus den zehn neuen Ländern an einem Austauschprogramm von Erasmus+ teilgenommen. Die erweiterte EU hat mehr Chancengleichheit für alle gebracht. 

Doch Erfolg heißt nicht, dass nicht doch noch etwas dazugelernt werden kann. Dies war die erste Erweiterung dieser Art und Größenordnung, und es gibt sicherlich viele Bereiche, in denen die EU mehr erreichen könnte und sollte. Erstens muss die EU baldmöglichst damit beginnen, die Kandidatenländer in ihre Arbeit einbeziehen. Eine schrittweise Integration ist zwar kein Ersatz für einen tatsächlichen Beitritt, aber sie bietet beiden Seiten die Möglichkeit, eine solide Grundlage zu schaffen, indem sie voneinander lernen und Erfahrungen und Meinungen austauschen. Sie trägt dazu bei, persönliche Beziehungen aufzubauen und einen echten europäischen Geist zu fördern. 

Zweitens sind die Grundprinzipien der EU – Demokratie, Rechtsstaatlichkeit sowie Grundrechte und Grundfreiheiten – nicht verhandelbar und dürfen nicht ausgeblendet werden. Die Auflagen für den Beitritt zur EU sehen zwar klare Kriterien für die „wesentlichen Elemente“ vor, bestimmte Aspekte gehen jedoch über diesen Rahmen hinaus. Als Haus der Zivilgesellschaft ist der EWSA der Auffassung, dass eine lebendige Zivilgesellschaft und ein starker sozialer Dialog Grundvoraussetzungen für gut funktionierende Demokratien sind. Durch eine schrittweise Einbeziehung der Zivilgesellschaft aus den Kandidatenländern in die EU geben wir diesen Ländern die Möglichkeit, zu der für den Beitritt erforderlichen Stärke zu gelangen. Aus diesem Grund hat der EWSA seine Initiative zur Beteiligung der EU-Kandidatenländer ins Leben gerufen. Die „Erweiterungskandidatenmitglieder“ arbeiten nun mit unseren Mitgliedern gemeinsam an Stellungnahmen zu Themen, die für künftige Erweiterungsrunden besonders relevant sind. 

Und deshalb werden die EWSA-Mitglieder auf der Plenartagung im Mai auch über den 20. Jahrestag der EU-Erweiterung diskutieren und dabei eine Bilanz ziehen und einen Blick auf eine gemeinsame Zukunft einer widerstandsfähigeren, demokratischeren und stärker geeinten EU werfen.

Oliver Röpke 

Präsident des EWSA

 

Wir wollten von dem Berichterstatter für die EWSA-Stellungnahme „Engagement junger Menschen EU/Vereinigtes Königreich“, Cillian Lohan, wissen, welche Vorteile ein von der Europäischen Kommission vorgeschlagenes und vom EWSA unterstütztes Mobilitätsprogramm für junge Menschen hätte. Mit diesem Programm könnten junge Bürgerinnen und Bürger des Vereinigten Königreichs und der EU leichter in dem jeweils anderen Teil Europas leben, studieren und arbeiten. Gibt es jetzt andere mögliche Ansätze zur Wiederherstellung der durch den Brexit abgebrochenen Beziehungen, nachdem das Vereinigte Königreich den Vorschlag für ein EU-weites Abkommen über die Freizügigkeit junger Menschen abgelehnt hat?

Wir wollten von dem Berichterstatter für die EWSA-Stellungnahme „Engagement junger Menschen EU/Vereinigtes Königreich“, Cillian Lohan, wissen, welche Vorteile ein von der Europäischen Kommission vorgeschlagenes und vom EWSA unterstütztes Mobilitätsprogramm für junge Menschen hätte. Mit diesem Programm könnten junge Bürgerinnen und Bürger des Vereinigten Königreichs und der EU leichter in dem jeweils anderen Teil Europas leben, studieren und arbeiten. Gibt es jetzt andere mögliche Ansätze zur Wiederherstellung der durch den Brexit abgebrochenen Beziehungen, nachdem das Vereinigte Königreich den Vorschlag für ein EU-weites Abkommen über die Freizügigkeit junger Menschen abgelehnt hat?

Am 24. April wurde im EWSA der ukrainische Dokumentarfilm „20 Tage in Mariupol“ gezeigt, der in diesem Jahr in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ mit dem Oscar ausgezeichnet wurde.

Am 24. April wurde im EWSA der ukrainische Dokumentarfilm „20 Tage in Mariupol“ gezeigt, der in diesem Jahr in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ mit dem Oscar ausgezeichnet wurde.

In ihrer Dokumentation zeigen der Journalist Mstyslaw Tschernow, gleichzeitig Regisseur des Filmes, und sein Team, was sich im Februar und März 2022 in Mariupol, einer bedeutenden ukrainischen Hafenstadt am Asowschen Meer, während 20 dramatischer Tage der brutalen Belagerung durch Russland abgespielt hat. Tschernow und seine Mitarbeiter, die im Auftrag von Associated Press in Mariupol arbeiteten, waren die letzten ausländischen Journalisten, die sich in der Stadt vor ihrer Einnahme durch die russische Armee aufhielten. Ihre erschütternden Aufnahmen und Fotos, unter anderem von der massiven Bombardierung einer Geburtsklinik und des Stadttheaters, das als Schutzraum für Kinder diente, gingen um die Welt und zeigten die Gräueltaten, die die einmarschierende russische Armee an der ukrainischen Zivilbevölkerung beging.

Neben dem Oscar wurde „20 Tage in Mariupol“ mit vielen weiteren renommierten Preisen ausgezeichnet, u. a. dem „British Academy Film Awards“ für den besten Dokumentarfilm und dem Publikumspreis als bester ausländischer Dokumentarfilm auf dem Sundance Film Festival. 

An der Vorführung im EWSA nahmen EWSA-Präsident Oliver Röpke sowie hochrangige Gäste teil, darunter S.E. Wsewolod Tschenzow, Leiter der Mission der Ukraine bei der EU, und Jewhén Tuzov, eine der zentralen Personen der Dokumentation.

„Wir müssen uns immer unserer Pflicht bewusst sein, davon Zeugnis abzulegen, was geschehen ist. Dieser Film hat eine klare Botschaft: Wir müssen der Welt zeigen, was Hass anrichten kann. Wir dürfen weder die Opfer des ukrainischen Volkes noch seine Widerstandsfähigkeit angesichts des Grauens vergessen. Die Perspektive einer Mitgliedschaft der Ukraine in der EU ist nicht nur ein Beweis für unsere gemeinsamen Werte, sondern auch ein Hoffnungsschimmer für eine bessere Zukunft“, so EWSA-Präsident Oliver Röpke

„‘20 Tage in Mariupol‘ vermittelt einen schwer zu ertragenden, aber notwendigen Blick auf das durch die Aggression Russlands verursachte Leid. Ich bin stolz darauf, sagen zu können, dass unser Ausschuss in dieser schrecklichen Zeit unbeirrt an der Seite der Ukraine und ihrer dynamischen Zivilgesellschaft gestanden hat. Ihre Anwesenheit heute Abend bedeutet uns sehr viel", erklärte EWSA-Vizepräsident für Kommunikation Laurențiu Plosceanu. Der EWSA steht der Ukraine und ihrer Zivilgesellschaft vom ersten Tag des russischen Angriffskrieges an fest zur Seite und hat im Rahmen der Plattform der Zivilgesellschaft „EU-Ukraine“ seine Zusammenarbeit mit ukrainischen Organisationen der Zivilgesellschaft noch verstärkt. Er hat den Ukraine-Hub eingerichtet, der ukrainischen zivilgesellschaftlichen Organisationen in Belgien Räumlichkeiten zum Arbeiten bietet. Er hat die Initiative „Erweiterungskandidatenmitglieder“ ins Leben gerufen, damit der EWSA sein Fachwissen mit ukrainischen zivilgesellschaftlichen Organisationen teilen kann. Eine hochrangige EWSA-Delegation unter Leitung von Oliver Röpke besuchte im November die Ukraine und traf mit der Wirtschaftsministerin Julija Swyrydenko, Vertretern des ukrainischen Parlaments, der Werchowna Rada, und der Zivilgesellschaft zusammen. An Gedenkstätten gedachten die EWSA-Mitglieder der ukrainischen Opfer des Krieges. 

Die auf Initiative des lettischen EWSA-Mitglieds Andris Gobiņš organisierte Vorführung ist ein weiterer Beleg für die Solidarität der europäischen Zivilgesellschaft mit der Ukraine und ihrer Bevölkerung. Darüber hinaus hatten die Besucher die Gelegenheit, eine Fotoausstellung über das belagerte Mariupol zu sehen, die in Zusammenarbeit mit der ukrainisch-belgischen Vereinigung Ukra-Bel organisiert wurde und parallel zur Hauptveranstaltung gezeigt wurde.

Willkommen beim Podcast des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses „Die lokale Sicht“. Die Europawahl 2024 naht. Bei der Gelegenheit wollen wir die Hoffnungen und Anliegen von drei Gruppen beleuchten, deren Stimmen von politischen Entscheidungsträgern oft ignoriert werden: Menschen mit Behinderungen, Seniorinnen und Senioren sowie junge Menschen.

Willkommen beim Podcast des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses „Die lokale Sicht“. Die Europawahl 2024 naht. Bei der Gelegenheit wollen wir die Hoffnungen und Anliegen von drei Gruppen beleuchten, deren Stimmen von politischen Entscheidungsträgern oft ignoriert werden: Menschen mit Behinderungen, Seniorinnen und Senioren sowie junge Menschen. 

Unsere Gäste: Milan Šveřepa, Vorsitzender von Inclusion Europe, äußert sich zur Zugänglichkeit der Europawahl 2024. Die Jugendaktivistin und Influencerin Nina Skočak erzählt uns, was für junge Menschen auf dem Spiel steht. Von Dr. Heidrun Mollenkopf, der Vorsitzenden der AGE-Plattform, die sich für Seniorinnen und Senioren einsetzt, erfahren wir, ob sich ältere Menschen in Wahldebatten einbezogen fühlen oder ob sie das Gefühl haben, nicht ernst genommen zu werden und von der Politik bereits abgeschrieben zu sein. Der für Kommunikation zuständige Vizepräsident des EWSA, Laurențiu Plosceanu, spricht darüber, was der EWSA tut, um der Stimme der Zivilgesellschaft besser Gehör zu verschaffen und dafür zu sorgen, dass die Schwächsten nicht ausgegrenzt werden. 

Hören Sie sich unseren Podcast an, nutzen Sie Ihre Stimme und bringen Sie ihre Meinung zum Ausdruck. Gestalten Sie das Europa, das Sie wollen!