Freie Berufe 4.0: nachhaltige Umgestaltung von Berufsmerkmalen

von der Gruppe Vielfalt Europa

Die Gruppe Vielfalt Europa im EWSA richtet eine Veranstaltung zu den Freien Berufen aus, bei der die nachhaltige Umgestaltung berufsspezifischer Merkmale im Mittelpunkt steht. Die Veranstaltung soll neue Erkenntnisse für die Aufstellung einer zukunftsfähigen Definition der Freien Berufe in einer digitalisierten Arbeitswelt erbringen.

Ein hohes Niveau an Sachverstand und Kompetenz, Gemeinwohlverpflichtungen für Dienstleistungen, die eng mit essenziellen Bereichen verbunden sind, wie etwa Gesundheit, Sicherheit, Wohnraum, Lebensqualität usw., strenge Selbstüberwachung (Berufsreglementierung, Verhaltenskodizes, disziplinarische Maßnahmen), persönliche Verantwortung und die Unabhängigkeit der Berufsausübung von wirtschaftlichen und anderen Interessen werden im Zentrum der Debatte stehen.

Der Vorsitzende der Gruppe Vielfalt Europa, Arno Metzler, wird die Konferenz eröffnen. Die Sprecher der Interessengruppe Freie Berufe werden im Einklang mit dem im vergangenen Jahr auf der Konferenz zu den Freien Berufen in Rom verabschiedeten Manifest eine Zusammenfassung der Ergebnisse präsentieren und künftige Maßnahmen unter dem Motto Von Rom nach Brüssel skizzieren.

Zu der Konferenz werden zahlreiche nationale und europäische Vertreter der Freien Berufe sowie Experten aus der Wissenschaft erwartet, die das Thema im Rahmen von drei Podiumsdiskussionen beleuchten werden:

  • Abkehr vom Klischee des „Protektionismus“ und Anpassung der Definition des „öffentlichen Interesses“ an die gesellschaftlichen Entwicklungen
  • Verändert die Digitalisierung die grundlegenden Bedürfnisse der Menschheit und welche Auswirkungen hat dies auf die Freien Berufe?
  • Beschränkung von Kapitalbeteiligungen: Überflüssig oder nötiger denn je? Interessen der Anleger vs. berufliche Anforderungen

Die Veranstaltung findet am 27. November von 10 bis 17 Uhr in Brüssel statt. (cl)