Die Zivilgesellschaft in der EU: Zukunftsszenarien für 2030 - außerordentliche Sitzung der Gruppe Verschiedene Interessen

Von der Gruppe Verschiedene Interessen im EWSA

Im Anschluss an den zweiten Tag der Februar-Plenartagung wird die Gruppe III ihre außerordentliche Sitzung zum Thema „Die Zivilgesellschaft in der EU: Zukunftsszenarien für 2030“ im EWSA (Saal JDE 62) abhalten.

In der Sitzung soll die Studie „Die künftige Entwicklung der Zivilgesellschaft in der Europäischen Union bis 2030“, die in Zusammenarbeit mit der Kontaktgruppe initiiert wurde, vorgestellt werden. Die Studie wurde vom EWSA beim slowenischen Centre for Information Service, Co-operation and Development of NGOs (CNVOS) und beim European Network of National Civil Society Associations (ENNA) in Auftrag gegeben.

Durch die Auswertung neuerer Analysen und Untersuchungen, Interviews und Umfragen beleuchtet die Studie die gegenwärtige Situation von Organisationen der Zivilgesellschaft (OZG) auf einzelstaatlicher und europäischer Ebene. Sie zeigt auf, welches die wichtigsten Herausforderungen für die OZG sind und was zu ihrer Bewältigung getan werden kann. Fünf Szenarien werden anhand der Hauptfaktoren für einen Wandel herausgearbeitet, und es werden verschiedene spezifische Empfehlungen und Schlussfolgerungen formuliert.

An der Sitzung nehmen EWSA-Mitglieder und Vertreter europäischer OZG teil; die Moderation übernimmt Daniela Vincenti, Chefredakteurin von EURACTIV. Zu den Rednern gehören Ramón Luis Valcárcel Siso, Vizepräsident des Europäischen Parlaments, zuständig für die Beziehungen zum EWSA und AdR, Paweł Świeboda, stellvertretender Leiter des Europäischen Zentrums für politische Strategie (Europäische Kommission), die Vorsitzenden der Gruppen im EWSA und hochrangige Vertreter der akademischen Welt. (ih)