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Europa 2020

Die Strategie Europa 2020 ist die derzeitige Reformagenda der EU für Wachstum und Beschäftigung. Diese übergreifende Strategie, hinter der eine langfristige Vision steht, wurde von der Europäischen Kommission vorgeschlagen und vom Europäischen Rat im Juni 2010 vereinbart.

Sie soll Europa dabei helfen, die Krise zu überwinden, es in eine intelligente, nachhaltige und integrative Wirtschaft zu verwandeln, die sich durch ein hohes Beschäftigungs- und Produktivitätsniveau und ausgeprägten sozialen Zusammenhalt auszeichnet, und die Position der EU als Akteur in der globalen Ordnungspolitik zu festigen.

Europa 2020 baut auf den Lehren der Lissabon-Strategie auf, indem deren Stärken erkannt (d.h. die richtigen Ziele in puncto Wachstum und Schaffung von Arbeitsplätzen) und die Schwächen beseitigt werden sollen (z.B. mangelnde Umsetzung). Mit dieser Strategie wird ein neues Modell des Wachstums (intelligent, nachhaltig und inklusiv) angestrebt und ein länderspezifischer Ansatz verfolgt. Sie setzt auf stärkere Steuerung: bessere Überwachung und Durchsetzung, zentrale Führungsrolle des Europäischen Rates usw.).

Europa 2020 betrifft alle Politikfelder (Binnenmarkt, Außenpolitik usw.), Instrumente und Rechtsvorschriften der EU sowie die Finanz- und Koordinierungsinstrumente (mehrjähriger Finanzrahmen).