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Migration und Asyl

Eine vorausschauende und umfassende europäische Einwanderungspolitik, die auf Solidarität beruht, ist eines der Hauptziele der Europäischen Union. Mit der Einwanderungspolitik soll ein ausgewogenes Konzept für den Umgang mit regulärer und irregulärer Einwanderung festgelegt werden.

Die organisierte Zivilgesellschaft spielt eine Schlüsselrolle, weil sie der europäischen Einwanderungspolitik eine soziale Dimension verleiht und einen Mehrwert bietet. Die Zivilgesellschaft trägt ferner durch ihre Unterstützung von Flüchtlingen und Migranten zu einer humaneren Migrationssteuerung und zur erfolgreichen Integration von Zuwanderern bei. Die Integration von Neuankömmlingen kann nur direkt vor Ort stattfinden, so z. B. am Arbeitsplatz, in den Schulen und Organisationen.

Migrationsfragen werden von der Fachgruppe Beschäftigung, Sozialfragen, Unionsbürgerschaft (SOC) oder der Fachgruppe Außenbeziehungen (REX) behandelt. Eine ständige Studiengruppe Einwanderung und Integration (IMI) mit 21 Mitgliedern ist der Fachgruppe SOC angegliedert und organisiert Veranstaltungen mit dem Schwerpunkt Rolle der Zivilgesellschaft bei der Migrationssteuerung und der Integration von Migranten.

Die Fachgruppe SOC betreut ferner das Sekretariat des Europäischen Migrationsforums (EMF), das der EWSA gemeinsam mit der Europäischen Kommission organisiert. Das EMF ist eine Plattform für den Dialog zwischen der Zivilgesellschaft und den EU-Institutionen zu Fragen der Migration, des Asyls und der Integration von Drittstaatsangehörigen. Zum EMF kommen mindestens einmal jährlich Vertreter von Organisationen der Zivilgesellschaft, von lokalen und regionalen Gebietskörperschaften, der Mitgliedstaaten und der EU-Institutionen zusammen.