Die Zukunft des Westbalkans liegt in Europa

Über 100 Vertreter der Zivilgesellschaft verabschiedeten einen gemeinsamen Beitrag zum Gipfel der Staats- und Regierungschefs der EU und des Westbalkansam 15. Mai in Sofia.

Die Teilnehmer der hochrangigen Konferenz brachten ihre Überzeugung zum Ausdruck, dass die Erweiterung der EU und insbesondere die Verbreitung ihrer demokratischen Werte und Rechtsnormen im Westbalkan sowohl dem Interesse der Westbalkanländer als auch dem der EU dient. Die Förderung der Werte der EU in der Region sorge für Sicherheit und Stabilität und stärke neben der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung auch die Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in diesen Ländern, was wiederum Stabilität und Sicherheit für die EU bedeute.

Die Zukunft der Region liegt in Europa“, betonte EWSA-Präsident Luca Jahier in seiner Ansprache auf der Konferenz. „Ich bin der Überzeugung, dass es sowohl für die EU als auch die Westbalkanländer keine Alternative zu einem schrittweisen nachhaltigen Wandel hin zur Vollmitgliedschaft gibt.“

 „Ich glaube fest daran, dass es nicht nur im Interesse der Länder und Völker des Westbalkans, sondern auch von uns allen in der EU liegt, diese Region so schnell wie möglich in unsere gemeinsame Union zu integrieren“, sagte Dilyana Slavova, Vorsitzende der Fachgruppe Außenbeziehungen des EWSA, bei der Eröffnung der Konferenz.

„Die Sozialpartner spielen für die sozioökonomische Entwicklung und den Zusammenhalt im Westbalkan eine wichtige Rolle ", so die für die Justizreform zuständige stellvertretende Ministerpräsidentin und Ministerin für auswärtige Angelegenheiten Bulgariens Ekaterina Zaharieva. Sie brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass zwei Westbalkanländer bis 2025 EU-Mitgliedstaaten sein werden.

 Das Hauptaugenmerk der Vertreter der zivilgesellschaftlichen Organisationen galt den Rechten und der Teilhabe schutzbedürftiger Gruppen in der Region. (sg)