Internationaler Handel

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Im Bereich des internationalen Handels besteht ein komplexes System weltweiter Regelungen, die im Rahmen von Vereinbarungen der Welthandelsorganisation sowie bilateralen und multilateralen Abkommen beschlossen wurden. Die Freihandelsabkommen wirken sich zunehmend auf die Bürgerrechte aus. Gemäß dem Vertrag von Lissabon muss die EU-Handelspolitik unter Berücksichtigung der Grundsätze und Ziele der Außenpolitik der Union gestaltet werden. Hierzu gehören die Förderung der Rechtsstaatlichkeit, der Menschenrechte und der nachhaltigen Entwicklung.

Der EWSA ist der Auffassung, dass dies ein Leitprinzip für die Handelsverhandlungen und ‑beziehungen der EU sein sollte. Er gewährleistet die Konsensbildung von Unternehmen, Arbeitnehmern, Freiberuflern, Landwirten, Verbrauchern und anderen wichtigen Interessenträgern und schafft damit einen echten Mehrwert. Er leitet die Standpunkte der Zivilgesellschaft und Interessengruppen sowohl bei den Verhandlungen über Handelsabkommen als auch bei deren Umsetzung auf effiziente Weise an die internationalen politischen Entscheidungsträger weiter. Er hat einen Begleitausschuss Internationaler Handel eingerichtet, um sicherzustellen, dass die Zivilgesellschaft in die Gestaltung der EU-Handelspolitik einbezogen wird. Zudem leitet er die Internen Beratungsgruppen, die auf Grundlage der Kapitel „Handel und nachhaltige Entwicklung“ in den EU-Handelsabkommen der neuen Generation eingerichtet wurden. Aufgabe dieser Beratungsgruppen, denen Vertreter der Zivilgesellschaft (u. a. aus den Reihen des EWSA) angehören, ist es, Probleme im Bereich Handel und nachhaltige Entwicklung aufzuzeigen, die bei der Umsetzung eines Handelsabkommens auftreten können.

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10/03/2016
News

Yesterday's seminar at the EESC’s Brussels headquarters discussed strengthening EU-Japan cooperation, dealing with the common challenge of migration and the role of civil society in implementing the EU-Japan FTA. During the seminar, aimed broadly at strengthening ties between the EU and Japan on key issues such as trade and migration, the Vice-President of the EESC Gonçalo Lobo Xavier called for a representative delegation of Japanese civil society organisations to travel to the ...

28/10/2015
News

Fostering international trade is beneficial for companies, consumers and employees. In 15 years' time, 90% of global demand will come from outside the EU. Therefore, establishing a simple and predictable trade policy should be a priority for the EU as one of the main factors in boosting growth and creating new jobs. The participants at the conference on the Role of international trade in the reindustrialisation of Europe discussed the future of EU trade policy, the role of FTAs and how to revive European industry through trade and investment. The conference took place in Milan on 26 October and was organised by the EESC Employers' Group, together with Confcommercio and AICE (Italian Association of Foreign Trade).

 

14/10/2015
News

The Employers' Group welcomes the Commission's new trade strategy presented today by Commissioner for Trade, Cecilia Malmström. "The European Commission listened closely to key concerns raised by Civil Society and the strategy represents a positive agenda for business" – stated Jonathan Peel, Member of the Employers' Group and the EESC rapporteur on the review of the EU Trade Policy.

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