Die Zivilgesellschaft als Träger der europäischen Werte

von der Gruppe Vielfalt Europa

Die Gruppe Vielfalt Europa des EWSA veranstaltet eine Konferenz in Rijeka (Kroatien), um die Rolle des bürgerschaftlichen Engagements bei der Bewältigung einiger der großen Probleme zu erörtern, vor denen Europa heute steht.

In den letzten Jahren wird die EU mit Herausforderungen konfrontiert, die eine neuartige Gefahr für ihre Grundwerte bilden, wie dem Klimawandel und dem Verlust an Biodiversität, zunehmender Migration und einem schrumpfenden Handlungsspielraum für die Zivilgesellschaft.

Auf der anderen Seite ist zu beobachten, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger engagieren, überall in der EU ihre Solidarität mit Anderen bekunden und bereit sind, für mehr Nachhaltigkeit auch etwas an ihrer Lebensweise zu ändern.

Die Gruppe Vielfalt Europa des EWSA möchte dieses Thema aufgreifen und lädt die Mitglieder und Vertreter der Zivilgesellschaft ein, ihre Rolle bei der Förderung und Wahrung der europäischen Grundrechte – Menschenrechte, Demokratie, Gleichberechtigung und Rechtsstaatlichkeit – zu erörtern.

Die Konferenz „Die Zivilgesellschaft als Träger der europäischen Werte“ findet in Rijeka, der kroatischen Küstenstadt und Kulturhauptstadt Europas 2020, in der geistes- und sozialwissenschaftlichen Fakultät der dortigen Universität statt.

Die drei Podiumsdiskussionen werden von kroatischen EWSA-Mitgliedern der Gruppe Vielfalt Europa moderiert.

Lidija Pavić-Rogošić wird die erste davon leiten, in der es um die Rolle der Organisationen der Zivilgesellschaft beim Schutz der Grundpfeiler der Demokratie gehen wird: Unabhängigkeit der Justiz und der Institutionen, eine kritische Zivilgesellschaft und unabhängige Medien.

In der zweiten Podiumsdiskussion soll der Frage nachgegangen werden, wie die EU und solidarisch engagierte Akteure der Zivilgesellschaft im Sinne einer nachhaltigen Reaktion auf die umfangreichen globalen Migrationsbewegungen zusammenarbeiten können. Die Moderation übernimmt Marina Škrabalo.

Bei der letzten Podiumsdiskussion, die von Toni Vidan moderiert wird, werden der europäische Grüne Deal und die Mitwirkung der Organisationen der Zivilgesellschaft an der Gestaltung und Umsetzung dieses Plans im Mittelpunkt stehen, der die EU möglicherweise grundlegend verändern wird.

Die ursprünglich für den 25. März geplante Konferenz musste aufgrund des Ausbruchs von COVID-19 verschoben werden. Aktuelle Informationen finden Sie unter https://bit.ly/2xsqqEY (cl)