Lateinamerika und die Karibik

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Der EWSA arbeitet seit den 1990er-Jahren mit seinen Partnerorganisationen in den Ländern Lateinamerikas und der Karibik zusammen. Er hat eine Reihe von Stellungnahmen zu den Beziehungen mit dieser Region auf regionaler, subregionaler und nationaler Ebene erarbeitet. Zu seinen Prioritäten gehören die Förderung von Organisationen der Zivilgesellschaft, die wirtschaftliche und soziale Entwicklung, die regionale Integration und die Zusammenarbeit auf multilateraler Ebene.

Auf regionaler Ebene richtet der EWSA als Vorbereitung auf das Gipfeltreffen EU-CELAC zweijährliche Treffen zwischen Vertretern der organisierten Zivilgesellschaft Europas, Lateinamerikas und der Karibik aus.

Auf subregionaler und nationaler Ebene sind mehrere dauerhafte Strukturen eingerichtet worden: So hat der EWSA gemeinsam mit dem brasilianischen Wirtschafts- und Sozialrat im Jahr 2009 das Diskussionsforum der Zivilgesellschaft EU-Brasilien ins Leben gerufen, um ein Forum für den Dialog und die ständige Zusammenarbeit zwischen den Vertretern der Zivilgesellschaft Brasiliens und Europas zu schaffen. Im Assoziierungsabkommen EU-Chile ist die Schaffung eines Gemischten Beratenden Ausschusses (GBA) aus Vertretern des EWSA und der chilenischen Zivilgesellschaft vorgesehen, der die Umsetzung des Abkommens begleiten soll. Dieser GBA wurde im Jahr 2016 eingerichtet. In Bezug auf die Länder der Andengemeinschaft ist der EWSA an der Internen Beratungsgruppe beteiligt, die das Freihandelsabkommen EU-Kolumbien/Peru/Ecuador überwacht. Er ist außerdem am Beratenden Ausschuss Cariforum-EU beteiligt, der das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen Cariforum-EU begleitet. Darüber hinaus unterhält er ständige Beziehungen zu seinen institutionellen Partnern des Mercosur (Beratendes Wirtschafts- und Sozialforum) und in Zentralamerika (Beratender Ausschuss des Systems der zentralamerikanischen Integration).

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