Makroregionale Strategien: EWSA fordert Nachbesserung

EWSA fordert eine Nachbesserung der makroregionalen Strategien und legt in einer Sondierungsstellungnahme politische Vorschläge vor, um das volle Potenzial der Strategien zur Geltung zu bringen.

Die im Juni vorgelegten Vorschläge basieren auf einer eingehenden Analyse der bestehenden makroregionalen Strategien. Laut dieser Analyse konnten die Strategien zur Kohäsionspolitik und zur verstärkten Integration und Zusammenarbeit beitragen. In Bezug auf die Verringerung der sozialen und geographischen Ungleichheiten sowie die ökologische Nachhaltigkeit sind sie bislang jedoch hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Um das zu ändern, empfiehlt der Ausschuss vor allem eine bessere Kommunikation und Konnektivität zwischen den Kooperationspartnern. Außerdem sollten die Organisationen der Zivilgesellschaft stärker an der Umsetzung und Überwachung der Strategien beteiligt werden.

Die Entscheidungsträger müssen daher die politischen Maßnahmen verstärken, aktiv für makroregionale Strategien eintreten und Bürokratie abbauen. Ein weiterer wichtiger Aspekt besteht darin, für eine funktionierende Vernetzung, Verknüpfung und Verwaltung bestehender Datenbanken zu sorgen.

Nach Ansicht des EWSA muss die Kommunikation über makroregionale Strategien verbessert werden, um ihre Öffentlichkeitswirksamkeit zu vergrößern und außerdem Vernetzung und Teilnahme zu fördern.

Die Vernetzung und Clusterbildung von Sozialpartnern, lokalen sozioökonomischen Akteuren und Organisationen der Zivilgesellschaft sollten sowohl räumlich als auch sektoral priorisiert werden. Ihre Beteiligung an Entscheidungen, Planung und Bewertung der Strategien kommt der Umsetzung makroregionaler Strategien besonders zugute und kann zudem den Zusammenhalt sowie die soziale und ökologische Nachhaltigkeit verbessern.

Abschließend schlägt der EWSA auch effiziente Netze für Bildungsaktivitäten vor. Diese könnten auch zur Verbesserung der Leistung im Hinblick auf die ökologische Nachhaltigkeit beitragen. (jk)