Laundry ID: Innovation muss sich an den tatsächlichen Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen orientieren

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Das spanische Instituto de Robótica para la Dependencia (IRD), das das Project „Laundry ID“ ins Leben gerufen hat, hofft, dass der Preis dazu beiträgt, dass Menschen mit Behinderungen und ihre Betreuer die Möglichkeiten der Robotik und der Unterstützungstechnologie voll und ganz nutzen können, um aktiv am Arbeitsmarkt teilzunehmen.

EWSA info: Was bedeutet dieser Preis für Sie und Ihre Organisation?

Laundry ID: Den EWSA-Preis der Zivilgesellschaft zu erhalten, ist vor allem eine große Ehre. Der Preis verschafft jenes Maß an Ansehen, Anerkennung und Glaubwürdigkeit, das eine neugegründete Organisation wie die unsere benötigt, um ihre Zukunft zu sichern. Er fördert unsere weitere Entwicklung und ist eine wichtige Plattform, um unser ergonomisches, umwelt- und benutzerfreundliches, kostengünstiges und inklusives Wäschereimodell auf europäischer Ebene bekannt zu machen, das die Eingliederung in den Arbeitsmarkt durch den Einsatz von Technologie in vollständig angepassten Wäschereien erleichtert.

Welchen Rat würden Sie anderen Organisationen geben, damit deren Aktivitäten und Programme ähnlich erfolgreich werden?

Innovation muss sich an den tatsächlichen Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen, ihren Angehörigen und den professionellen Pflegekräften sowie ihren Organisationen orientieren. Am IRD möchten wir Impulse für die Innovation liefern, damit die Betroffenen jene Lösungen nutzen können, die durch Robotik und ultramoderne Unterstützungstechnologie eröffnet werden. Wir fordern alle auf, innovative Konzepte auszuprobieren und damit Lösungen zu finden, die immer noch notwendig sind, damit die Betroffenen ihren Alltag meistern können.

Wie werden Sie das Geld verwenden, um Ihren Zielgruppen weiterhin zu helfen?

Wir arbeiten derzeit an einer Reihe interessanter Projekte, die jedoch für ihren Abschluss weitere Fördermittel benötigen, z. B.:

  • „AutonoMe“ – Emotionserkennung bei Menschen mit geistigen Behinderungen,
  • „Never Alone“ – eine Fernversorgungsplattform zur Koordinierung von Dienstleistungserbringern und
  • „DeliveryBot“, eine kostengünstige Flotte von Transportrobotern für kleine Anlagen.