Jordanien ist ein Schlüsselpartner für die Stabilität in den Nachbarländern der EU

Eine Delegation des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses traf Vertreter der lokalen Zivilgesellschaft und der Regierung am 26./27. März in Amman. Im Mittelpunkt der Diskussionen während des Besuchs standen die Schwierigkeiten, die sich für Jordanien aus der instabilen Lage in der Region ergeben. Die EWSA-Delegation stellte fest, dass internationale Unterstützung und spezifische Maßnahmen dringend erforderlich sind, da das Land in den letzten Jahren ein umfassendes Konzept für den massiven Zustrom von Menschen entwickelt hat, die vor dem Krieg in Syrien fliehen.

In mehreren Sitzungen brachten die EWSA-Mitglieder die Hoffnung zum Ausdruck, dass die Ernennung der Mitglieder des jordanischen Wirtschafts- und Sozialrates so bald wie möglich erfolgen könnte, um eine repräsentative Institution einzurichten, der Vertreter der Arbeitgeber, der Gewerkschaften und der Zivilgesellschaft angehören. Die EWSA-Delegation des EWSA unterstrich, dass der jordanische WSR und die Anhörung der organisierten Zivilgesellschaft im politischen Prozess wichtig sind, um inklusive und nachhaltige Lösungen für die aktuellen Probleme des Landes zu finden. (sg)