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Sozialfragen

In der EU gibt es 25 Millionen Arbeitslose und 122 Millionen Menschen, die von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht sind. Diese Zahlen zeigen, dass es eine stärkere wirtschaftliche Konvergenz braucht, um das Leben der Bürgerinnen und Bürger Europas zu verbessern. Während inklusive und aktive arbeitsmarktpolitische Maßnahmen entscheidend dazu beitragen, Menschen zu einem menschenwürdigen Arbeitsplatz zu verhelfen, sind gerechte und wirksame Sozialsysteme unabdingbar für die Gewährleistung des Sozialschutzes für alle sowie für die gesellschaftliche Eingliederung derjenigen, die noch von der Gesellschaft ausgeschlossen sind.

Sozialfragen betreffen menschenwürdige Arbeitsplätze, die soziale Sicherheit, den Sozialschutz und die Inklusion, die Armutsbekämpfung, die Gleichstellung von Mann und Frau, Menschen mit Behinderungen, die Bedürfnisse von Kindern und Familien, junge Menschen, ältere Menschen und Minderheiten wie die Roma, den Zugang zu Gesundheitsversorgung, Justiz, Bildung, Kultur und Sport, Freiwilligentätigkeit und aktive Bürgerschaft. Im Mittelpunkt auch aller Teilbereiche steht die Sorge, alle Menschen gleichberechtigt ins Zentrum der Sozialpolitik zu rücken, wobei die europäische Säule sozialer Rechte das wichtigste politische Instrument auf EU-Ebene ist.

Eng verwandte Themen sind die Beschäftigung, die allgemeine und berufliche Bildung, Migration und Asyl sowie Grundrechte und Bürgerrechte, für die auch hauptsächlich die Fachgruppe Beschäftigung, Sozialfragen, Unionsbürgerschaft (SOC) zuständig ist. Die Arbeitsmarktbeobachtungsstelle der Fachgruppe SOC beobachtet insbesondere die Herausforderungen für die Arbeitskräfte und die Arbeitsmärkte in der EU. Die ständigen Studiengruppen Rechte von Menschen mit Behinderungen und Integration der Roma setzen sich mit diesen spezifischen Fragen auseinander. Zudem hat der EWSA mit seinen Stellungnahmen in diesem Bereich einen erheblichen sozialen Besitzstand festgelegt.