Junge afrikanische Unternehmer – Schlüsselfiguren der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung

Nach Ansicht des Netzes der wirtschaftlichen und sozialen Interessenträger EU-Afrika sind junge Menschen in Afrika die Schlüsselfiguren der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung des Kontinents. Beim Jahrestreffen des Netzes ging es vorrangig um junge Afrikanerinnen und Afrikaner als Triebkräfte der wirtschaftlichen Entwicklung und als die am stärksten von der Migration betroffene Altersgruppe.

In der Abschlusserklärung wiesen die Teilnehmer darauf hin, dass die Rolle der Zivilgesellschaft im Rahmen der Beziehungen zwischen Afrika und der EU darin besteht, einen strukturierten und regelmäßigen Beitrag zur Strategie EU-Afrika zu leisten. Außerdem wurde darin die Notwendigkeit einer Beteiligung an Plattformen betont, die im Interesse einer guten Regierungsführung und der Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger Empfehlungen an politische Institutionen aussprechen.

Junge afrikanische Unternehmer aus Burkina Faso, Kenia, Swasiland und Madagaskar, die die geografische Vielfalt Afrikas repräsentierten, berichteten über ihre Erfolgsgeschichten. Dabei ließen sie erkennen, wie tatkräftig und unternehmerisch junge Afrikanerinnen und Afrikaner sind, was als Ansporn und Inspiration für Menschen in ganz Afrika und Europa dienen kann.  „Die wirtschaftliche Entwicklung ist da. Was wir brauchen, sind Instrumente, keine europäischen Gelder. Wir müssen in Afrika besser werden, ansonsten werden wir alle nach Europa kommen“,erklärte Fahiz Diallo, ein Jungunternehmer aus Burkina Faso, der ein Unternehmen für Fertigbauteile leitet.

Die Schlussfolgerungen des Treffens werden den europäischen und afrikanischen Institutionen und politischen Instanzen als Beitrag nichtstaatlicher Akteure im Rahmen der Beziehungen EU-Afrika übermittelt.