„Grand Départ“ der Tour de France – EWSA-Veranstaltung zum Thema saubere Mobilität

Anlässlich des Startschusses, des „Grand Départ“, der Tour de France organisierte der EWSA am 3. Juli die Vorstellung eines Buches über den legendären italienischen Radrennfahrer und Widerstandskämpfer Gino Bartali mit seinem Autor, dem Journalisten Alberto Toscano. Bei dieser Gelegenheit wurde auch eine Debatte über saubere Mobilität geführt.

„Gutes tut man, aber man spricht nicht darüber“, pflegte der erfolgreiche italienische Radrennfahrer Gino Bartali, dreifacher Gewinner des Giro d'Italia und zweifacher Tour-de-France-Sieger, zu sagen. Seine Geschichte wird in dem Buch „Gino Bartali. Una bici contro il fascismo“ (Gino Bartali – Ein Fahrrad gegen den Faschismus) von Alberto Toscano erzählt, das am 3. Juli 2019 beim EWSA vorgestellt wurde.

Als Gegner des Mussolini-Regimes rettete Gino Bartali in Italien während des Holocaust Hunderten von Juden das Leben, indem er als Fahrradkurier über Tausende von Kilometern vertrauliche Dokumente transportierte, während er offiziell seine legendären langen Trainingsfahrten absolvierte. Er war ein stiller Held, der nie über seine Aktivitäten in den Kriegsjahren sprach, nicht einmal nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs.

Auf dem Programm der EWSA-Veranstaltung stand zudem eine Debatte über saubere Mobilität, an der u. a. Luca Jahier, EWSA-Präsident, Pierre Jean Coulon, Vorsitzender der Fachgruppe TEN des EWSA, und , Bürgermeister der Stadt Brüssel, teilnahmen. Sie diskutierten nicht nur über Sport und umweltfreundliche Verkehrsmittel, sondern würdigten auch menschliche Werte. (mp)