Ich kann mich glücklich schätzen, denn Paris sind meine neunten Olympischen Spiele, das erste Mal war ich 1992 in Barcelona dabei. An vier Olympiaden nahm ich als Sportler teil und gewann Medaillen. Bei fünf weiteren Spielen war ich in unterschiedlichsten Rollen beteiligt – als Zuschauer, als Mitglied des Weltverbands der Gewichtheber und als Trainer für das US-amerikanische Team. 

Ich kann mich glücklich schätzen, denn Paris sind meine neunten Olympischen Spiele, das erste Mal war ich 1992 in Barcelona dabei. An vier Olympiaden nahm ich als Sportler teil und gewann Medaillen. Bei fünf weiteren Spielen war ich in unterschiedlichsten Rollen beteiligt – als Zuschauer, als Mitglied des Weltverbands der Gewichtheber und als Trainer für das US-amerikanische Team. In diesen Jahrzehnten habe ich viele Veränderungen im olympischen Geschehen miterlebt. Die Olympischen Spiele werden nicht mehr nur von ihrem Veranstaltungsort geprägt, sondern wurden um weitere Blickwinkel bereichert. So können die Zuschauer im Fernsehen jetzt den Sportlerinnen und Sportlern ganz nahe kommen und sogar die Emotionen in ihren Gesichtern ablesen. Neue Sportarten wurden ins Olympische Programm aufgenommen, um es für junge Menschen attraktiver zu machen, und wir haben so bislang unbekannte Disziplinen kennengelernt. Zugleich spielt zunehmend die Frage der Sicherheit eine Rolle, da wir in turbulenten Zeiten und einer unberechenbaren Welt leben.

Kurz, bei Olympia ändert sich alles. Alles außer dem olympischen Gedanken und dem Traum der teilnehmenden Sportlerinnen und Sportler. In der Welt von heute sind die olympischen Ideale wichtiger denn je. Olympia ist oft auch Vorreiter von Veränderungen. So sind die Konzepte der Inklusion, Akzeptanz der Vielfalt und des harmonischen Miteinander schon seit Jahrzehnten – lange bevor sie in der Gesellschaft diskutiert wurden – prägend für den olympischen Geist. Als Sportler und Olympionike, der das Leiden kennt, das der Spitzensport mit sich bringt, gilt mein Augenmerk jedoch in erster Linie den Athletinnen und Athleten. Für viele junge Sportler sind die Olympischen Spiele alles – ein sinnstiftendes und ihre Träume bestimmendes Ziel. Aus diesem Grund und auch für mich persönlich geht es bei den Olympischen Spielen nicht um Ergebnisse, Medaillenspiegel oder Ranglisten. Es geht um die Emotionen auf den Gesichtern der Sportlerinnen und Sportler. Es geht um Freude und Enttäuschung, Tränen und Jubel. Es geht um Menschen, die kämpfen, um über sich selbst hinauszuwachsen.

von der Gruppe Organisationen der Zivilgesellschaft

Die Arbeitsplätze von morgen erfordern Kompetenzen zur Verwirklichung der ökologischen und der digitalen Transformation sowie zur Bewältigung des demografischen Wandels. Wie können wir bei Investitionen in Aus- und Weiterbildung gewährleisten, dass mit diesen Maßnahmen auch die sozial schwächsten Bevölkerungsgruppen erreicht werden? Wie gestaltet sich das derzeitige Qualifikationsgefälle, und inwiefern hängt es mit Armut zusammen?

von der Gruppe Organisationen der Zivilgesellschaft

Die Arbeitsplätze von morgen erfordern Kompetenzen zur Verwirklichung der ökologischen und der digitalen Transformation sowie zur Bewältigung des demografischen Wandels. Wie können wir bei Investitionen in Aus- und Weiterbildung gewährleisten, dass mit diesen Maßnahmen auch die sozial schwächsten Bevölkerungsgruppen erreicht werden? Wie gestaltet sich das derzeitige Qualifikationsgefälle, und inwiefern hängt es mit Armut zusammen?

Diese Fragen beleuchtete die Gruppe Organisationen der Zivilgesellschaft des EWSA am 10. Juli im Rahmen einer thematischen Debatte, bei der auch die neue EWSA-Studie zum Thema „Wie kann das Problem mangelnder Qualifikationen unter den Angehörigen der sozial schwächsten Bevölkerungsgruppen beseitigt werden?“ präsentiert wurde. Die Studie wurde vom EWSA auf Ersuchen von Gruppe III im Zusammenhang mit dem Europäischen Jahr der Kompetenzen (2023) in Auftrag gegeben. Darin wird das neue Konzept der „Kompetenzarmut“ untersucht und eine entsprechende Definition vorgeschlagen. Zudem werden mögliche Ursachen dieses Problems und Lösungsansätze beleuchtet und damit der Weg für weitere Forschungsarbeiten zu diesem Thema bereitet. Eine der Schlussfolgerungen lautet, dass den zivilgesellschaftlichen Organisationen eine einzigartige Rolle bei der Ermittlung und Unterstützung sozial schwacher Bevölkerungsgruppen mit Weiterbildungsbedarf zukommt. Sie sollten eng mit den örtlichen Gemeinwesen und Behörden zusammenarbeiten, ihre Netzwerke nutzen und dafür sorgen, dass bei Bildung und Kompetenzentwicklung niemand zurückgelassen wird.

An der Debatte nahmen auch die Direktorin des Europäischen Netzwerks gegen Armut (EAPN) Juliana Wahlgren, die die grundlegenden Faktoren für den Zugang zu Kompetenzen erläuterte, sowie die Studienautorin und Forscherin am Zentrum für Sozial- und Wirtschaftsforschung (CASE) Agnieszka Maj teil.

Die Langfassung des Artikels über die thematische Debatte und ein Interview mit den Autoren finden Sie auf der Website der Veranstaltung.

Die Studie und deren Zusammenfassung sind hier abrufbar.

23. September 2024 

Verleihung der EU-Bio-Auszeichnungen 2024 

24. September 2024 

Jahreskonferenz der Ad-hoc-Gruppe „Europäisches Semester“ 

17./18. Oktober 2024 

Seminar „Connecting EU“ 

23./24. Oktober 2024 

EWSA-Plenartagung und Hochrangiges Forum zur EU-Erweiterung

23. September 2024 

Verleihung der EU-Bio-Auszeichnungen 2024 

24. September 2024 

Jahreskonferenz der Ad-hoc-Gruppe „Europäisches Semester“ 

17./18. Oktober 2024 

Seminar „Connecting EU“ 

23./24. Oktober 2024 

EWSA-Plenartagung und Hochrangiges Forum zur EU-Erweiterung

von der Gruppe Arbeitgeber

Die Gruppe Arbeitgeber beglückwünscht Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zu ihrer Wiederwahl im Juli. Sie begrüßt zudem ihre politischen Leitlinien, in denen der Wettbewerbsfähigkeit der gleiche Stellenwert eingeräumt wird wie dem Klimawandel und der Sicherheit und die damit einen Meilenstein zur Bewältigung des Problems der schrumpfenden Wettbewerbsfähigkeit darstellen.

von der Gruppe Arbeitgeber

Die Gruppe Arbeitgeber beglückwünscht Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zu ihrer Wiederwahl im Juli. Sie begrüßt zudem ihre politischen Leitlinien, in denen der Wettbewerbsfähigkeit der gleiche Stellenwert eingeräumt wird wie dem Klimawandel und der Sicherheit und die damit einen Meilenstein zur Bewältigung des Problems der schrumpfenden Wettbewerbsfähigkeit darstellen. 

Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand gehören jetzt zu den Schlüsselprioritäten. Im Rahmen der neuen Europäischen Wohlstandsoffensive sollen die Wirtschaftstätigkeiten in Europa erleichtert, der Binnenmarkt vertieft und die Produktivität durch bahnbrechende Technologien gesteigert werden. Wir begrüßen insbesondere, dass der Schwerpunkt darauf liegt, die unternehmerische Initiative zu erleichtern. So soll der Verwaltungsaufwand verringert und die Umsetzung vereinfacht werden, wobei ein Vizepräsident für die Koordinierung zuständig sein soll. 

Wie in ihren Prioritäten Mehr Wohlstand für alle: Eine Agenda für die Wettbewerbsfähigkeit der EU hervorgehoben, fordert die Gruppe Arbeitgeber des EWSA diesen Ansatz seit langem und ist bestrebt, bei der Anpassung der Umsetzung an die realen Bedingungen mitzuwirken. Die Wettbewerbsfähigkeit der EU steht seit einiger Zeit unter hohem Druck. Europa ist nach wie vor eine der innovativsten, sichersten und wohlhabendsten Regionen, doch es fällt in Bezug auf verschiedene Schlüsselparameter hinter den USA zurück und verliert auch gegenüber China an Boden. Zu nennen wäre hier z. B. das BIP-Wachstum pro Kopf, das in den USA in den letzten zehn Jahren über dem in Europa liegt. Konkretere Warnsignale für diesen Trend sind die Zahl der Patente im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) und die Höhe der ausländischen Direktinvestitionen (ADI). 

Aus diesem Grund begrüßen wir insbesondere die folgenden Prioritäten in den politischen Leitlinien für die nächste Kommission:

  •  Ein überarbeiteter Check-up der Wettbewerbsfähigkeit und eine Interinstitutionelle Vereinbarung über Vereinfachung und bessere Rechtsetzung 
  • Turboantrieb für Investitionen mit einer Europäischen Spar- und Investitionsunion 
  • Erhöhung der Forschungsausgaben im Hinblick auf strategische Prioritäten, bahnbrechende Forschung und wissenschaftliche Exzellenz 
  • Schaffung eines neuen EU-weiten Rechtsstatus zur Förderung des Wachstums innovativer Unternehmen 
  • Ein Clean Deal für die Industrie, um in Infrastruktur und Industrie zu investieren, die Energiepreise zu senken und Unternehmen bei ihren Ökologisierungsbemühungen zu unterstützen.

Die Werte des Sports sind zeitlos: sie vereinen Menschen und Länder 

Lieber Leserinnen und Leser,

der EWSA hat die Initiative Gemeinsam mehr erreichen für die Werte des Sports ins Leben gerufen, um die in den Olympischen Spielen von Paris 2024 verankerten Werte auch seitens der Zivilgesellschaft zu unterstützen. Die Initiative wirft ein Schlaglicht auf die Arbeit des Ausschusses, der sich seit jeher für den Sport als Mittel zur Verbreitung positiver Werte in allen Teilen der Gesellschaft einsetzt. 

Die Werte des Sports sind zeitlos: sie vereinen Menschen und Länder

Lieber Leserinnen und Leser,

der EWSA hat die Initiative Gemeinsam mehr erreichen für die Werte des Sports ins Leben gerufen, um die in den Olympischen Spielen von Paris 2024 verankerten Werte auch seitens der Zivilgesellschaft zu unterstützen. Die Initiative wirft ein Schlaglicht auf die Arbeit des Ausschusses, der sich seit jeher für den Sport als Mittel zur Verbreitung positiver Werte in allen Teilen der Gesellschaft einsetzt. 

Mit dieser Initiative möchten wir symbolisch an die Waffenruhe erinnern, die seit dem 9. Jahrhundert während der Olympischen Spiele im antiken Griechenland herrschte. Der Olympische Friede während der Spiele, griechisch Ekecheiría, war eine Zeit der Waffenruhe zwischen den kriegführenden Stadtstaaten, die den Athleten und Zuschauern die sichere Teilnahme an den Spielen ermöglichen sollte.

Angesichts der aktuellen instabilen geopolitischen Lage, in der Konflikte und politische Unruhen in Europa und anderen Teilen der Welt grassieren, scheint der Gedanke des Olympischen Friedens aktueller denn je.

Darüber hinaus möchten wir uns für die Werte des Sports einsetzen, die zeitlos sind. Schon Nelson Mandela wies darauf hin, dass der Sport Hoffnung wecken kann, wo zuvor nur Verzweiflung herrschte. Die Werte, für die wir einstehen, haben die Macht, die Welt zu verändern und Menschen und Länder in einer Weise zu vereinen, die überall dort Frieden und Harmonie schafft, wo Respekt und Freundschaft herrschen.

Vor diesem Hintergrund haben wir eine kleine Initiative ins Leben gerufen, um die drei grundlegenden Werte Höchstleistung, Respekt und Freundschaft hervorzuheben, die sich im Laufe der Jahre herausgebildet haben und auch Menschen mit Behinderungen einschließen.

Die organisierte Zivilgesellschaft setzt sich für die Idee einer friedlichen und besseren Welt ein, indem junge Menschen durch den Sport im Geiste der Freundschaft, Solidarität und Fairness ohne jegliche Diskriminierung erzogen werden.

Seit Beginn der Spiele von Paris wurden Artikel, Grafiken, Videobotschaften und Erklärungen unserer Mitglieder auf dem Internetportal und den Social-Media-Plattformen des EWSA veröffentlicht. Die Kampagne wurde während der Paralympischen Spiele fortgesetzt, um hervorzuheben, dass dieses großartige Sportfest die Gesellschaft nachhaltig prägt und eine klare Botschaft für Chancengleichheit und Gleichbehandlung vermittelt.

Die Werte des Sports bei den Olympischen Spielen von Paris sind eng mit den europäischen Werten Freiheit, Frieden, Vielfalt und Inklusion verwoben. Diese Werte sollten die Leitprinzipien unseres täglichen Lebens sein: Differenzen und Konflikte sollten durch Dialog und im gegenseitigen Respekt überwunden werden.

Der EWSA, Heimat der organisierten Zivilgesellschaft, setzt sich seit jeher für diese Werte und für eine inklusivere und gerechtere Gesellschaft ein, die mehr Zusammenhalt und allen Menschen Chancengleichheit und eine aktive Teilhabe bietet.

#Paris2024

Mit freundlichen Grüßen 

Laurenţiu Plosceanu

Vizepräsident für Kommunikation 

Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss und der Europäische Ausschuss der Regionen hatten vereinbart, auch das Van-Maerlant-Gebäude (VMA) an den diesjährigen Tagen des Kulturerbes für Besucher zu öffnen. Die von Urban Brussels organisierte Veranstaltung fand am Wochenende 14./15. September statt.

Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss und der Europäische Ausschuss der Regionen hatten vereinbart, auch das Van-Maerlant-Gebäude (VMA) an den diesjährigen Tagen des Kulturerbes für Besucher zu öffnen. Die von Urban Brussels organisierte Veranstaltung fand am Wochenende 14./15. September statt.

Die Besucherinnen und Besucher konnten bei Führungen durch das Gebäude die Marmorstufen der Rotunde emporschreiten, um die ursprüngliche Architektur aus den frühen 1980er Jahren und das vollständig renovierte und modernisierte 4. Stockwerk mit seinen innovativen und umweltfreundlichen Lösungen zu besichtigen. Auch das augenfälligste Merkmal des Gebäudes, die zweistöckige Fußgängerbrücke über die Rue Belliard/Belliardstraat, war Teil der Führung und ermöglichte einen Blick aus nächster Nähe auf die bekannte Skulptur Le fil d’Ariane („Der Faden der Ariadne“) des belgischen Bildhauers Jean-Paul Laenen aus dem Jahr 1991.

Mit den Tagen des Kulturerbes (Journées du Patrimoine/Open Monumentendagen) feiert die Stadt Brüssel alljährlich ihr reiches architektonisches und künstlerisches Jugendstilkulturerbe. Einheimische und Touristen hatten zu diesem Anlass die Möglichkeit, verschiedene Gebäude in der Hauptstadt zu erkunden. Das Besondere ist, dass auch Gebäude besichtigt werden können, zu denen die Öffentlichkeit normalerweise keinen Zutritt hat.

Weitere Informationen (in englischer und französischer Sprache) finden Sie hier: European Heritage Days | European Heritage Days (cw)

Der EWSA hat sich stets dafür eingesetzt, den Sport und seine positiven Werte in allen Teilen der Gesellschaft zu fördern.

Der EWSA hat sich stets dafür eingesetzt, den Sport und seine positiven Werte in allen Teilen der Gesellschaft zu fördern.

In seiner von Bernardo Hernández Bataller erarbeiteten Stellungnahme Sport und europäische Werte vertritt der EWSA die Auffassung, dass Sport zur Verwirklichung der strategischen Ziele der Union beiträgt, grundlegende pädagogische und kulturelle Werte zur Geltung bringt und die Integration fördert, da er unabhängig von Geschlecht, ethnischer Herkunft, Religion, Alter, Staatsangehörigkeit, sozialen Verhältnissen und sexueller Orientierung alle Bürgerinnen und Bürger anspricht. Sport ist ein wichtiges Instrument zur Bekämpfung von Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.

2022 behandelte der EWSA das Thema Sport in seiner Stellungnahme zu EU-Maßnahmen für die Zeit nach COVID-19: Bessere Erholung durch Sport, die von Pietro Barbieri erarbeitet wurde. Nach der langen Pandemie mit ihren schwerwiegenden Auswirkungen auf den gesamten Bereich des Breitensports und insbesondere auf die Sportverbände hielt der EWSA ein strategisches Konzept für erforderlich, um die Rolle des Sports und der körperlichen Betätigung beim Aufbau einer widerstandsfähigeren und nachhaltigeren Gesellschaft erneut herauszustellen und zu stärken.

Außerdem hob der EWSA in mehreren Stellungnahmen sein starkes Engagement für den Radverkehr als gesunden und klimafreundlichen Verkehrsträger hervor, u. a. in den Stellungnahmen Förderung des grenzüberschreitenden Radverkehrs und Verkehr in städtischen und großstädtischen Ballungsgebieten.

Das Europäische Fahrrad-Lexikon des EWSA (jüngste Ausgabe 2023) ist ein praktisches Beispiel für seine Unterstützung für das Radfahren. Das Fahrrad-Lexikon enthält Vokabular rund um das Fahrrad in allen EU-Sprachen, was es zu einem nützlichen Hilfsmittel für alle macht, die in einem anderen Land in und außerhalb Europas mit dem Rad fahren möchten.

In den letzten Jahren hat der EWSA zudem auch Radveranstaltungen organisiert und unterstützt. Im Mai 2024 fuhr EWSA-Mitglied Bruno Choix mit dem Fahrrad durch Frankreich und Belgien, um für die Europawahl zu werben und die Menschen zu motivieren, zur Wahl zu gehen. 2019 nutzte der EWSA die Grand Départ de Bruxelles 2019 (1.-7. Juli 2019) der Tour de France, um Werbung für Radfahren als umweltfreundliche und immer beliebtere Verkehrsart zu machen. (mp)

Am 17./18. Oktober 2024 lädt der EWSA Kommunikationsexpertinnen und -experten aus Organisationen der Zivilgesellschaft zu seinem jährlich stattfindenden Seminar „Connecting EU“ nach Brüssel ein. Zentrales Thema wird dabei der Journalismus sein, dessen Unabhängigkeit und Relevanz es angesichts des zunehmenden politischen Drucks auf die Medien und der raschen Ausbreitung der generativen KI zu schützen gilt.

Am 17./18. Oktober 2024 lädt der EWSA Kommunikationsexpertinnen und -experten aus Organisationen der Zivilgesellschaft zu seinem jährlich stattfindenden Seminar „Connecting EU“ nach Brüssel ein. Zentrales Thema wird dabei der Journalismus sein, dessen Unabhängigkeit und Relevanz es angesichts des zunehmenden politischen Drucks auf die Medien und der raschen Ausbreitung der generativen KI zu schützen gilt. 

Das Seminar steht unter dem Motto „Überleben und Fortbestand des Journalismus als Bollwerk der Demokratie sichern“ und wird zwei Podiumsdiskussionen sowie eine Networking-Veranstaltung umfassen:

  • Verantwortungsvoller Journalismus in der postfaktischen Ära – Die Demokratie befindet sich weltweit im Niedergang, was Journalistinnen und Journalisten vor neue Herausforderungen stellt, u. a. einen immer abgefeimteren Einsatz von KI zur Verbreitung von Falschmeldungen. Hinzu kommen bereits bestehende und wohl auch bestehen bleibende Herausforderungen wie mangelnde Transparenz des Medieneigentums oder unzureichende Finanzierung. Was muss getan werden, damit der Journalismus eine Stütze der Demokratie bleibt? Ist verantwortungsvoller Journalismus heute überhaupt noch möglich? Muss sich der Journalismus in einer Welt, in der er mit Influencern oder sozialen Medien als Nachrichtenquellen konkurriert, neu erfinden, damit er ein öffentliches Gut bleibt? Können die jüngsten EU-Rechtsakte dazu beitragen, die KI zu einem Verbündeten der Pressefreiheit zu machen? 
  • Die lebensgefährliche Arbeit der investigativen Berichterstattung – Schon lange ziehen Investigativjournalisten Entscheidungsträger zur Rechenschaft und verschaffen denjenigen Gehör, die den Missbrauch von Macht und Privilegien enthüllen wollen. Welche Herausforderungen müssen Investigativjournalistinnen und Investigativjournalisten überwinden, um die Wahrheit ans Licht zu bringen? Mit welchen Mitteln können sie sich vor Bedrohungen schützen? Können die neuen EU-Rechtsvorschriften ihnen mehr Freiheit und Einfluss sichern? 
  • Die Arbeit von Presse- und Kommunikationsreferenten im Zeitalter von Instagram, TikTok und KI – wirkungsvoll kommunizieren (Networking-Veranstaltung und Workshops) – Die Veranstaltung soll durch Präsentationen und Mitmach-Workshops einen Einblick in die „schöne neue Welt“ der Kommunikation mit verschiedenen Zielgruppen, darunter auch mit jungen Menschen, geben. 

Das Seminar „Connecting EU“, bietet eine Plattform, auf der sich Presse- und Kommunikationsfachleute aus Organisationen der Zivilgesellschaft vernetzen und aktuelle EU-Themen von gemeinsamem Interesse erörtern können. Hier kommen EWSA-Mitglieder und andere EU-Vertreter, Partnerorganisationen aus den Mitgliedstaaten, Journalistinnen und Forscher zusammen, um über aktuelle Themen zu diskutieren. Das vollständige Programm und die Rednerliste wird in Kürze auf dem Internetportal des EWSA abrufbar sein. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: pressofficers@eesc.europa.eu. (ll)

Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) unterstützt die Werte der Olympischen Spiele 2024 in Paris aus zivilgesellschaftlicher Sicht.

Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) unterstützt die Werte der Olympischen Spiele 2024 in Paris aus zivilgesellschaftlicher Sicht.

Angesichts der derzeit so instabilen geopolitischen Lage verweist der EWSA auf die Idee des Olympischen Friedens, der die drei klassischen Olympischen Werte Höchstleistung, Freundschaft und Respekt symbolisiert. Die organisierte Zivilgesellschaft setzt sich für die Idee einer friedlicheren und besseren Welt ein, indem junge Menschen durch den Sport im Geiste der Freundschaft, Solidarität und Fairness ohne jegliche Diskriminierung erzogen werden.

EWSA-Präsident Oliver Röpke erklärte: „Die Spiele verkörpern den Geist der Einheit und des Friedens über Grenzen hinweg und bringen Menschen aus allen Gesellschaftsschichten zusammen. Wir setzen uns für diese Werte ein und hoffen, so eine weltweite Bewegung für Frieden und Solidarität in Gang zu setzen.“

Laurențiu Plosceanu, EWSA-Vizepräsident für Kommunikation, sagte: „Mit dieser Initiative möchten wir die zeitlos gültigen Werte des Sports unterstützen. Die Werte, für die wir stehen, haben die Kraft, die Welt zu verändern und Menschen und Länder zu vereinen.“

Krzysztof Pater, EWSA-Vizepräsident für Haushalt, erklärte: „Die Spiele in Paris zeigen, dass jeder das Recht hat, ohne jegliche Diskriminierung an dieser großartigen Sportveranstaltung teilzunehmen. Menschen mit Behinderungen geben den Zuschauerinnen und Zuschauern in der ganzen Welt ein beeindruckendes Beispiel und veranschaulichen die Werte Mut, Entschlossenheit und Gleichheit.“

Dimitris Dimitriadis, ehemaliger EWSA-Präsident und Vorsitzender der EWSA-Fachgruppe Außenbeziehungen, sagte: „Die Idee des Olympischen Friedens bzw. auf Altgriechisch Ekecheiria erscheint aktueller denn je. Wir müssen den Olympischen Frieden wiederaufleben lassen und in die Tat umsetzen, in der Hoffnung, dass sich die Menschheit inspirieren lässt und um den Frieden und den Dialog zu fördern.“

Giulia Barbucci, ehemalige EWSA-Vizepräsidentin für Haushalt und EWSA-Mitglied, erklärte: „Bei den Olympischen Spielen in Paris herrscht zum ersten Mal in der Geschichte Geschlechterparität unter den Athletinnen und Athleten. Allerdings ist Geschlechterparität nicht gleichbedeutend mit Gleichstellung. Es bleibt noch viel zu tun, bis Gleichstellung erreicht ist.“

Isabel Caño Aguilar, ehemalige EWSA-Vizepräsidentin für Kommunikation und EWSA-Mitglied, sagte: „Ich wünsche mir für die Olympischen Spiele in Paris, dass alle Arten von Behinderungen gerecht vertreten sind. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten das Recht haben, gegeneinander anzutreten, und entsprechend geschützt werden, insbesondere Menschen mit geistigen Behinderungen!“ (mt)

Auf seiner Plenartagung im Juli verabschiedete der EWSA u. a. die Stellungnahme Digitalisierung im Energiebereich: Chancen und Risiken für die europäischen Verbraucher.

Auf seiner Plenartagung im Juli verabschiedete der EWSA u. a. die Stellungnahme Digitalisierung im Energiebereich: Chancen und Risiken für die europäischen Verbraucher. 

In dieser von EWSA-Mitglied Kęstutis Kupšys erarbeiteten Stellungnahme wird betont, dass Energie erschwinglich, regulierbar und nutzerfreundlich bleiben sollte. Die Digitalisierung im Energiebereich bedeutet nicht „nur digital“. 

Die Verbraucher müssen weiterhin im Mittelpunkt stehen, und die klassischen Geschäftsmodelle müssen erhalten bleiben. Die EU muss Fortschritte bei der Entwicklung benutzerfreundlicher digitaler Instrumente machen, die unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden und einen gleichberechtigten Zugang zu digitalen Energiedienstleistungen fördern. 

Die Verbraucherinnen und Verbraucher sollten Preise, Verträge und Kundendienstleistungen nicht nur digital, sondern auch weiterhin analog wählen können. Ein digitalisierter Energiesektor bietet Chancen, ist aber auch mit Herausforderungen verbunden. Wir müssen zusammenarbeiten, um für eine inklusive, sichere und wirklich allen europäischen Verbrauchern zugutekommende digitale Energiewende zu sorgen, und Stärken in Chancen zu verwandeln“, so Kęstutis Kupšys

Die jüngsten IT-Ausfälle haben weltweit zu Chaos im Verkehr und bei Unternehmen geführt und zeigen, wie wichtig es ist, dass wir uns nicht übermäßig von Technologie abhängig machen. 

Trotz aller Vorteile des digitalen Wandels im Energiesektor dürfen wir die damit auch verbundenen Risiken und Herausforderungen nicht außer Acht lassen. Der Verbraucherschutz und die Unterstützung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen daher weiterhin oberste Priorität haben. 

Dynamische und auf die neuen Gegebenheiten und Akteure des Sektors zugeschnittene Verbraucherschutzvorschriften sind ebenso erforderlich wie Schulungen, Umschulungsprogramme und finanzielle Hilfe für die Beschäftigten. (mp)