Bei der Entwicklung neuer Mobilitätsformen müssen die Bürgerinteressen bedacht werden

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Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) appelliert nachdrücklich an die Europäische Kommission, den Verbrauchern zielstrebiger den Zugang zu erschwinglichen neuen, saubereren Formen der Mobilität zu erleichtern, und fordert eine stärkere finanzielle Förderung des öffentlichen Verkehrs. Auf seiner Plenartagung von vergangener Woche verabschiedete der EWSA eine Stellungnahme zur Verwirklichung emissionsarmer Mobilität, in der er sich mit den Überlegungen der Europäischen Kommission auseinandersetzt, wie am besten eine Senkung der Straßenverkehrsemissionen herbeigeführt werden kann.

Berichterstatter Ulrich Samm weist darauf hin, dass der von der Kommission vorgegebene, allgemeine technologieneutrale Ansatz im Rahmen der verschiedenen Initiativen nicht konsequent verfolgt wird. Der EWSA empfiehlt deshalb, eher einen flexibleren Ansatz als bspw. feste Emissionsgrenzwerte oder Beschaffungsvorgaben zu Grunde zu legen. Er betont ferner, dass die Kommission ihr Augenmerk nicht nur auf neue Technologien wie Elektrofahrzeuge, sondern auch auf das umfassende Potenzial für Verbesserungen der Bestandsflotte richten sollte. (ia)