Umdenken in Sachen Plastik: Verhaltensänderungen setzen eine solide Rechtsgrundlage und sinnvolle Alternativen voraus

Cillian Lohan, EWSA-Mitglied und Mitglied der Europäischen Plattform der Interessenträger für die Kreislaufwirtschaft, sagte auf einer vom EWSA organisierten Anhörung zur Europäischen Strategie für Kunststoffe in der Kreislaufwirtschaft, dass Technologie allein nicht ausreiche, um einen Wandel herbeizuführen. Diese müsse vielmehr mit tiefgreifenden Verhaltensänderungen einhergehen. Er zeigte sich davon überzeugt, dass wir „Verhaltensänderungen voranbringen können, wenn wir gute und erschwingliche Alternativen bieten“. Eine Veränderung unserer Verbrauchsmuster sei von ausschlaggebender Bedeutung dafür, was wir in Zukunft erreichen werden. Mit Blick auf den notwendigen Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft hält er es „in Bezug auf übermäßigen Verbrauch und Abfallaufkommen für zwingend, vom Konzept des Verbrauchers weg hin zu einem Konzept des Nutzers zu gelangen“.

Diese wichtige Fragen wurden von Experten verschiedener Fachgebiete erörtert, und die zentralen Ergebnisse werden als maßgeblicher Beitrag der Zivilgesellschaft in die EWSA-Stellungnahme zu besagter Strategie und der entsprechenden Richtlinie einfließen.