Forum der Zivilgesellschaft fordert konkrete Schritte zur Schließung der digitalen Kluft zwischen den Geschlechtern und zur Verbesserung der Arbeitsnormen

Das im Rahmen des Freihandelsabkommens EU-Korea eingerichtete Forum der Zivilgesellschaft hielt am 11. April in Seoul unter der Leitung der Ko-Vorsitzenden Lee Ho-Geun und Georgi Stoev seine sechste Sitzung ab. In ihrer gemeinsamen Erklärung betonten die beiden Vorsitzenden, dass das ungewisse geopolitische Umfeld neue Herausforderungen für die Beziehungen zwischen der EU und Korea mit sich bringt. Sie riefen dazu auf, in der Region gemeinsame Werte und Interessen zu fördern und die Partnerschaft zwischen der Republik Korea und der EU besser auf die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger abzustimmen.

Das Forum der Zivilgesellschaft empfahl, dass die wichtigsten emissionsintensiven Wirtschaftszweige in Korea und der EU die neuen Modelle für die Kreislaufwirtschaft anwenden sollten, um zu einer CO2-armen Wirtschaft und zur Verbesserung der Lebensqualität beizutragen. Beide Seiten verpflichteten sich, auf eine nachhaltige und integrative Weltwirtschaft hinzuarbeiten. Sie einigten sich darauf, dass die Lohngleichheit sowohl für die EU als auch für Korea zu den wichtigsten Prioritäten zählen sollte. Außerdem hob das Forum hervor, dass ein konstruktiver sozialer Dialog mit den Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern über die Beschäftigung, die Arbeitspolitik und das Arbeitsrecht geführt werden muss. (sg)