AKP und Afrika

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Der EWSA organisiert seit den 1970er-Jahren regelmäßige Sitzungen mit wirtschaftlichen und sozialen Interessengruppen aus den Staaten Afrikas, der Karibik und des pazifischen Raums (AKP-Staaten). Dabei werden Empfehlungen zu Themen ausgearbeitet, die für die Beziehungen zwischen der EU und den AKP-Staaten von Bedeutung sind.

Das Cotonou-Abkommen, in dem die grundlegende Rolle nichtstaatlicher Akteuren im Entwicklungsprozess der AKP-Staaten anerkannt wird, bildet bis 2020 die Grundlage für die Beziehungen zwischen der EU und den 78 AKP-Staaten. Auf der Grundlage dieses Abkommens richtet der EWSA Konsultationssitzungen und Treffen der wirtschaftlichen und sozialen Interessengruppen der AKP-Staaten und der EU aus.

Der EWSA unterhält auf verschiedenen Ebenen ständige Beziehungen mit den Vertretern der Zivilgesellschaft in den AKP-Staaten, namentlich durch:

  • regelmäßige Treffen des Begleitausschusses EU-AKP, der sich aus Mitgliedern des EWSA und Vertretern wirtschaftlicher und sozialer Interessengruppen der AKP-Staaten zusammensetzt,
  • regionale Seminare in AKP-Staaten, die ein Forum für Debatten mit Vertretern der Zivilgesellschaft in wechselnden Regionen über Themen von gemeinsamem Interesse bieten,
  • allgemeine Treffen der wirtschaftlichen und sozialen Interessengruppen der AKP-Staaten und der EU, die alle drei Jahre in Brüssel stattfinden.

Der EWSA steht zudem in regelmäßigem Kontakt mit dem Wirtschafts-, Sozial- und Kulturrat der Afrikanischen Union.

Darüber hinaus unterhält der EWSA seit vielen Jahren regelmäßige Beziehungen zu der Paritätischen Parlamentarischen Versammlung AKP-EU und stellt in den Sitzungen der Versammlung einen Bericht zu seinen Tätigkeiten vor.

Außerdem steht der EWSA in engem Kontakt zu internationalen Arbeitgeber-, Arbeitnehmer-, Landwirtschafts- und Verbraucherorganisationen. Diese Organisationen nominieren die AKP-Vertreter, die zu den vom EWSA veranstalteten Sitzungen eingeladen werden, darunter auch zu jenen des Begleitausschusses EU-AKP.

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17/05/2017
Press Release
Reference number: 
24/2017

The EESC held the 28th Meeting of Economic and Social Interest Groups of the African, Caribbean and Pacific (ACP) group of states and EU countries in Brussels on 15-16 May. Trade relations, the new European consensus for development, prevention and reduction of food loss and waste, industrialisation as a development driver, and the future of EU relations with ACP countries were the five main themes of the conference, as outlined in a jointly accepted declaration ...

08/07/2016
Press Release
Reference number: 
47/2016

After the COP21 in Paris came up with a number of financial commitments by all sorts of national and international donors, EU and African socio-economic stakeholders gathering in Nairobi called for better information on and access to climate-mitigation funding. Members of ...

26/05/2016
Press Release
Reference number: 
38/2016

The EESC calls for new EU-ACP partnership that puts civil society in the driving seat. During its Plenary session today, the EESC put forward recommendations on how EU trade, aid and development mechanisms should be reshaped to be more effective in dealing with current and future challenges in relations with African, Caribbean and Pacific (ACP) countries. These recommendations will influence the new framework that will replace the current Cotonou Partnership Agreement (CPA), signed by 79 ACP countries and the EU and due to expire in February 2020. Despite some ...